ich krieg dich – Ausstellung in Berlin

Christoph Waffenschmidt und Thomas Just von Grünhelme e.V. diskutieren

“ich krieg dich – children affected by war” heißt die Multimedia-Ausstellung von World Vision, die noch bis zum 2. November in der Akademie der Konrad Adenauer Stiftung in Berlin zu sehen ist. (Mo bis Do 8.00 – 19.30 Uhr / Fr 8.00 – 17.00 Uhr)
 
Obwohl wir fast täglich Berichte aus Kriegsgebieten in den Nachrichten sehen, über die Situation der von Krieg betroffenen Kinder wird so gut wie nie berichtet. Dabei werden Kinder in vielen Ländern dazu gezwungen als Soldaten zu kämpfen oder sie müssen sich prostituieren. Die Situation dieser Kinder ohne Kindheit ist für die meisten Menschen in Europa unvorstellbar.
Zur Eröffnung der Ausstellung diskutierten Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision und Thomas Just, Grünhelme e.V. über ihre Erfahrungen in Ländern, wie Kongo oder Afghanistan und was Hilfsorganisationen tun können um diesen Kindern zu helfen. Den Kindern eine Stimme zu geben, aber auch auf das zu hören was sie zu sagen haben, ist ein Anliegen von World Vision, betonte Christoph Waffenschmidt. So gibt es z.B. im Libanon Kinder und Jugendliche, die in Kinderparlamenten ihre Sichtweisen und Lösungen von Problemen erarbeiten. Ein Jugendlicher reiste sogar mit World Vision nach Genf, um vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zu sprechen. Um Kinder in die Lage zu versetzen, sich und ihre Gesellschaft voran zu bringen, engagiert sich der Verein Grünhelme beim Bau von Schulen. Wie in den Projekten von World Vision werden die Bewohner in die Tätigkeiten eingebunden. Die zahlreich erschienenen Gäste beteiligten sich rege an der anschliessenden Fragerunde.
Die Ausstellung wurde im Anschluss mit einem Rundgang eröffnet. Sie ist ein Angebot an Erwachsene und Jugendliche , sich anhand von konkreten Schicksalen und Themen-Tafeln in die Lage von Kindern im Krieg hinein zu denken.
 
Hier noch ein Video des Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour, der die Ausstellung in Frankfurt am Main zusammen mit Christoph Waffenschmidt eröffnete.

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