Verstehen, was es bedeutet, nichts zu haben

Freundschaft geschlossen: Mikiyas Sintayenu World Vision Jugendbotschafterin na Riedel (Foto: World Vision)

“Unsere “kleinen Problemchen” erscheinen im Verhältnis zu denen der Äthiopier lächerlich”, findet World Vision Jugendbotschafterin Joanna Riedel. Im November reiste sie mit Jugendbotschafterin Laura Eckert und unseren Jugendreferenten Rafael und Denise nach Äthiopien – und erlebte eine Woche, die viel in ihr verändert hat.

» Den ganzen Artikel lesen

Nawatakia mwaka mwema wenye mafanikio na salamu kutoka Nairobi!

L1040395_Nachthimmel

Das heißt: Ein frohes neues Jahr und viele Grüße aus Nairobi! Seit Oktober 2014 lebe und arbeite ich nun in der Millionenstadt am Rande des Rift Valleys. Der einjährige Aufenthalt ist Teil des Trainee-Programms, das ich bei World Vision Deutschland absolviere. In Deutschland habe ich zuerst als Projektassistentin und dann als Trainee in der Abteilung Humanitäre Hilfe gearbeitet. Nun werde ich ein Jahr im Somalia-Büro von World Vision tätig sein.

» Den ganzen Artikel lesen

Sauberes Örtchen in Ghana: “Jetzt werden unsere Kinder nicht mehr ständig krank”

Dorfbewohner_Atosali_Ghana_2014

“Ich bin stolz auf mein Dorf, weil wir jetzt im ganzen Land als “saubere Gemeinde” bekannt sind”, sagt Atampure begeistert. So war das nicht immer in der kleinen bäuerlichen Gemeinde Atosali in der Region Oberer Osten in Ghana. Atosali war einmal die Verkörperung schlechter Hygienebedingungen.

» Den ganzen Artikel lesen

Wenn Mütter von Kindern Schreiben lernen

WVH_0947_edith_analphabetismusprojekt

Edith ist sichtlich erfreut, als sie zu ihren Lernkameradinnen bei der nachmittäglichen Leseklasse stößt. Stolz sagt die 46-Jährige: “Jetzt kann ich meinen Namen schreiben. Ich muss nicht mehr ein Kreuz malen, wenn ich unterschreibe“. Wie viele andere in ihrem Dorf auf Haiti nimmt sie seit Juli 2013 an einer speziellen Schulung teil. Sie heißt: „Mütter und Kinder lesen zusammen“.

» Den ganzen Artikel lesen

Schule schmackhaft gemacht: Doudensky und das Schulernährungsprogramm auf Haiti

Kommentare deaktiviert
s140568-7: ‘’I have even more reasons to go to school!”

Ein Sonnenstrahl fällt auf Doudensky schmales Gesicht. Eigentlich ist der Siebenjährige viel energiegeladener als es im Moment scheint – jetzt, wo er etwas schlapp vor der Lehmhütte steht, die sein Zuhause ist. Er hat ein Anliegen, und davon möchte er erzählen.

» Den ganzen Artikel lesen

2015: Das Jahr, in dem Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen sollte

Child Health Now - Sri Lanka

In den kommenden Monaten werden weltweit wichtige Entscheidungen getroffen, auch auf bedeutenden Konferenzen in Deutschland. Wir sollten unsere Chance wahrnehmen, nicht nur ein guter Gastgeber zu sein, sondern gute Politik vorzuleben, findet Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland.

» Den ganzen Artikel lesen

Was ich beim Tsunami gelernt habe – Rückblick eines Helfers in Ost-Sri Lanka

Clarence Sutharsan gehörte zu den World Vision-Helfern, die während der Tsunami-Katastrophe schon in der Küstenregion von Srik Lanka arbeiteten und trotz eigener Betroffenheit sofort helfen konnte. Er sie brachten unter anderem 30 verletzte Kinder ins Krankenhaus und beherbergten obdachlos gewordene Familien in ihrem Büro in Tirukkovil. Das am 30. Dezember 2004 entstandene Foto zeigt Clarence im Gespräch mit der  12jährigen Jaganathan, die als Patenkind bereits in einem Kinderclub von World Vision mitarbeitete und durch den Tsunami sowohl ihre Schwester als auch ihr Zuhause verlor. Foto: Jon Warren/ World Vision

Heute werden bei vielen von uns Erinnerungen an die Tsunami-Katastrophe vor 10 Jahren wach und wir gedenken der vielen Opfer. Clarence Sutharsan gehörte in Sri Lanka zu den Helfern der ersten Stunde. Auch er hat Bilder im Kopf, die er nicht vergessen kann – aus traurigen und glücklichen Momenten. Seine heutige Arbeit im Dienst von Katastrophenopfern und Menschen mit Wasser-Problemen wäre aber ohne die Erfahrungen aus der Tsunami-Hilfe nicht denkbar. Lesen Sie Auszüge aus einem Gespräch mit ihm.

» Den ganzen Artikel lesen

10 Jahre nach dem Tsunami: Vom Touristen-Maler zum Hoffnungsmaler für die Kinder

Asanka in einer seiner Malklassen, die er ehrenamtlich am Wochenende betreut. Er unterrichtet vor allem Kinder aus armen Familien in seiner Umgebung in Ost-Sri Lanka. Foto: Ilana Rose/ World Vision

Nach der Tsunami-Katastrophe mussten Hilfsorganisationen zwar viele Probleme gleichzeitig anpacken, aber World Vision behielt dabei die Bedürfnisse der Kinder fest im Blick. In 200 Kinderzentren gaben engagierte lokale Sozialarbeiter, Lehrerinnen und auch Künstler wie Asanka aus Sri Lanka traumatisierten und obdachlos gewordenen Kindern Halt im Chaos. Eine im November durchgeführte Befragung junger Frauen und Männer aus Indonesien, Sri Lanka und Indien hat ergeben, dass die Lernangebote und gemeinsamen Freizeitaktivitäten den damals 8-14jährigen am meisten halfen, neuen Mut zu finden und die Katastrophe positiv zu verarbeiten. Noch heute profitieren außerdem benachteiligte Kinder etwa aus Sri Lanka davon, dass die Arbeit in den Kinderzentren den Maler Asanka nachhaltig geprägt hat.

» Den ganzen Artikel lesen