Aktion für das Recht auf Nahrung

Stimmen angekommen: Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (Mitte) nahm mehr als 14.000 Unterschriften für eine angemessene Berücksichtigung des Rechts auf Nahrung  in der europäischen Agrarpolitik entgegen. © Jörg Farys

Stimmen angekommen: Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (Mitte) nahm mehr als 14.000 Unterschriften für eine angemessene Berücksichtigung des Rechts auf Nahrung in der europäischen Agrarpolitik entgegen. © Jörg Farys

Mehr als 14.000 Unterschriften für das Recht auf Nahrung hat die VENRO-Kampagne „Deine Stimme gegen Armut“ heute an Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner übergeben. Die Kampagne – an der auch World Vision beteiligt ist - fordert anlässlich der anstehenden Reform der gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (EU), dass das Recht auf Nahrung angemessen berücksichtigt wird.

Zudem soll eine Beschwerdestelle eingerichtet werden, die es Betroffenen ermöglicht, sich bei einem Verstoß direkt an die EU zu wenden. Neben den USA ist die EU der weltweit größte Agrarexporteur. Seit vielen Jahren produziert die europäische Landwirtschaft Überschüsse, etwa bei Milch und Fleisch, die dann verbilligt ins Ausland exportiert werden. Dies zerstört die Existenzgrundlage von Kleinbauern in Entwicklungsländern, die mit den importierten Produkten nicht konkurrieren können. Am 13. März wird das Europäische Parlament über eine Stellungnahme zur Neugestaltung abstimmen. Danach beginnen die Verhandlungen zwischen dem Rat, der Europäischen Kommission und dem Parlament. Die Reform soll Anfang 2014 in Kraft treten.

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1 Kommentar

  1. Silke Geiger-Gidaui8, 26. Februar 2013

    Mit den Überschüssen, die von unseren Staaten mit teuren Subventionen unterstützt werden, vernichten wir die Existenzgrundlage vieler Kleinbauern in den Entwicklungsländern. Ein wirklich verrückte Welt!!!

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