2015: Das Jahr, in dem Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen sollte

Child Health Now - Sri Lanka

In den kommenden Monaten werden weltweit wichtige Entscheidungen getroffen, auch auf bedeutenden Konferenzen in Deutschland. Wir sollten unsere Chance wahrnehmen, nicht nur ein guter Gastgeber zu sein, sondern gute Politik vorzuleben, findet Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland.

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Was ich beim Tsunami gelernt habe – Rückblick eines Helfers in Ost-Sri Lanka

Clarence Sutharsan gehörte zu den World Vision-Helfern, die während der Tsunami-Katastrophe schon in der Küstenregion von Srik Lanka arbeiteten und trotz eigener Betroffenheit sofort helfen konnte. Er sie brachten unter anderem 30 verletzte Kinder ins Krankenhaus und beherbergten obdachlos gewordene Familien in ihrem Büro in Tirukkovil. Das am 30. Dezember 2004 entstandene Foto zeigt Clarence im Gespräch mit der  12jährigen Jaganathan, die als Patenkind bereits in einem Kinderclub von World Vision mitarbeitete und durch den Tsunami sowohl ihre Schwester als auch ihr Zuhause verlor. Foto: Jon Warren/ World Vision

Heute werden bei vielen von uns Erinnerungen an die Tsunami-Katastrophe vor 10 Jahren wach und wir gedenken der vielen Opfer. Clarence Sutharsan gehörte in Sri Lanka zu den Helfern der ersten Stunde. Auch er hat Bilder im Kopf, die er nicht vergessen kann – aus traurigen und glücklichen Momenten. Seine heutige Arbeit im Dienst von Katastrophenopfern und Menschen mit Wasser-Problemen wäre aber ohne die Erfahrungen aus der Tsunami-Hilfe nicht denkbar. Lesen Sie Auszüge aus einem Gespräch mit ihm.

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10 Jahre nach dem Tsunami: Vom Touristen-Maler zum Hoffnungsmaler für die Kinder

Asanka in einer seiner Malklassen, die er ehrenamtlich am Wochenende betreut. Er unterrichtet vor allem Kinder aus armen Familien in seiner Umgebung in Ost-Sri Lanka. Foto: Ilana Rose/ World Vision

Nach der Tsunami-Katastrophe mussten Hilfsorganisationen zwar viele Probleme gleichzeitig anpacken, aber World Vision behielt dabei die Bedürfnisse der Kinder fest im Blick. In 200 Kinderzentren gaben engagierte lokale Sozialarbeiter, Lehrerinnen und auch Künstler wie Asanka aus Sri Lanka traumatisierten und obdachlos gewordenen Kindern Halt im Chaos. Eine im November durchgeführte Befragung junger Frauen und Männer aus Indonesien, Sri Lanka und Indien hat ergeben, dass die Lernangebote und gemeinsamen Freizeitaktivitäten den damals 8-14jährigen am meisten halfen, neuen Mut zu finden und die Katastrophe positiv zu verarbeiten. Noch heute profitieren außerdem benachteiligte Kinder etwa aus Sri Lanka davon, dass die Arbeit in den Kinderzentren den Maler Asanka nachhaltig geprägt hat.

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Das Wunder vom Berg: Babies trotzten dem Tsunami-Chaos

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Mohammed hat am 26. Dezember Geburtstag und gilt in seinem Dorf als das “Wunder vom Berg”, denn er kam in der indonesischen Provinz Aceh auf der Flucht seiner Mutter vor der Tsunami-Welle zur Welt. Dass aus ihm ein fröhlicher Fußballfan werden konnte, ist eine der vielen positiven Wendungen der großen Katastrophe.

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Der Tsunami brachte mich zu World Vision

Die Erinnerung an die große Flutwelle von 2004 ist noch sehr präsent, auch wenn man in den meisten Orten kaum noch spuren der gewaltigen Zerstörungen von damals findet. Ein Kind aus Thailand fertigte in einem der World Vision-Kinderbetreuungszentren damals diese Zeichnung ihrer Erlebnisse an.

Vor 10 Jahren löste ein Seebeben der Stärke 9 im Indischen Ozean die große Tsunami-Flutwelle aus, der nach Schätzungen rund 230.000 Menschen zum Opfer fielen. Die Welle löste viele Tragödien, aber auch weltweite eine große Hilfsbereitschaft aus. World Vision war zeitweise mit über 2.600 Mitarbeitern im Einsatz, um Kinder, Familien und Dorfgemeinschaften bei der Bewältigung der Katastrophe zu unterstützen. In unserem Serien-Rückblick lassen Helfer und betroffene Menschen die Ereignisse und Entwicklungen der letzten Jahre Revue passieren. Den Anfang macht die frühere Geschäftsfrau und heutige World Vision-Mitarbeiterin Boonsri aus Thailand.

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Der World Vision Jahresrückblick 2014

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2014 war ein Jahr, in dem erneut Hunderttausende ihr Leben oder ihr Zuhause verloren haben. In den Krisen in Syrien, Gaza, Irak, auf den Philippinen und an vielen anderen Orten der Welt sind es vor allem Kinder, die leiden. Zugleich konnten wir durch Ihre Spenden hunderttausenden Menschen in Notlagen rund um den Globus helfen. Wir konnten politische Veränderungen in Gang setzen und an vielen Orten dazu beitragen, dass sich Kinder, Familien und ganze Dorfgemeinden langfristig aus dem Kreislauf der Armut befreien. Dafür möchten wir allen Patinnen und Paten, Einzelspendern, Unternehmen und Prominenten herzlich danken.

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Syrienhilfe wird viele Jahre lang erforderlich sein

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Millionen Syrienflüchtlinge werden über 2017 hinaus Hilfe benötigen. Weil der Konflikt weiter ungelöst bleibt, sind zunehmend Maßnahmen für Flüchtlinge notwendig, die auf mehrere Jahre angelegt sind. Darauf weist World Vision hin, während  die Vereinten Nationen in Berlin den neuen Strategieplan für die Flüchtlinge der Syrienkrise (3RP) in Berlin vorstellen. 

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Aufräumarbeiten laufen: Taifun Hagupit richtet schlimme Zerstörungen an

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‘Hagupit’ ist über die Philippinen hinweg gezogen und hat mit seiner Wucht große Schäden angerichtet. Das genaue Ausmaß ist noch nicht bekannt. World Vision Erkundungsteams sind unterwegs und erfassen die Zerstörung – viele Straßen sind jedoch wegen umgestürzter Bäume unpassierbar. Schwer getroffen hat es zum Beispiel die Region um die Städte Dolores und Santa Rita auf der Insel Samar. Hütten und Häuser sind zerstört, tausende Menschen derzeit obdachlos.

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