25 Jahre Kinderrechte: Weltweites Mitmach-Filmprojekt startet

Noch bis zum 15.10. können Kinder und Jugendliche ihren Beitrag zum Thema Kinderrechte einreichen.

Noch bis zum 15. Oktober können Kinder und Jugendliche weltweit auf wovi-reporter.de selbst verfasste Medienbeiträge hochladen und zu Reportern in eigener Sache werden. Die eingereichten Beiträge zum Thema Kinderrechte werden online im „Kinderrechte-Nachrichtenstudio“ von Lulu und Linus präsentiert und können mit Freunden geteilt werden. World Vision wird aus ihnen außerdem einen Film produzieren, der zum Kinderrechtsjubiläum im November international präsentiert wird.

Mit dem partizipativen Medienprojekt möchte World Vision Kindern weltweit eine Plattform bieten und sie dabei unterstützen, Aufmerksamkeit für ihre Rechte und Belange zu erhalten. Der daraus entstehende Film dient als Handlungsaufforderung an Politiker, Institutionen, Organisationen, Eltern Lehrer und die Bevölkerung.

Lulu und Linus machen sich auf www.wovi-reporter.de für Kinderrechte stark

Lulu und Linus machen sich auf www.wovi-reporter.de für Kinderrechte stark

Dem 14-jährigen Linus ist es zum Beispiel wichtig, „dass kleine Kinder nicht überhört werden.“ Die 10-jährige Lulu macht mit, „weil ich es wichtig finde, dass alle Kinder die gleichen Rechte haben – zum Beispiel genug zu essen und zu trinken.“

In der UN-Kinderrechtskonvention von 1989 sind nicht nur die Rechte der Kinder explizit definiert, sondern auch wegweisende Prinzipien für den Umgang mit Kindern sowie konkrete Verpflichtungen der Staaten zur Förderung ihres Wohlergehens vereinbart worden. Damit gibt es eine völkerrechtliche Grundlage für die Berücksichtigung der Interessen junger Menschen, die aber im Alltag und in der Politik auch gelebt werden muss.

„Viele Initiativen, die wir vor diesem Hintergrund bereits in Entwicklungsländern fördern, stärken das Selbstvertrauen der Kinder in ihre eigenen Fähigkeiten und verändern das Bewusstsein des Umfelds, so dass weniger Mädchen und Jungen benachteiligt oder Opfer von Gewalt und Ausbeutung werden“, erklärt Nina Humphrey, Fachreferentin für Kinderrechte bei World Vision Deutschland.

"Das Recht auf Schutz vor Ausbeutung" wird diesem Jungen aus Kambodscha verwehrt (Foto: World Vision)

“Das Recht auf Schutz vor Ausbeutung” wird diesem Jungen aus Kambodscha verwehrt (Foto: World Vision)

Seit 1989 haben sich die Lebensumstände für Kinder schon sehr verbessert. Beispielsweise ist es gelungen, die Kindersterblichkeit zu halbieren – mit einfachen und günstigen Maßnahmen wie Impfkampagnen und durch zunehmende Hygiene. Auch gehen heute so viele Kinder zur Schule wie nie zuvor. Trotz der Fortschritte bleibt aber noch viel zu tun, um die Kinderrechte rund um den Globus zu verwirklichen. Jährlich erleben 6,6 Millionen Kinder ihren fünften Geburtstag nicht, weil es unter anderem an Medikamenten, Gesundheitspersonal, sauberem Wasser und Nahrung mangelt. Zudem müssen viele Mädchen und Jungen arbeiten, um zum Familieneinkommen beizutragen, statt zu lernen.

Jetzt mitmachen beim Kinderrechte-Filmprojekt: www.wovi-reporter.de

Hier mehr erfahren über World Vision und unser Engagement für Kinderrechte-

Und das hier sind die 10 Kinderrechte.

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