Viel Post und wunderschöne Wünsche für Kinder in Japan

In diesen Tagen sammelt sich in meinem Büro ein großer Stapel an – es sind Bilder, von Kindern in Deutschland für Kinder in Japan gemalt. Die Rheinpfalz-Zeitung hatte auf ihrer Kinderseite über unsere Pläne, „child friendly spaces“ – Kinderschutzentren – in Japan zu errichten, berichtet. Und dazu aufgefordert, Bilder zu malen, mit denen deutsche Kinder ihre Solidarität mit Altersgenossen aus den Katastrophengebieten demonstrieren können. Nun ja, dachte ich, ein paar Bilder werden wohl kommen, vermutlich reicht ein stabiler DIN A 4-Umschlag, um die Werke nach Japan zu schicken. Das war eine komplette Fehleinschätzung. Allein in dieser Woche schleppte die Mitarbeiterin der Poststelle von World Vision 21 Umschläge und Päckchen mit Bildern in mein Büro. Und in manchen steckte nicht nur ein Bild, sondern gleich eine ganze Sammlung von Bildern, die unter anderem Schulklassen gemalt haben.

Rührend sind sie alle, die Wünsche und Grüße der Leonies, Tims und Stefanies, der Johannas, Gregors und Lennarts. Besonders bewegt haben mich die Collagen der Schüler der Klasse 2b der Grundschule in Lustadt. In Form von Kirschblüten für Japan ließen sie die Kinder in Japan wissen, dass sie in Gedanken bei ihnen sind. Verbunden mit dem Wunsch, dass die Kirschblüten aus der Südpfalz etwas Freude nach Japan bringen.

Wir sammeln jetzt die Bilder und werden sie, sobald die Situation vor Ort es erlaubt, nach Japan schicken.

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