Fortschritte auf den Philippinen

Neben einem vom Taifun stark beschädigten Kindergarten hat World Vision in dieser Woche ein Kinderschutzzentrum eröffnet. Während die Kinder sich auf die Spielangebote stürzen, bekommen die Mütter und Väter die Chance, miteinander in Kontakt zu kommen oder können sich beruhigter den Aufräumarbeiten zu Hause widmen. "Viele Eltern haben hier Sorge, dass sich besonders die kleineren Kinder inmitten der vielen Trümmer und Bauarbeiten verletzen", sagt Patrick Sooma, der als Kinderschutz-Spezialist das philippinische Helferteam von World Vision unterstützt. Janet hat ihre 3jährige Tochter Jehan hergebracht und sagt: "Wir haben nicht nur Lebensmittel von World Vision bekommen sondern nun auch noch dieses Kinderzelt. Es ist sehr schön, die Kinder genießen es. Ich bin sehr dankbar."

Neben einem vom Taifun verwüsteten Kindergarten hat World Vision in dieser Woche ein Kinderzentrum eröffnet. Während die Kinder sich auf die Spielangebote stürzen, bekommen die Mütter und Väter die Chance, miteinander in Kontakt zu kommen oder können sich beruhigter den Aufräumarbeiten zu Hause widmen. "Viele Eltern haben hier Sorge, dass sich besonders die kleineren Kinder inmitten der vielen Trümmer und Bauarbeiten verletzen", sagt Patrick Sooma, der als Kinderschutz-Spezialist das philippinische Helferteam von World Vision unterstützt. Janet hat ihre 3jährige Tochter Jehan hergebracht und sagt: "Wir haben nicht nur Lebensmittel von World Vision bekommen sondern nun auch noch dieses Kinderzelt. Es ist sehr schön, die Kinder genießen es. Ich bin sehr dankbar."

Dank fortschreitender Aufräumarbeiten und wieder eröffneter Flughäfen kommen Helfer-Teams auf den Philippinen jetzt besser durch zu notleidenden Menschen. Heute erhalten beispielsweise 1.050 Haushalte in Außenbezirken der Stadt Ormoc auf der schwer verwüsteten Insel Leyte Pakete mit Lebensmitteln und Hygiene-Sets. In den letzten Tagen waren Orte auf der Insel Panay und auf der Insel Iloilo Ziel der Hilfstransporte. Etwa 25.000 Menschen konnten wir somit in den ersten 12 Tagen nach der Katastrophe das Über-Leben und Leben im Chaos erleichtern.

Je weiter unsere Mitarbeiter vordringen und je mehr Familien sie besuchen – darunter auch tausende mit Patenkindern – desto klarer wird aber auch, dass sehr viel Hilfe nötig ist und diese gut koordiniert werden muss. Ich greife hier nur einige Zahlen aus den UN-Berichten (Stand: 15. November) heraus:

  • Mehr als eine Million Häuser sind beschädigt oder zerstört
  • Rund 2 Millionen Menschen haben ihre Einkommensgrundlagen verloren
  • 2,5 Millionen Menschen benötigen Nahrungshilfe
  • 400.000 Menschen leben gedrängt in Sammelunterkünften, darunter fast 8.000 schwangere Frauen
  • 47 Krankenhäuser bzw. Kliniken (von 155) sind nicht funktionsähig

Während unser bewährter Logistiker Mike Pattison zusammen mit philippinischen Mitarbeitern unentwegt Transporter organisiert und belädt, damit wir weiter verteilen können, widmen sich andere Spezialisten der Aufgabe, trinkbares Wasser zugänglich zu machen und Pläne für die Errichtung von Notunterkünften bzw. den Wiederaufbau zerstörter Häuser zu entwickeln. Im Augenblick konzentrieren sich ihre Anstrengungen auf die Inseln Leyte und Cebu.

Im Norden der Insel Cebu hat World Vision in dieser Woche die ersten beiden Kinderschutzzentren eröffnet. Rund 400 Kinder werden dort betreut und können in einem sicheren Umfeld spielerisch ihre Erlebnisse aufarbeiten. Unser Schweizer Mitarbeiter Juerg Hostettler ist im Einsatzgebiet und berichtet: „Die Kinder warten bereits auf die Zelte und springen, sobald diese stehen, gleich hinein. Für sie ist es ein Lichtblick und eine unglaublich wichtige Ablenkung von all der Zerstörung um sie herum.“

In den nächsten Tagen und Wochen will World Vision auch in anderen Regionen des Taifun-Gebiets Kinderschutzzentren aufbauen, denn durch den Taifun sind nach UNICEF-Schätzungen 689.000 Kinder obdachlos geworden. Viele dieser Kinder werden auch längere Zeit nicht ihre Schulen bzw. Kindergärten besuchen können, da diese beschädigt oder zerstört wurden. An einigen Orten wie Aklan und Capiz sind sogar 80 bis 90 Prozent aller Schulen betroffen. Dort werden auch Zelte für Notunterricht benötigt.

World Vision Deutschland bringt morgen große Zelte samt Spiel-und Lernmaterialien aus seinem Nothilfe-Lager in Rodgau bei Frankfurt am Main auf den Weg. Sie werden  mit einem Hilfsflug von “Aktion Deutschland Hilft” und Partner Luftfhansa Cargo auf die Philippinen gebracht.

Helfen Sie uns, den Familien wieder eine Existenz aufzubauen. Werden Sie jetzt Projekt-Pate

2 Kommentare

  1. Sofie, 22. November 2013

    Endlich geht es bergauf!!! ;)
    Ganz liebe Grüße. :) <3

  2. Melvin, 23. November 2013

    Es ist sehr schön, zu wissen, dass den notleidenden Menschen auf den Philippinen und insbesondere auf Leyte immer besser geholfen werden kann. Die Idee mit den Kinderschutzzentren finde ich auch klasse. Vielen lieben Dank für die Unterstützung, kann ich da nur sagen! ;-)