Auszeichnung für herausragende Arbeit in Kenia

Sauberes Wasser in erreichbarer Nähe verfügbar zu haben ist eine Top-Priorität für viele Gemeinden in Kenia. Durch Klimawandel und Bevölkerungswachstum wird es schwieriger, das Milleniumsziel zu erreichen. World Vision leistet in vielen Projekten dazu einen Beitrag - wie auf diesem Bild durch Bohrung von Tiefbrunnen und durch die Schulung der Bevölkerung in nachhaltigem Umgang mit Wasser.

World Vision ist für seine nachhaltige Entwicklungsarbeit in Kenia ausgezeichnet worden. Der Millennium Development Goals Trust Fund verlieh der Kinderhilfsorganisation in Nairobi den „Lifetime Achievement Award 2013“ für herausragende Beiträge seiner Programme zur Realisierung der Millenniumsentwicklungsziele.

Staatssekretär Dr. Edward Sambili, als Wirtschaftsexperte zuständig für die Umsetzung der Vision 2030 in Kenia, beglückwünschte Pauline Okumu und Girma Begasshaw, das Leitungsteam von World Vision Kenia, zu der Auszeichnung. Die Organisation habe sich nicht selbst um den Preis beworben, sondern wurde als Ergebnis landesweiter Befragungen von ländlichen Gemeinden nominiert, hob Pauline Okumu bei der Verleihung hervor. Die Gemeinden verwiesen dabei auf Erfolge bei der Armuts-und Hungerbekämpfung, das starke Engagement von World Vision für Bildungschancen der Armen, für Gesundheitsvorsorge und die Stärkung der Frauen sowie eine gute Zusammenarbeit bei der Verbesserung des Zugangs zu Trinkwasser.

Große Freude herrscht beim Leitungsteam von World Vision Kenia, als Professor Edward Sambili (ganz rechts im Bild) den MDG Lifetime Award 2013 überreicht. Die Auszeichnung war das Ergebnis einer landesweiten Befragung von Gemeinden zu Beiträgen von Nichtregierungsorganisationen zur Umsetzung der im JAhr 2000 verabschiedeten UN-Entwicklungsziele.

Große Freude herrscht beim Leitungsteam von World Vision Kenia, als Professor Edward Sambili (ganz rechts im Bild) den MDG Lifetime Award 2013 überreicht. Die Auszeichnung war das Ergebnis einer landesweiten Befragung von Gemeinden zu Beiträgen von Nichtregierungsorganisationen zur Umsetzung der im JAhr 2000 verabschiedeten UN-Entwicklungsziele.

“Das ist eine wunderbare Anerkennung unserer Herangehensweise an Entwicklung und gleichzeitig eine Auszeichnung für die Menschen, mit denen wir zur Verbesserung ihrer Lebensgrundlagen zusammen arbeiten”, so Pauline Okumu. Als Antwort auf die wachsenden Fragen zur Effektivität internationaler Hilfe bezeugt dieser Preis, dass gut durchdachte Unterstützung wirkt – sie rettet Leben und fördert ein Umdenken, das nachhaltig die Dinge verändert”, erklärte Girma Begashaw, Landesdirektor von World Vision Kenia.

“Die Reaktionen der Gemeinden in Kenia bestärken uns darin, partnerschaftlich mit der Bevölkerung zu kooperieren, uns den Ursachen von Armut zuzuwenden und Entwicklungsprogramme daran zu messen, inwieweit sie zur Lebensqualität und den Rechten der Ärmsten beitragen”, sagt Martin van de Locht, Leiter der Auslandsprogramme bei World Vision Deutschland.

World Vision arbeitet seit 1974 in Kenia und fördert Projekte in 36 von 47 Bezirken des Landes. Diese haben insbesondere das Wohlergehen der Kinder im Blick, beziehen aber das gesamte Umfeld mit ein und entfalten ihre Wirkung durch eine mehr als 10 Jahre dauernde Zusammenarbeit mit transparenter Diskussion der Ziele und Ergebnisse. Schwerpunkte sind die Sicherung der Ernährung, auch in Dürrezeiten, die Unterstützung einer guten Grundbildung und Gesundheitsvorsorge, die Erhöhung der Haushaltseinkommen durch Marktzugänge und Finanzdienstleistungen und eine nachhaltige Ressourcen-Nutzung. Darüber hinaus werden Frauen, Männer und auch Jugendliche darin geschult, politische Entscheidungen zu bewerten und ihre Interessen in politischen Prozessen einzubringen.

 

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