“Ich hatte so Angst vor dem Taifun!”

Typhoon BOPHA (Pablo)

Wieder einmal ist ein Taifun über Teile der Philippinen hinweg gezogen. Bis zum Nachmittag des 06. Dezember bestätigte die Regierung 457 Tote und Hunderte Verletzte. Sehr häufig werden bestimmte Regionen der Erde immer wieder von Naturkatastrophen getroffen. Viele Menschen dort haben in Trainings mit World Vision gelernt, Gefahren besser einschätzen und angemessen reagieren zu können. Davon hat auch die fünfjährige Gelai mit ihrer Familie profitiert.

Glück gehabt? Nicht nur. Die fünf Jahre alte Gelai hatte sich mit ihrer Familie rechtzeitig in sichere, höher gelegene, Gebiete gebracht, bevor Taifun Bopha (lokal als Pablo bekannt) ihr Dorf in Cagayan de Oro City mit voller Wucht erfasste.

“Ich packte meine Sachen und Spielzeug, als mir meine Mutter erzählte, dass ein großer Sturm komme“, sagt Gelai. “Ich fühlte mich ziemlich erschrocken,”
Gelai war einer der Überlebenden des Taifuns Washi im letzten Jahr, bei dem sie einige ihrer Verwandten und Freunde verlor. Ihre Großmutter Concordia erzählt, dass Gelais Überleben einem Wunder glich:

Trotz massiver Zerstörungen begann der Wiederaufbau schon einen Tag nach dem Taifun

Trotz massiver Zerstörungen begann der Wiederaufbau schon einen Tag nach dem Taifun

“Unser Nachbar rettete sie aus dem Mangobaum, während die Sturzfluten unser Dorf wegspülten.”
Damals, als Washi über Teile der Philippinen hinwegfegte, waren die betroffenen Menschen nicht gut vorbereitet. Concorda: “Diesmal bei Bopha erlebten wir, dass es viel besser ist, vorbereitet zu sein. Wir wussten schon, was zu tun ist, bevor der Taifun uns erreichte.
Bopha brachte schwere Regenfälle und starke Winde fegten durch die Stadt und anderen Bereichen von Mindanao. Das Wasser im Fluss stieg rasend schnell und viele Gebiete wurden überflutet. Gelai und ihre Familie flüchteten mit anderen in Evakuierungszentren, in denen sie von World –Vision-Mitarbeitern versorgt wurden. Wo diese Zentren sind und das es besser ist, sein Heim zu verlassen, um der Gefahr zu entgehen, hatten sie zuvor in Trainings von World Vision erfahren.

Schon einen Tag später konnten die meisten Bewohner in ihre Häuser zurückkehren. “Es ist natürlich nicht gerade ein komfortables Wohnen in so einem Evakuierungszentrum,2 sagt Gelais Großmutter Concorda. „Aber es ist allemal besser, als meine Familie in Gefahr zu bringen.“ Für Concordia, ist alles, was zählt, dass sie und ihre Verwandten und Nachbarn lebendig sind. “Wir sind dankbar, dass Gott uns vor Schaden bewahrt hat. Unser Weihnachten wird herrlich in diesem Jahr. “

1 Kommentar

  1. Alois Brinkmann, 19. Januar 2013

    Ich erinnere mich gut an meinem Aufenthalt in Zamboanga im Januar 2012. Die Region wird immer wieder heimgesucht von Tropenstürmen. Meine Erfahrungen mit der Schule Tugbungan habe ich im eBook festgehalten. http://aloisbrinkmann.pressbooks.com/chapter/chapter-1/

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