Weihnachtswünsche von Kindern im Ostkongo

Ein wenig Ruhe vor dem Sturm? Im Flüchtlingslager Mugunga gehen Mütter mit besorgten Gesichtern ihrer Arbeit nach. Ihre Kinder spüren die Unsicherheit. Foto: Wezzie Banda

Ein wenig Ruhe vor dem Sturm? Im Flüchtlingslager Mugunga gehen Mütter mit besorgten Gesichtern ihrer Arbeit nach. Ihre Kinder spüren die Unsicherheit. Foto: Wezzie Banda

Sie leben dicht gedrängt im Schmutz und in der Not eines Flüchtlingslagers. Zehntausende Menschen, darunter viele Kinder, die in der Umgebung von Goma Schutz vor Überfällen und schonungslosen Kämpfern gesucht haben.

Goma, die Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, ist in diesen Wochen wieder einmal Schauplatz einer Tragödie, die schon seit fast 20 Jahren die Menschen im Osten Kongos leiden lässt. Hier kämpfen Rebellen, Dorfmilizen und Regierungssoldaten gegeneinander, in wechselnden Koalitionen aber mit dem letztlich immer gleichen Ziel: Vorherrschaft über die an Bodenschätzen reiche Region.”Können diese Menschen an Weihnachten denken?” wollten wir von unseren Kollegen wissen, die in den Flüchtlingslagern Nahrungsmittel, Regenschutzplanen und andere dringend benötigte Dinge verteilen. “Kaum”, lautete die wenig überraschende Antwort. “Sie müssen sich um ihr Überleben kümmern und bereiten sich darauf vor, bald wieder irgendwo ansiedeln zu können.” Trotzdem tun sie alles, um ihre Würde zu bewahren.

Unsere Mitarbeiter Wezzie Banda und Aimee Manimani haben einige Kinder nach ihren Weihnachtswünschen gefragt.

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