Heute bei Olympia: Ehemaliges World Vision-Patenkind vertritt Mongolei

Ehemaliges Patenkind vertritt Mongolei

Freistil-Ringern Batsetseg Soronzonbold sagt, dass sie durch die Unterstützung von World Vision und ihrer Paten zum Erfolg im Sport ermutigt wurde.

Heute ist ihr großer Tag. Freistil-Ringerin Battsetseg Soronzonbold aus der Mongolei sucht heute Mittag ihre Chance in der 63 Kilo-Gewichtsklasse im Olympia-Wettstreit. Sie war 2010 bereits Weltmeisterin in der Gewichtsklasse bis 59 Kilo. Als World Vision Patenkind kam sie unter anderem in den Genuss von Sportunterricht, der durch die Modernisierung einer Schule ermöglicht wurde. „Den  Mitarbeitern von World Vision verdanke ich es, zum Erfolg im Sport ermutigt worden zu sein“, sagt die 22jährige.
Vom Kind aus armen Verhältnissen zur Olympiateilnehmerin hat es auch Nataly Landaverde geschafft. Für El Salvador trat sie Anfang der Woche bei den 1.500 Meter-Läufen der Frauen an, schaffte es mit ihrer Zeit allerdings nicht in die nächste Runde. Sie wurde als Kind in einem Entwicklungsprojekt im Nordwesten von El Salvador gefördert und hatte schon mit 11 Jahren  ihren sportlichen Durchbruch, als World Vision die Teilnahme mehrerer Patenkinder an einem nationalen Athleten-Wettbewerb unterstützte. Mit ihrem Erfolg gewann sie ein Stipendium, das ihr das Training unter Top-Ahtleten finanzierte und den Weg nach Olympia ebnete. Die Teilnahme sei eine “sehr große Erfahrung für sie”, sagte sie Reportern im Olympia-Dorf.

Die Teilnahme an den Olympischen Spielen "ist eine sehr große Erfahrung", sagt Nataly Landaverde (rechts). Foto: Emma del Carmen Landaverde.

„Durch die Kombination von persönlicher Förderung mit Entwicklungsarbeit in einer Region beringen Kinderpatenschaften immer wieder solche Erfolgsgeschichten hervor“, freut sich Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland. „Wir wünschen den Athleten und natürlich auch der Partnerschaft für den Sudan viel Erfolg.“

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