World Vision trauert um zwei getötete Mitarbeiter

In der vergangenen Woche sind zwei einheimische Kollegen in der sudanesischen Stadt Nyala, Provinz Darfur bei der Explosion einer Granate getötet worden. Ein dritter Kollege, der ebenfalls Opfer des Angriffs wurde, schwebt noch in Lebensgefahr.

„Wir beten für die Seelen unserer getöteten Kollegen Sabil Mansour und Ali Ibrahim“, erklärte der Landesdirektor von World Vision Sudan, Simon Nyabwengi.
Das World Vision Büro war zwischen die Fronten rivalisierender Milizen geraten, die die Stadt überfallen und dort geplündert hatten. Zusammen mit dem Welternährungsprogramm versorgt World Vision 400.000 Menschen in der Region mit Lebensmitteln.
Vor allem Schulkinder, Schwangere und Frauen mit Säuglingen sind auf die Lebensmittel angewiesen. Auch weitere Programme zur Gesundheits- und Wasserversorgung mussten vorerst eingestellt werden. Insgesamt sind über eine Million Menschen vom Stopp der Arbeiten betroffen.

Vier weitere Mitarbeiter von World Vision in Nyala konnten sicher evakuiert und in die sudanesische Hauptstadt Karthum gebracht werden. Die Kollegen sind von den Vorgängen noch sehr mitgenommen: „Die Kämpfe in der Nähe unseres Büros, der Tod der Kollegen, das war ein sehr schreckliches Erlebnis“, sagte Venant Tumwine, World Vision Mitarbeiter in Nyala.

Wann die Arbeit in Nyala wieder aufgenommen werden kann ist noch unklar.

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