Bauern in Honduras trotzen der El-Nino-Dürre

s160090-3: Growing food in the middle of the drought

Das zentralamerikanische Honduras ist von den Auswirkungen des Klimaphänomens El  Nino besonders betroffen. Höhere Temperaturen und eine lange Dürreperiode haben zu Ernteausfällen geführt und treiben hunderttausende Menschen in den Hunger. Besonders betroffen werden – wieder einmal – die Ärmsten sein, darunter vor allem Kinder, die in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung beeinträchtigt werden. Manche Prognosen sagen voraus, dass es im südlichen Honduras erst im September  2016 wieder regnen wird.

Doch es gibt innovative Wege, die Bauern für den Kampf gegen El Nino zu wappnen.

World Vision hat, zusammen mit dem Welternährungsprogramm, ein Projekt auf den Weg gebracht, das tausenden Familien bessere Ernährung in der trockensten Region von Honduras ermöglichen wird. Ein Streifzug durch die Region Langue-Valle in Bildern:

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Wilfredo (7), Davin (4) und ihre Tante Eldo (39) haben mit Hilfe von World Vision einen Bio-Garten angelegt.  Der Boden wird schonend und auf natürliche Weise bearbeitet (Soil Conservation).  Zusätzlich hilft ein Bewässerungssystem, stabile Erträge zu erzielen.

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Josi (18) und sein Vater Plino (43) pflanzen auf ihren Feldern einheimische Sorten an, die besonders Dürre tolerant sind. So kommen sie auch mit wenig Wasser zu einer ausreichenden Ernte.

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Mais ist nach wie vor das Hauptnahrungsmittel in Honduras. World Vision hat in der besonders von El Nino betroffenen Region Saatgut eingeführt, das mit der Dürre besser zu recht kommt.

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Trotz der Dürre blicken die Bewohner von Langue-Valle optimistisch in die Zukunft. Für sie hat El Nino seinen Schrecken verloren.

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