Gelungener Besuch beim Patenkind – ein Besuchsbericht aus Kenia

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Levke Erichsen, die zusammen mit Ihrem Mann, ein Patenkind im Karemogebiet in Kenya unterstützt, ergriff während ihres Urlaubes die Chance, ihr Patenkind zu besuchen. Das Patenkind Sharon Akoth und deren Familie freuten sich dabei auch sehr über das gegenseitige Kennenlernen und den Austausch, wie der Artikel zeigt. Wir bedanken uns herzlich für den Bericht!

Nach langer Planung trat ich im August 2012 die große Reise nach Tanzania und Kenia an. Ich bestieg den Kilimanjaro und besuchte unser Patenkind - zwei positive und atemberaubende Ereignisse! Mein Mann und ich unterstützen im Karemogebiet in Kenya unser Patenkind Sharon Akoth. Vor dem Besuch musste ich mich um ein entsprechendes Visa, ein polizeiliches Führungszeugnis und um die Gelbfieberimpfung kümmern. Von World Vision bekam ich wichtige Informationen, damit der Besuch vor Ort in positiver Erinnerung bleibt. Wie geplant wurde ich von meinem Ansprechpartner Joshua in Kisumo abgeholt. Nach kurzer Besprechung fuhren wir in das 60 Kilometer entfernte Projektgebiet Karemo.

In dem Büro vor Ort lernte ich weitere Mitarbeiter kennen und erhielt einen Tagesplan mit den Orten, die ich kennen lernen sollte, wie zum Beispiel die Schule, das Wasserprojekt, eine typische Familie und natürlich mein Patenkind.

Was wünscht sich mein Patenkind denn?

Von den Projekten, dir mir erklärt wurden, war ich positiv überrascht. Als ich auf Sharon traf, war ich sehr gerührt. Wahrhaftig, endlich durfte ich erleben, wie Sharon mit ihrer Großmutter lebt! Ich wurde von meinem Patenkind freundlich begrüßt. Dann wurde ich in ihre Hütte mitgenommen und mir wurde gezeigt, wie Sharon lebt. Wir haben uns mit Hilfe eines Dolmetschers unterhalten. Ich war sehr interessiert an der Lebensweise meines Patenkindes und stellte viele Fragen. Ich wollte zum Beispiel wissen, was Sharon sich wünscht. Sie sagte, sie würde gerne mehr Schulbücher und neue Schulkleidung haben, damit sie noch mehr lernen kann. Dann erfuhr ich, dass ich die erste weiße Person sei, die mein Patenkind jemals gesehen hat. Das war etwas sehr Besonderes für sie.

Verschiedene Lebensweisen in Deutschland und Afrika

Die Geschenke, die ich überreichte, z.B. eine Bernsteinkette, kamen sehr gut an. Dankbar, aber auch stolz zeigten sie sich mir gegenüber und ich hatte das Gefühl, aufgrund dieser Dankbarkeit auf Händen getragen zu werden. Ich hatte den Eindruck, dass sich die Bewohner in ihren selbst gebauten Hütten wohl fühlen und sich über meinen Besuch sehr freuten.

Ich war von deren bescheidenen Lebensgewohnheiten sehr beeindruckt. Es ist kein Vergleich zu unserm Wohlstand in Deutschland. Mir ist deutlich geworden, wie gut es uns geht. Während meines Aufenthaltes hatte ich, trotz der bescheidenen Lebenssituation meiner Gastgeber, die ich ja mit anderen Augen sah, das Gefühl, dass es ein ganz besonderer Tag für alle war.

Ja, ich habe die Lebensumstände von Familien in Entwicklungsländern mit eigenen Augen gesehen und kann sagen, dass ich bewegende Momente erlebte. Wir als Paten sind froh, dass es eine Institution wie World Vision gibt, die sich für die Kinder in diesen Ländern einsetzt, damit sie alles lernen können, was sie für ihr weiteres Leben brauchen und um selbständig zu werden.

Noch kein Pate? Hier können Sie sich informieren!

http://www.worldvision.de/kinderpatenschaft.php

Falls Sie weitere Patenberichte lesen möchten, klicken Sie am besten in unsere Rubrik “Kinderpatenschaften”:

http://blog.worldvision.de/kinderpatenschaft/

Möchten Sie auch wissen, was Sie Ihrem Patenkind schenken können? Hier finden Sie weitere Informationen & Geschenketipps:

http://www.worldvision.de/fuer-paten-und-spender-geschenke-an-mein-patenkind.php

2 Kommentare

  1. Sabine Mögelin, 17. November 2012

    Ein wunderschönes Lächeln :) !!!

  2. Carmen Saile-Stumpf, 17. Februar 2015

    Hallo Frau Schuller, mein Patenkind kommt auch aus dem Karemogebiet. Wir wollen evtl. nächstes Jahr einen Besuch machen.
    Wir haben sehr viel Kontakt und Mercy ist ganz fest in meinem Herz.
    Ihnen alles Gute

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