Der World Vision Jahresrückblick 2014

Jahresrueckblick2014_Blog

2014 war ein Jahr, in dem erneut Hunderttausende ihr Leben oder ihr Zuhause verloren haben. In den Krisen in Syrien, Gaza, Irak, auf den Philippinen und an vielen anderen Orten der Welt sind es vor allem Kinder, die leiden. Zugleich konnten wir durch Ihre Spenden hunderttausenden Menschen in Notlagen rund um den Globus helfen. Wir konnten politische Veränderungen in Gang setzen und an vielen Orten dazu beitragen, dass sich Kinder, Familien und ganze Dorfgemeinden langfristig aus dem Kreislauf der Armut befreien. Dafür möchten wir allen Patinnen und Paten, Einzelspendern, Unternehmen und Prominenten herzlich danken.

Dezember

GST_9402bTaifun Hagupit trifft die Philippinen
Erneut zieht ein schwerer Taifun über die Philippinen hinweg. Hagupit tötet mehrere Menschen und hinterlässt große Schäden. Zehntausende werden obdachlos. World Vision leistet Not- und Wiederaufbauhilfe.

403World Vision ist Transparenzsieger
Beim Transparenztest von Spiegel Online landet World Vision auf Platz eins. Von 100 untersuchten Spendenorganisationen machen wir Informationen über Projekte und Wirkung am besten zugänglich.

November

s141276-7 & s141276-8: Ceremony with the Community - Safe & Dignified BurialsEbola greift weiter um sich
In Sierra Leone, das immer stärker unter der Ausbreitung von Ebola leidet, hat World Vision Beerdigungsteams ausgebildet. Sie unterstützen die Menschen, ihre an Ebola gestorbenen Angehörigen zugleich würdevoll und sicher zu bestatten.

Blog_Emma_SchweigerDie Kinderrechte werden 25
25 Jahre nach der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention lässt World Vision Kinder sprechen. Mehr als 100 Jungen und Mädchen aus aller Welt beteiligen sich an dem Projekt WoVi-Reporter, darunter auch Emma Schweiger – und finden damit sogar vor der UN in New York Gehör.

Nebenan ist eine alleinerziehende Mutter eingezogen (Foto: Dorothea Hohengarten/World Vision) Ein Jahr Wiederaufbau nach Taifun Haiyan
Mit mehr als 7000 Toten und Vermissten und Hunderttausenden zerstörten Häusern war Taifun Haiyan der schlimmste Taifun, der jemals die Philippinen traf. Ein Jahr später zieht World Vision Bilanz: Der Wiederaufbau kommt gut voran. Dank der Hilfe viele Unterstützer aus Deutschland konnten wir einer Million Menschen helfen.

UnknownWorld Vision startet erstes wirklich soziales Netzwerk
„Mein Patenportal” ist das erste soziale Netzwerk, über das Engagement für ein Entwicklungsprojekt direkt möglich ist. Unterstützer erhalten u.a. neueste Informationen über das Land, die Entwicklung des Projekts und das von ihnen unterstützte Patenkind und können ihm E-Mails schreiben

Oktober

Amir, 9 Jahre alt, hat vor zweieinhalb Jahren seine Eltern im syrischen Bürgerkrieg verloren. Er floh durch Bombenhagel mit seinem Bruder und seiner Großmutter nach Jordanien. Bis heute weiß er nicht, ob seine Eltern noch leben. (Foto: Rhonda Hirst/World Vision)Die Syrienkrise geht weiter
In Berlin verhandeln Vertreter aus mehr als 40 Ländern, wie die Situation der mehr als 10 Millionen syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge verbessert werden kann. World Vision fordert die Bundesregierung auf, mehr Engagement zu zeigen.

Vor der SchuleStarthelferprojekt in Uganda rettet Menschenleben
World Vision-Unterstützerin Nadine Nowicki besucht „ihr“ Starthelfer-Projekt in Uganda. Sie erlebt, wie Hebammen mit World-Vision-Ausbildung Menschenleben retten. “Für mich hat unser Projekt ein Gesicht bekommen!”, schreibt sie.

11527913.JPG30 Jahre nach der Hungersnot in Antsokia, Äthiopien
Drei Jahrzehnte nach der großen Hungersnot in Äthiopien blüht das einstige „Tal des Todes“. World Vision-Mitarbeiterin Ute Diemer erklärt, wie unsere Entwicklungszusammenarbeit wirkt und wie aus einem Nothilfeprojekt ein umfassendes Selbsthilfeprogramm wurde.

Projekt Bayankoshuu (26)Große Patenreise in die Mongolei
24 World Vision-Patinnen und Paten aus Deutschland reisen gemeinsam in die Mongolei, um dort ihre Patenkinder und die Projektarbeit kennenzulernen. Ein gemeinsames Fußballspiel bricht jedes Eis, und Patin Angelika Reinheimer lernt, wie mongolische Kinder „Knochen schnipsen“ spielen.

September

Grundschüler ließen heute am Brandenburger Tor in Berlin Trauerballons aufsteigen. Auf jedem stand eine der Hauptursachen für Kindersterblichkeit auf der Welt - z.B. Malaria, Geburtskomplikationen, Durchfall, Lungenentzündung (Foto: World Vision)UN-Generalversammlung tagt zu Millenniumsentwicklungszielen
Zu diesem Anlass lassen engagierte Schülerinnen und Schüler am Brandenburger Tor in Berlin große Trauerballons in den Himmel steigen. Sie sind ein Merkzettel an die deutsche Politik, um auf die verheerende Gesundheitssituation für viele Kinder und Mütter weltweit aufmerksam zu machen.

s140965-5: The toll of war. The loss of home, friends and educationNothilfe für irakische Binnenvertriebene und syrische Flüchtlinge im Nordirak
Der Konflikt im Irak macht weitere hunderttausende Menschen zu Flüchtlingen. Die Not wird immer größer. Viele Menschen sind traumatisiert und leben unter unerträglichen Bedingungen. World Vision startet Hilfsprogramme für Kinder und Familien.

'New Well Means More Than Good Health For Maria and Jose'Das Geheimnis nachhaltiger Brunnen
Was passiert, wenn in einem Entwicklungsland Brunnen gebohrt werden? Nach spätestens einem Jahr funktioniert die Hälfte nicht mehr. Eine Studie der Universität North Carolina-Chapel Hill (UNC) und der Hilfsorganisation „Water and Sanitation for Africa“ zeigt: World Vision setzt beim Brunnenbau erfolgreich auf Nachhaltigkeit.

Katharina Gerarts vom World Vision Institut (r.) überreicht in Hannover der niedersächsischen Sozialministerin Cornelia Rundt die Kinderstudie (Foto: World Vision)Kinderstudie als Politikvorlage
Die World Vision Kinderstudie 2013 weist nach, dass es um die Chancengleichheit in Deutschland nicht gut steht und dass sich Kinder oft nicht gehört fühlen. Projektleiterin Katharina Gerarts informiert Politiker wie Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt – mit dem Ziel, die Politik zum Wohl der Kinder zu verändern.

August

Ein Mitarbeiter des Kinderschutzteams von World Vision in Gaza kümmert sich um ein verletztes Kind (Foto: World Vision)World Vision fordert vorausschauende Friedenspolitik
Zum Welttag der humanitären Hilfe ruft World-Vision-Vorstand Christoph Waffenschmidt dazu auf, sich mit aller Kraft für eine neue, vorausschauende Friedenspolitik einzusetzen. Deutschland könne dabei die Aufgabe des Vermittlers übernehmen.

1677_rWorld Vision veröffentlicht 1. Wirkungsbericht
In einem erstmals veröffentlichten Wirkungsbericht legt World Vision dar, wie die Wirkungen unserer Projektarbeit gemessen und bewertet werden. Das schafft noch mehr Transparenz für Paten und Unterstützer.

Alles verloren: Kinder im Gaza-Streifen vor den Trümmern ihres Wohnhauses  (Foto: World Vision)Gaza-Konflikt eskaliert
Zivilisten, vor allem Kinder, sind die Leidtragenden der eskalierenden Gewalt im Gaza-Streifen. World Vision nutzt eine Waffenruhe, um dringend benötigte Hilfe zu den Menschen zu bringen.

Juli

Awol_Twins_D363-0033-10_484954-624x415Wachsender Hunger in Südsudan
Im Konfliktland Südsudan sind Millionen Menschen zu Binnenflüchtlingen geworden. Sie haben ihre Dörfer und Felder zurückgelassen, nun greift der Hunger um sich. Auch die 30-jährige Awol und ihre Zwillinge sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen – und auf Frieden.

Pilzzuechterin KambodschaMikrokredite im Fokus
In Entwicklungsländern können schon kleine Geldbeträge viel bewirken: Mikrokredite sind für angehende Kleinunternehmer oft der Startschuss in eine selbständige Zukunft ohne Not. Wie und wo sinnvoll investiert werden kann, zeigen Beispiele aus Kambodscha.

Juni

Jeder Mitarbeiter hat ein Zelt in der Einsatzzentrale - auf Privatsphäre muss man hier verzichten können (Foto: Katharina Witkowski)Zelt an Zelt mit südsudanesischen Flüchtlingen
World Vision-Nothilfekoordinatorin Katharina Witkowski berichtet aus dem Flüchtlingslager Malakal in Südsudan – sehr nachdenklich, denn die Umstände sind katastrophal für rund 20.000 Südsudanesen und ihre Helfer.

v.l.n.r.:  Reinhard Rauball, Ligapräsident der DFL, Christoph Waffenschmidt, Vorstand World Vision, Cacau und Wolfgang Niersbach, Präsident des DFB, bei der Scheckübergabe in São PauloFußball-WM: World Vision und Cacau holen Kinder aus dem Abseits
Anpfiff für die FIFA WM! In Brasilien wird das Projekt “Sports for Life” prämiert, das Fußballer Cacau gemeinsam mit World Vision für Jugendliche in Modi das Cruzes in Leben gerufen hat. Kinder aus der Favela jubeln bei einem Deutschlandspiel im Stadion.

Reservierte Plätze für Luka und Anna - die EU-Jugendberaterinnen von World Vision2015 – das Jahr der Entwicklung wird vorbereitet
Die World-Vision-Jugendbotschafterinnen Anna und Luka reisen nach Brüssel. Sie helfen der EU, das “Europäische Jahr der Entwicklung” (2015) vorzubereiten und liefern Input aus Sicht engagierter Jugendlicher.

P1070321-624x468_Junge_Libanon_BildungOmid Nouripour besucht Flüchtlingsprojekte
Es sind die Nachbarländer Syriens, die die Hauptlast des Flüchtlingsdramas tragen. In Libanon leben viele Bürgerkriegsflüchtlinge in Notunterkünften – Bundestagsabgeordneter Omid Nouripour reist hin und macht sich ein Bild.

Mai

P10705001-624x468Außenminister Steinmeier nimmt Syrien-Kinderreport entgegen
Als Frank-Walter Steinmeier nach Bar Elias in der libanesischen Bekaa-Ebene reist, überreichen ihm syrische Kinder einen selbst verfassten Report über ihre Lage. Sie bitten um Hilfe und vor allem um ein schnelles Ende des Kriegs in ihrer Heimat. Steinmeier verspricht, alles in seiner Macht Stehende zu tun.

DSC_0766_PAkete_WorldVIsionFlut auf dem Balkan
Tagelanger Regen sorgt für Überflutungen und Erdrutsche in Bosnien und anderen Ländern des Balkans. Die Zerstörungen sind so gewaltig wie nach dem Balkankrieg. World Vision, das mit langfristigen Projekten vor Ort ist, unterstützt sofort die Opfer und schiebt den Wiederaufbau an.

Kicken für Deutschland beim World Vision Cup 2014 mit: Lorena und Björn (Foto: Oliver Müller/World Vision)World Vision Cup in Brasilien
200 Jugendliche aus 12 Nationen kommen nach Brasilien, um beim World Vision Cup zu kicken und über Themen der Entwicklungszusammenarbeit zu lernen. Aus Deutschland reisen Björn und Lorena an – und bloggen im WorldVisionBlog.

April

Azraq Refugee CampRiesen-Flüchtlingscamp Asrak eröffnet
Eine Stadt für 100.000 syrische Flüchtlinge, aus dem staubigen Wüstenboden gestampft: In Jordanien eröffnet Camp Asrak. World Vision hat u.a. die Wasserversorgung mit aufgebaut.

Seit die Bewohner des Dorfes Tongo Beo in Ghana die Brandrohdung gestoppt haben, kehrten wasserspeichernde Pflanzen zurück.Neue Anbaumethoden retten Kenias Bauern
Kenias Norden hält zu den trockensten Regionen des Landes. Bleibt der Regen aus, droht sofort Hunger. Doch neue, nachhaltige Landwirtschaftsmethoden wie FMNR (natürliche Wiederaufforstung) sorgen für einen Ausweg.

Kakule, 15 Jahre alt, Flüchtling in der Demokratischen Republik Kongo20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda
World Vision-Mitarbeiter John Schenk beschreibt, wie er 1994 in Ruanda an den Ort eines grausamen Massakers kam. An uns richtet er einen dringlichen Appell: Die aktuelle Situation in Südsudan und in der Demokratischen Republik Kongo zu erkennen und zu handeln.

März

Carolus-Magnus-Gymnasium-624x265Aktion “24 Stunden Hunger” startet deutschlandweit
Knurrender Magen, Ruf nach Gerechtigkeit: Bei “24 Stunden Hunger” verzichten mehrere hundert Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland einen Tag lang auf Essen und setzen damit ein Zeichen gegen den Welthunger.

Frauen mit Babies vor einer Klinik im TschadKleiner Einsatz, große Wirkung im Tschad
John Scicchitano, Direktor von World Vision Tschad, berichtet im Interview aus einem der ärmsten Länder der Welt. In kaum einem anderen Land können Kinderpatenschaften so viel Gutes bewirken wie hier.

Februar

jungen-szene-624x429Parlamentarier informieren sich über Kinderstudie
In Berlin lädt World Vision Bundestagsabgeordnete zu einem parlamentarischen Abend zum Thema „Gerechtigkeit aus Kindersicht“. Dabei kommen Kinder selbst zu Wort – und die Ergebnisse der World Vision Kinderstudie 2013 werden vorgestellt.

ago-se-DSC00662Sister Fa auf Tournee für Kinderrechte
Die Rapperin und Sängerin Sister Fa reist durch ihr Heimatland Senegal und klärt Kinder über ihre Rechte und die fatalen Folgen der traditionellen Genitalverstümmelung von Mädchen auf. Auf heftige Diskussionen ist sie gefasst.

Januar

s140443-4: South Sudan ConflictKrise im Südsudan spitzt sich zu – politische Lösung gesucht
Margret und Medina wollen die umkämpfte Hauptstadt Juba verlassen. Doch ihnen fehlt das Geld – und Sicherheit ist im Südsudan eine Frage des Reichtums.

s131552-38: Three Months After Haiyan: The Start of a Long Journey to Rebuilding and RecoverySchulanfang in Tacloban
Zwei Monate nach dem zerstörerischen Taifun Haiyan können die ersten Kinder wieder zur Schule gehen. Der Wiederaufbau auf der philippinischen Insel Leyte hat begonnen.

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