Das Kriegsleid von Kindern in Bildern

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Syrien, Afghanistan, Irak, DR Kongo….viele bewaffnete Konflikte und Kriege auf der Welt sorgen für unsägliches Leid.  Besonders betroffen sind Kinder. In unserer Ausstellung “ich krieg dich – Kinder in bewaffneten Konflikten” zeigen wir Schicksale und Fotos von Kindern in diesen Krisengebieten. Jetzt ist die Ausstellung in Leutkirch im Allgäu zu sehen. Unsere Kollegin Theresia Kneschke berichtet:

„Wir haben es verdammt gut bei uns, dass wir in Frieden und Sicherheit leben können“ so eine Schülerin nach einem Workshop und dem Besuch der Ausstellung „ich KRIEG dich – Kinder in bewaffneten Konflikten“ im Rathaus in Leutkirch.

Viele Schüler, Politiker, Bürger, Eltern und Lehrer aus und um Leutkirch beschäftigten sich in den vergangenen Wochen mit einem Thema: Kinder in bewaffneten Konflikten.

Nein zur Gewalt gegen Kinder - die Ausstellung macht die Not der Betroffenen deutlich

Nein zur Gewalt gegen Kinder – die Ausstellung macht die Not der Betroffenen deutlich.

Nachdem unsere Ausstellung mit dem Titel „ich KRIEG dich – Kinder in bewaffneten Konflikten“ am 12. Februar 2016 eröffnet wurde, stieß die Thematik auf großes Interesse. Der Bundestagsabgeordnete Waldemar Westermayer eröffnete gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Leutkirch, Hans-Jörg Henle, die Ausstellung. Im Anschluss daran gab unser Friedensexperte Ekkehard Forberg eine Einführung in die Thematik und führte die zahlreichen Besucher durch die Ausstellung. Eine offene Fragerunde an unseren Kollegen und die anwesenden Politiker rundeten die Veranstaltung ab.

Kinder werden immer wieder Opfer in bewaffneten Konflikten - auch ganz bewusst, als Bestandteil von Kriegstaktik

Kinder werden immer wieder Opfer in bewaffneten Konflikten – auch ganz bewusst, als Bestandteil von Kriegstaktik.

Die Ankündigung in lokalen Zeitungen schlug Wellen, sodass wir in den nachfolgenden Wochen, vor allem vielen Schülern, das Thema näherbringen konnten.

Schüler der Werksrealschule, des Hans-Multscher-Gymnasiums sowie der Geschwister-Scholl-Schule besuchten unsere Ausstellung und setzten sich gemeinsam mit unserer Schulkoordinatorin Katrin Schlegel in Workshops mit Themen wie Flucht, Krieg und Gewalt rundum Kinder in Konfliktgebieten auseinander.

 

In Workshops haben sich Schüler mit dem Thema beschäftigt

In Workshops haben sich Schüler mit dem Thema beschäftigt.

Und so berichtete Schwäbisch  Media/RegioTV über die Ausstellung:

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es hier: https://www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-politische-arbeit-ausstellung-ich-krieg-dich.php

Die Nächste Ausstellung wird ab dem 15. Juni 2016 an der Universität Jena zu sehen sein.

3 Kommentare

  1. Janina Frank, 18. Juni 2017

    “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte”. Dieses oft zitierte Sprichwort beweist einmal mehr seine Berechtigung. Bilder lösen Gefühle aus, können Menschen ganz präzise ansprechen und betroffen machen. Sie machen ein abstraktes Thema konkret und persönlich. Alleine die in diesem Artikel abgebildeten zwei Bilder rufen bei mir diesen Effekt hervor.
    Diese Bilder machen aufmerksam auf großes Leid. Sie tragen zur Aufklärung und Information bei. Ich finde eine solche Ausstellung trägt viel Potential in sich. Nur wer von etwas weiß, kann betroffen sein und letztlich helfen. Gerade auch Schülern solche Themen näher zu bringen ist unbedingt notwendig um Sensibilität, Solidarität und Unterstützung zu fördern. Ich wünsche mir, dass den Schülerinnen und Schülern im Rahmen dieses Projektes oder darüber hinaus Orte zur Diskussion und zum Fragen stellen zur Verfügung gestellt werden.

  2. Johanna, 26. Juli 2017

    Die Schicksale der Kinder zu sehen, macht sehr betroffen. Es ist unglaublich, was diese kleinen unschuldigen Wesen bereits schon sehen und erleben müssen. Durch eine solche Ausstellung darauf aufmerksam zu machen, finde ich sehr gut. Man bekommt einen Einblick unter welchen Bedingungen die Kinder aufwachsen.
    Der Besuch von Schülerinnen und Schüler dieser Ausstellung kann zum Nachdenken anregen. Ich finde es gut, dass in Workshops das Thema nochmal vertieft wurde. Gerade für die jungen Menschen ist es wichtig eine Plattform zum Austausch zu haben.

  3. Carina, 12. August 2017

    „Wir haben es verdammt gut bei uns, dass wir in Frieden und Sicherheit leben können“ Dieser Blog verdeutlicht, wie notwendig es ist auch in unserem Land Aufklärung zu betreiben. Es ist nicht leicht in so einem reichen Land wie Deutschland über den sog. Tellerrand zu schauen.Wir befinden uns in unserer eigenen Blase, man meint erst durch die “Flüchtlingskrise” bekommt man real vor Augen was wirklich außerhalb passiert. Jedoch ist nicht in der ganzen Bevölkerung auf Verständnis zu treffen. Projekte, wie in dem Blog beschrieben, helfen Situationen in anderen Ländern eine Plattform zu geben, Menschen zum Nachdenken anzuregen und vll auch Menschen zu verstehen, welche nach Deutschland kommen um Asyl zu suchen. Ich hoffe, dass mehr solcher Projekte ins Leben gerufen werden um nicht nur die Augen der Menschen zu öffnen, sondern auch Dankbarkeit und Nächstenliebe zu fördern.

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