Mein Patenkind in Peru

Im August 2010 nahm Celina Gomes de Vries die Gelegenheit wahr, ihr Patenkind zu besuchen. Hier ihr Bericht:

Mit der Unterstützung von World Vision habe ich es endlich geschafft meine beiden Patenkinder in Peru zu besuchen. Diese Momente werde ich niemals vergessen.

Seitdem wir geschäftlich in Argentinien stationiert sind, dachte ich die ganze Zeit daran nach Peru zu verreisen um Paul und Gary zu besuchen. Im August 2010 ist mein Traum in Erfüllung gegangen.

Nach fast zwei Stunden ist das Flugzeug in Jauja mit fünf Stunden Verspätung gelandet. Ich war sehr aufgeregt. Am Flughafen haben zwei Mitarbeiter von World Vision auf mich gewartet. Von dort sind wir dann für die beiden Familie einkaufen gegangen. Wir mussten noch vier Stunden bis zu dem Projektgebiet fahren. Die Landschaft unterwegs war einmalig aber die Menschen sind dort leider sehr sehr arm. Huancavelica befindet sich etwa 570 Km südöstlich der Hauptstadt Lima und liegt auf einer Höhe von ca. 4.000 Metern über Normalnull. Es war einfach beeindruckend die Menschen auf dem Weg zu beobachten. Zum Beispiel die Kinder, die zur Schule gingen, obwohl die Meisten unendlich viele Kilometer bis zu Schule hinter sich bringen müssen.

Mein Patenkind Gary lebt in Acoria. Er stand plötzlich da und hat auf mich mit Blumen in der Hand gewartet. Dieses Gefühl kann man eigentlich gar nicht beschreiben. Mir wurde dort von dem World Vision Mitarbeiter alles über das Projekt „Acoria“ gezeigt: Was die Menschen dort benötigen und wie ihre Probleme bekämpft werden.

Garys ganze Familie war da: Mutter, Vater, Tante und Oma. Sie waren alle so glücklich mit meinem Besuch. Ich habe mich wirklich sehr wohl gefühlt. Leider war schon viel zu früh die Zeit zum Abschiednehmen gekommen.

Bis zu meinem anderen Patenkind im nächsten Projektgebiet waren es noch 40 Minuten Fahrt. Unterwegs haben wir noch Gewächshäuser, Meerschweinchenzüchtung und Frühförderzentrum für Kinder bis zum Alter von zwei Jahren besucht. Wir sind dann in Yauli angekommen. Paul hat auf mich neben seiner Mutter gewartet.  Die Mitarbeiter von World Vision dort haben sogar Willkommensplakate auf portugiesisch für mich geschrieben. Ich war einfach sprachlos mit der Gastfreundschaft dieser Menschen.Die Mutter von Paul sprach nur Quechua aber die Mitarbeiter von World Vision haben für mich übersetzt.

Leider musste ich viel zu früh wieder Abschied nehmen. Ich werde diese Reise niemals vergessen. Ich danke Gott dass diese wunderbaren Menschen jetzt Teil von meinem Leben sind.Vielen Dank World Vision, dass ich durch Euch diese Kinder helfen kann.

2 Kommentare

  1. Marilu, 12. November 2010

    Hallo. Ich heiße Marilú Grados und ich wohne in Peru.
    Ich hoffe warst du gut hier in Peru. Ich finde, ist Toll wenn Sie können hier deine Patenkinder kennen. So ist mein Land, so ist Huancavelica: Natur, armut aber auch glücklich. Ich glaube, die Leute ist toll und herzliche…
    Ich hoffe, Sie können nochmal hier vesuchen.
    Alles gute und liebe grüße

    Marilu

  2. Celina, 16. November 2010

    Hola Marilu,

    richtig shön deinen Kommentar zu lesen…DANKE !!
    ja, Peru ist ein tolles Land und es hat mir sehr gut gefallen die Menschen dort kennenzulernen. Meine beiden Patenkinder sind einfach wunderschön und ich hoffe vom ganzen Herzen dass die alles bekommen, was sie für ihre Entwicklung benötigen.
    ———————————————————
    que bueno recibir tu comentario….
    si..peru és un país muy lindo y a mi me encantó conocer la gente en Huancavelica. Mis dos ahijados son hermosos y espero que puedan crecer con lo que necesitan para su desarrollo.

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