Erdnusspaste rettet Janet in Kenia

Als Janet mit zehn Monaten in ein von World Vision unterstütztes Ernährungsprogramm aufgenommen wurde, wog sie gerade mal fünf Kilogramm. Gleichaltrige Babys bringen in dem Alter normalerweise doppelt so viel Gewicht auf die Waage. Mit dem sogenannten MUAC Band (Mid-Upper Arm Circumference) misst die World Vision-Krankenschwester Leah den Oberarmumfang von Janet und stellt so den Grad der Unterernährung fest. Der rote Bereich heißt, Janets Oberarmumfang liegt bei unter 11 Zentimetern, das entspricht bei einem Erwachsenem gerade mal dem Umfang von zwei Fingern.

Kinder wie Janet wären heute wahrscheinlich nicht mehr am Leben – gäbe es nicht therapeutische Zusatznahrung wie zum Beispiel „Plumpy‘nut“. Die verzehrfertige Erdnusspaste enthält viele wichtige Proteine und Vitamine und somit Nährstoffe, die unterernährten Kindern fehlen. Plumpy’nut hat sich in den World Vision Starthelfer-Projekten als Sofort-Maßnahme gegen akute Unterernährung bewährt.

Therapeutische Nahrung ist ein Aspekt unserer Starthelfer-Programme, mit denen wir und Sie gezielt Kleinkinder vor bleibenden Schäden durch Unterernährung bewahren können.

Als Janet während der Hungersnot am Horn von Afrika in ein von World Vision unterstütztes Ernährungsprogramm aufgenommen wurde, wog sie gerade mal fünf Kilogramm. Zehn Monate alte Babys bringen normalerweise doppelt so viel Gewicht auf die Waage. Mit dem sogenannten MUAC Band (Mid-Upper Arm Circumference) maß Krankenschwester Leah den Oberarmumfang von Janet und stellte so den Grad der Unterernährung fest. Der rote Bereich heißt, Janets Oberarmumfang liegt bei unter 11 Zentimetern, das entspricht bei einem Erwachsenem gerade mal dem Umfang von zwei Fingern.

Den Kleinsten helfen geht ganz einfach

Mit den 7/11-Maßnahmen (seven-eleven) des Starthelfer-Programmes setzen wir den Grundstein für eine gute Entwicklung von Babys und Kleinkindern. Speziell abgestimmte Maßnahmen für Schwangere und Kleinkinder ermöglichen einen guten Start ins Leben.

Plumpy `nut Ernährungs-Information

Um schwerst unterernährten Kinder zu retten, setzt World Vision in den Starthelfer-Projekten erfolgreich die therapeutische Zusatznahrung Plumpy`nut ein. Plumpy`nut besteht aus Erdnusspaste, Milchpulver, Öl, Zucker, lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Es ist ein sehr kalorienreiches und nahrhaftes Kraftpäckchen. Plumpy`nut lässt unterernährte Kinder schnell wieder zu Kräften kommen. Die Paste muss vor dem Verzehr nicht mit Wasser zubereitet werden und wird selbst von Babys problemlos verzehrt. Ein Beutel Plumpy`nut enthält 500 Kalorien. Ein Kind benötigt etwa drei dieser Kraftpäckchen täglich.

So können bereits 9 Euro im Monat helfen, Leben zu retten!  Helfen Sie mit und werden Sie ebenfalls Starthelfer:

http://www.worldvision.de/spenden-starthelfer-werden.php

4 Kommentare

  1. Sven Beier, 11. Juni 2013

    Ein komisches Gefühl, der Tourist in Kenia lebt all inclusiv und bei vielen Kindern kommt nichts an. Kann man noch mit ruhigen Gewissen in Kenia Urlaub machen?

  2. Iris Manner, 11. Juni 2013

    Hallo Herr Beier,
    in dem Beitrag fehlte leider der Hinweis, dass die kleine Janet während der Hungersnot am Horn von Afrika in einem solch schlechten Zustand war. Es war unsere Absicht exemplarisch aufzuzeigen, wofür wir die Starthelfer-Programme auflegen. Wir entschuldigen uns für die Unklarheit und haben nachgebessert.

    Als Tourist in Entwicklungsländern muss man sich natürlich immer die Frage stellen, ob man an Hunger und Armutsproblemen einfach vorbeischauen kann. Und manche Probleme sind trotz Hilfen nicht von heute auf morgen zu lösen. World Vision investiert jedoch immer mehr in die Vorsorge – bei den Kindern selbst und auch bei den Familien.

  3. Sven Beier, 12. Juni 2013

    Als Tourist in Entwicklungsländern kommt man an der Armut nicht vorbei.Wie sieht es ohne Touristen aus? Werden nicht damit Arbeitsplätze geschaffen? Es ist toll das World Vision in vielen Ländern hilft.

  4. Janos Kehl, 11. Januar 2014

    Ich finde es sehr wichtig in alle Richtungen über das Thema zu informieren. Es schreiben ja gerade zur Zeit nach der Kampagne von unicef in Fernsehen und Internet unheimlich viele Presseportale etwas zum Thema. Ich habe es zwar in meinem Artikel auf couchnet.eu vom Markting-Standpunkt betrachtet, aber gerade durch die Informationen, die ich darüber hinaus gesammelt habe, bin ich positiv überrascht über soviel Nachhall der Aktion. Also – egal ob worldvision, Rotes Kreuz oder unicef. Helfen lohnt sich für die Kinder in hungernden Gebieten der Erde! Gut so.

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