Inspirator und unerschrockener Kämpfer für Gerechtigkeit: World Vision trauert um Nelson Mandela

Nelson Mandela

Zusammen mit Menschen rund um den Globus trauert World Vision um den mit 95 Jahren gestorbenen südafrikanischen Alt-Präsidenten Nelson Mandela. Wir verlieren mit seinem Tod nicht nur einen wichtigen Mitstreiter gegen HIV und Armut, sondern auch einen visionären Menschen, der im Kampf gegen Apartheid Hass überwinden konnte und später auch als Staatsmann zu einer modernen Legende humanitären Handelns wurde.

“Nelson Mandel war und bleibt für viele humanitär engagierte Menschen eine Inspiration”, sagt World Vision’s Präsident Kevin Jenkins. “Er setzte sich unermüdlich und furchtlos für die Schwächsten in der Welt ein,  besonders für Kinder. Er glaubte an Gerechtigkeit und schreckte nicht davor zurück das zu tun, was er für nötig hielt, um Gerechtigkeit herzustellen. Was er für seine Nation erreicht hat, erforderte Entschlusskraft, harte Arbeit und Beharrlichkeit gegenüber oft scheinbar unüberwindbarer Opposition. Er hat das Leben von Millionen Kindern auf der Welt besser gemacht. Was für ein besseres Erbe könnte es geben?”

Mandelas Tod schmerzt natürlich am meisten in seiner Heimat und wir schließen uns den Südafrikanern an, die seiner Familie ihr Mitgefühl aussprechen. Das Wirken Madibas (so sein Kosename in der Xhosa-Sprache) hat World Visions Arbeit in Südafrika natürlich auch beeinflusst. Dazu Christoph Waffenschmidt, Vorsitzender von World Vision Deutschland: „Die Kinder in unseren Projekten in Südafrika erzählen davon, wie sehr Nelson Mandelas Leben ihr eigenes beeinflusst hat. Ihre Augen leuchten, wenn sie von seiner großen Barmherzigkeit und seinem unermüdlichen Einsatz für Gerechtigkeit und Veränderung schwärmen.”

Bei Hilfsprojekten für von HIV/Aids betroffenen und durch die Krankheit verwaiste Kinder hat World Vision mit Nelson Mandelas Stiftung, dem „Nelson Mandela Children`s Fund“, direkt zusammen gearbeitet. Marwin Meier, HIV-Experte von World Vision. „Er hat sich als einer der wenigen südafrikanischen Politiker schon recht früh für Aufklärung über die Krankheit eingesetzt und stieß damit nicht überall auf Gegenliebe.“

Mandelas Offenheit im Umgang mit der Krankheit machte auch vor sich selbst nicht halt.  2005 starb Mandelas ältester Sohn Makgatho an den Folgen von HIV/AIDS – und Mandela machte die Todesursache publik. Ein Jahr zuvor hatte er die Strapazen einer langen Reise auf sich genommen und war persönlich zur UN-AIDS-Konferenz nach Bangkok geflogen, wo er die vielen kleinen afrikanischen AIDS-Organisationen in ihrer Arbeit bestärken wollte.

Marwin Meier: „Mandelas Engagement ging aber über HIV-AIDS-Aufklärung hinaus. Er setzte sich mit seiner Stiftung auch gegen Gewalt an Kindern in Südafrika ein. Im vergangenen Jahr haben World Vision und der Nelson Mandela Children`s Fund von Mandela noch eine gemeinsame zweitägige Aktion zu dem Thema in Soweto gestartet. Wir trauern um Nelson Mandela – aber wir sind auch dankbar dafür, einen so großartigen Menschen an unserer Seite gehabt zu haben.“

3 Kommentare

  1. Sven Beier, 6. Dezember 2013

    Ein Vorbild nicht nur in Südafrika. Viele Menschen in Deutschland verehren Mandela. Lebe wohl.

  2. Ute Flechtner, 7. Dezember 2013

    Ich verneige mich. Ruhe in Frieden.

  3. Sofie, 7. Dezember 2013

    Ein stolzes Alter von 95 Jahren!
    Die Erinnerung an ihn und seine Taten werden uns immer im Gedächtnis bleiben! <3

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