Wirbelsturm Phailin trifft rund 12 Millionen Menschen – Untersuchungsteams im Einsatz

Mitarbeiter von World Vision in Indien sind in Gebiete unterwegs, die vom Zyklon betroffen sind, um die Schäden in den Regionen zu untersuchen. „Wir haben uns gut vorbereitet, um den Menschen in den betroffenen Projektregionen schnell helfen zu können", berichtet Jayakumar Christian, CEO von World Vision Indien.

Der schlimmste Zyklon, der Indien seit 14 Jahren heimsucht, traf gestern Abend um 21 Uhr Ortszeit in der Nähe von Gopalpur in Odisha (früher Orissa) mit einer Windgeschwindigkeit von 200 Kilometern die Stunde auf Land. Kommunikationsleitungen in die Region wurden abgeschnitten. Die betroffenen Menschen sind in großer Sorge, dass ihre Häuser und die Infrastruktur zerstört werden. Nach Angaben der Regierung und des indischen Meteorologischen Instituts könnten mehr als 12,6 Millionen Menschen von den Auswirkungen des Zyklons betroffen sein. Mehr als eine halbe Million Menschen waren in Sicherheit gebracht worden.

Mitarbeiter von World Vision in Indien sind in Gebiete unterwegs, die vom Zyklon betroffen sind, um die Schäden in den Regionen zu untersuchen. In 9 Projektregionen stehen lokale Mitarbeiter bereit, sofort Hilfe zu leisten. „Wir haben uns aber auch gut darauf vorbereitet, um  betroffenen Menschen außerhalb der Projektregionen schnell helfen zu können”, berichtet Jayakumar Christian, CEO von World Vision Indien. “Gemeinsam mit der Regierung und in Absprache mit anderen Hilfskräften werden wir schnellstens reagieren, sobald feststeht, wo der Zyklon besonders schwer gewütet hat.

Untersuchungs-Teams sind in Odisha und Andhra Pradesh im Einsatz. Sie kümmern sich in erster Linie um Frauen, Kinder und behinderte Menschen. Kunal Shah, Leiter der Katastrophenhilfe, erklärt: „Als erstes werden die Menschen sauberes Wasser und Nahrungsmittel benötigen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass viele Kinder sehr verängstigt sind. Darum werden wir wahrscheinlich auch Kinderbetreuungszentren errichten.“

Im Rahmen seiner langfristigen Entwicklungszusammenarbeit hat World Vision viele Gemeinden in Katastrophenvorsorge, Rettungsmaßnahmen und Erster Hilfe trainiert. Die dabei entstandenen “Task Force”-Teams wurden im Vorfeld des Wirbelsturms alarmiert und bei Vorsorge-Maßnahmen unterstützt, teilweise auch mit Rettungswesten, Megaphonen, Seilen und Taschenlampen. Die Projekte sind außerdem darauf vorbereitet, bei unterbrochenen Kommunikationsleitungen und geschlossenen Banken helfen zu können.

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oder presse@worldvision.de

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