Höchste Katastrophenstufe für Indien: mehr als 300 Millionen Menschen von Dürre betroffen

India Drought 2016 : Affected Area, Kita village- Yavatmal District, Maharashtra

World Vision hat für die Projekte in Indien die höchste Katastrophen-Warnstufe ausgerufen. Mehr als 300 Millionen Menschen sind von der langanhaltenden Hitzewelle betroffen. Die anhaltende Trockenheit hat dazu geführt, dass mehrmals hintereinander die Ernten ausgefallen sind. Nach Regierungsangaben haben sich seit Anfang des Jahres inzwischen mehr als 200 Bauern aus Verzweiflung das Leben genommen. Ganz …

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Wenn die Verzweiflung am größten ist, werden neue Ideen geboren

Honig-ernte einer Imker-Gruppe

Das nördliche Somaliland gehört zu den heißesten und trockendsten Regionen in Afrika. Aktuell bringt wieder eine sehr schlimme Dürre viele wandernde Viehhalter zur Verzweiflung. Nothelfer von World Vision bringen immer mehr hungernde Kinder in Krankenhäuser. Doch die Not bringt viele Nomaden auch dazu sich neuen Ideen zu öffnen.

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Wenn ein ganzer See verschwindet – El Nino in Mosambik

Blog Mosambik 1

Zuerst hörte es auf zu regnen. Dann stiegen die Temperaturen so hoch, dass sie nicht mehr zu ertragen waren. Viele Jahre ernährte der See Nhangule in Mosambik die Menschen, die an seinen Ufern lebten. Doch das El Nino Phänomen änderte alles. Die Fischer mussten zusehen, wie nach und nach ihr See immer weniger Wasser führte …

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Klimagipfel-Bilanz: Von Afrika lernen – ein Hoch auf die afrikanische Verhandlungstaktik

blog_Klimakonferenz_abschluss

Wow, das waren harte zwei Wochen. Man sah es den Teilnehmern an. Die deutsche Umweltministerin hatte Tränen in den Augen und der französische Außenminister Fabius mahnte kurz vor Schluss noch mal mit zitternder Stimme die Teilnehmer, dem Vertrag zuzustimmen. Kein Wunder, dass die Nerven bei allen blank lagen. Die letzten drei Tage mussten die Verhandlungsführer …

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Klimagipfel in Paris: “Lasst uns nach Hause gehen und Bäume pflanzen”

Banggai ADP - Megi Didong and Clara

Am Rande des Klimagipfels in Paris brachte unser Jugendbotschafter Yudi von der kleinen indonesischen Insel Sumba es auf den Punkt: „Bäume sind Leben. Wenn Sie Bäume sehen, denken sie an Kinder und jetzt lasst uns nach Hause gehen und Bäume pflanzen.“ Auf Sumba wurden in den vergangenen Jahren viele Bäume abgeholzt. Wo keine Bäume und …

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Heißestes Jahr und höchste Zeit für Klimaschutz

Salissou's Story: A Brother's Sacrifice for his Little Sister

Es ist nicht fünf vor zwölf in Sachen Klima, es ist 12 Uhr. Die Lage ist dramatischer als gedacht. Darüber sind sich die meisten Wissenschaftler einig. Erstmals wurde im vergangenen Jahr eine Erderwärmung um 1 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter gemessen. Dieses Jahr wird wahrscheinlich noch heißer – das heißeste Jahr seit der Wetteraufzeichnung. Zwar wurde …

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G7 müssen Entwicklungsländer in Bezug auf Umweltkatastrophen stärker unterstützen

Cyclone Pam photo gallery – one month on

Der G7-Gipfel hat heute zum Klimaschutz beraten und sich auf ein Zwei-Grad-Ziel festgelegt, verbunden mit dem Ausstieg aus fossilen Energien und erfreulicherweise auch die Bereitstellung von Geldern für den Klimafonds bekräftigt. Wir rufen im Interesse der ärmsten und am meisten in ihrer Existenz bedrohten Menschen dazu auf, solchen Bekenntnissen auch verbindliche Maßnahmen folgen zu lassen.

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Aktion zum G7-Gipfel: Schiffbruch in den Alpen – Mütter und Kinder zuerst in die Rettungsboote!

blog_stunt

In den vergangenen Monaten hat die Ebola-Epidemie in Sierra Leone, Guinea und Liberia die Staatengemeinschaft bewegt. World Vision begrüßt daher auch die Absicht der G7 Regierungschefs, die sich am Sonntag in Elmau treffen, sich stärker mit dem Thema armutsbezogene und vernachlässigte Tropenkrankheiten zu beschäftigen. Mit der Aktion „Schiffbruch in den Alpen“ haben wir heute in Garmisch-Partenkirchen …

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Der verrückte weiße Bauer

Tony Rinaudo (r.) im Gespräch mit Bauer Ergene in Humbo, Äthiopien (Foto: Silvia Holten/World Vision)

Wir fahren nach Südäthiopien in die Region Humbo. Etwa sechs Stunden dauert die Fahrt von Addis Abeba aus. Vor vielen hundert Jahren war Äthiopien ein grünes Land, heute sind viele Regionen völlig vertrocknet. Wir sind erschrocken, wie degradiert das Land teilweise ist. Oft sehen wir tiefe Gräben von drei und mehr Metern Tiefe, die der Regen und die Fluten in die Erde gefressen haben. Hier und da stehen einzelne Bäume auf grauen, von der Sonne ausgedörrten Äckern. Rinder und Ziegenherden drängen sich im Schatten. Die Hitze lässt die Luft über dem Boden flimmern.

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