Aktion “Gummistiefel für kleine Füße” in Südsudan

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Verbiegung mit Igitt-Faktor: Mit dieser stinkenden Suppe will kein Kind in Berührung kommen (Foto: Katharina Witkowski, World Vision)

Kinder und Erwachsene waten in den Flüchtlingslagern in Südsudan derzeit bei 40 Grad Tagestemperaturen durch einen übel riechenden, vermüllten Fäkalienmorast. Barfuß durchquert, ist der Schlamm eine Zeitbombe, denn er ist gespickt mit Krankheitserregern. Mit unserer Aktion “Gummistiefel für kleine Füße” wollen wir den Flüchtlingskindern in Südsudan mehr Schutz bringen – zahlreiche deutsche Unternehmen engagieren sich.

Für mehr als die Hälfte der 18.341 benötigten Stiefel steht die Finanzierung bereits. In Juba, der Hauptstadt Südsudans, werden in wenigen Tagen die ersten Gummistiefel geordert und noch im August in den Flüchtlingslagern Malakal und Rom verteilt – damit die Kinder bis zum Ende der Regenzeit Ende Oktober sicheren Fußes unterwegs sind.

Die Stiefel schützen nicht nur vor Verletzungen und Infektionen. Sie sind auch ein kleiner Trost in Zeiten schlimmster Verunsicherung. Viele Kinder haben Gewalt erlebt oder mussten mitansehen, wie Angehörige oder Freunde zu Opfern wurden. Viele sind allein auf der Flucht und ohne Eltern in Malakal und Rom gestrandet. Nun müssen sie sich in den beengten, elenden Verhältnissen des Lagers zurechtfinden, ohne Angehörige, ohne Freunde, ohne Schule. Von ihrem Alltag im Camp zeugen diese Aufnahmen – unsere Nothilfekoordinatorin Katharina Witkowski hat sie vergangene Woche in Malakal gemacht.

 

Mehr als 60 kleine und große Unternehmen aus ganz Deutschland haben sich beherzt entschlossen, die Not der Kinder in Südsudan zu lindern und spendeten für “Gummistiefel für kleine Füße”, darunter KWP Informationssysteme, Linklaters LLP, die Stiftung Helfen aus Dank, timecom GmbH, KCB Klötztal GmbH, Dego Hydraulik und Manfred Bröker HRD Hamburg.

Möchten Sie sich ebenfalls an der Spendenaktion “Gummistiefel für kleine Füße” beteiligen? Hier finden Sie Spenden- und Projektinformationen.

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