Dürre: Ernteausfall im südlichen Afrika durch El Nino

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Schon jetzt leiden Millionen Menschen unter der Dürre, die “El Nino” mit verursacht hat. Es wird im östlichen und südlichen Afrika in kaum einem Land eine richtige Ernte geben. Die Folgen für die Menschen sind katastrophal.

Bereits jetzt sind ca. 60 Millionen Menschen weltweit von den Auswirkungen der Dürre betroffen – davon sind 26,2 Millionen Kinder. Neun Länder im östlichen und südlichen Afrika leiden besonders unter der Dürre. Darunter auch Somalia.

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Dort wo nichts mehr wächst, stirbt auch das Vieh und damit die Lebensgrundlage von vielen Familien.

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World Vision arbeitet nicht nur daran den Menschen in der Not zu helfen mit Nahrungsmitteln oder Trinkwasser. Entscheidend ist die Vorsorge bei derartigen Klimaphänomenen. Wenn die Menschen vorbereitet sind, können sie derartigen Herausforderungen besser trotzen. Durch Wiederbegrünung können ganze Landstriche reaktiviert werden.

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Die FMNR-Methode (Farmer Managed Natural Regeneration) hat sich als erfolgreich erwiesen, den Menschen eine gesunde Umgebung zurück zu geben. Im Süden Äthiopiens bei der Stadt Sodo haben es die Bauern geschafft durch die Rückgewinnung der Bäume und Sträucher ihre Erträge derart zu steigern, dass sie Überschüsse erwirtschaften konnten. Sie sind jetzt nicht mehr anfällig für Dürren.

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Diese Bauern können positiver in die Zukunft schauen.

FMNR Case Study: Mogotio ADP - Jonthan Lagat

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Sträucher und Bäume wachsen wieder, wenn sie richtig beschnitten und vor Wildverbiss geschützt werden.

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Bewässerungssysteme helfen dabei Wasser zu sparen.

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