Nord-Irak (3/6): Jesiden finden Zuflucht in Rohbau

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Viele Jesiden aus dem Sindschar-Gebirge an der Grenze zu Syrien haben sich nach Dohuk gerettet, eine Stadt im Norden Iraks. Hier wohnen viele in Rohbauten, andere in den großen Flüchtlingslagern. Allein in der Region um Dohuk konnte 992 Familien geholfen werden. Schutz vor der Kälte durch die Versorgung mit Decken und Öfen, Verteilung von Hygiene-Sets und einer Grundausstattung, wie Töpfen etc.
Zu Fuß, im Auto oder mit Lastwagen haben sich die Familien hierher durchgeschlagen. Viele haben nicht nur Haus und Hof verloren, der Verlust von Freunden und Verwandten hat nicht nur bei den Erwachsenen Wunden hinterlassen.

Christoph Waffenschmidt im Gespräch mit geflohenen Jesiden.

Christoph Waffenschmidt im Gespräch mit geflohenen Jesiden.

Der kleine Ofen bringt ein wenig Wärme. Nachts wir es sehr kalt im Rohbau.

Der kleine Ofen bringt ein wenig Wärme. Nachts wird es sehr kalt im Rohbau.

Ohne Socken - ohne Unterricht. Die Kinder brauchen mehr als nur Wärme.

Ohne Socken – ohne Unterricht. Die Kinder brauchen mehr als nur Wärme.

Die Kinder leiden besonders unter den Bedingungen.

Die Kinder leiden besonders unter den Bedingungen.

Kinder im Rohbau

Kinder im Rohbau

Die Plastikplane und die dünnen Decken auf dem Boden sollen vor der Kälte schützen.

Die Plastikplane und die dünnen Decken auf dem Boden sollen vor der Kälte schützen.

Wand an Wand. An Privatsphäre ist kaum zu denken.

Wand an Wand. An Privatsphäre ist kaum zu denken.

Hygiene ist unter diesen Umständen das A und O. Neben Seifen, Waschmittel und Damenbinden erhalten die Familien auch Windeln.

Hygiene ist unter diesen Umständen das A und O. Neben Seifen, Waschmittel und Damenbinden erhalten die Familien auch Windeln.

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