Ideen und Visionen

Besonders im Blickpunkt der Naturschützer: der Sevan-See - der als höchster Binnensee der Welt gilt - und seine Umgebung, die sich den Projektbesuchern noch im Winterkleid zeigten.

Viele Teenager aus armen Bergregionen in Armenien fühlen sich trotz der geografischen Nähe zu Europa abgeschnitten vom Rest der Welt. Während der langen Wintermonate kommen sie kaum aus ihren Dörfern und Kleinstädten heraus. In den Dörfern gibt es oft nicht einmal fließend Wasser, geschweige denn Internetverbindungen oder Jugendzentren. Wissbegierige Mädchen und Jungen freuen sich daher um so mehr, wenn sich eine Tür zur weiten Welt und einem interessanten Lernangebot öffnet.

Durch eine Kooperation von World Vision mit dem Unternehmen Panasonic Europe und der Universität Gavar hat sich eine solche Tür geöffnet. 60 Schülerinnen und Schüler aus Gavar und Vardenis – zwei im Osten gelegene Projektregionen von World Vision – eroberten sich am 31. März das neu eingerichtete Zentrum für Umweltbildung in der Fakultät für Naturwissenschaften. Noch gleicht es einem Klassenzimmer, das sich allerdings schon durch die Multimedia-Ausstattung sehr von den üblichen Klassenzimmern in Armenien unterscheidet. Damit können Sie umfangreich recherchieren, kommunizieren und mit Unterstützung der Partner eigene kleine Projekte in ihren Dörfern planen. Bald schon können die Schülerinnen und Schüler dort auch Wasser-und Bodenproben analysieren oder mit Abfallprodukten experimentieren.

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Silvia Holten schätzt die Kultur Afrikas und fordert gemeinsame Anstrengungen zur Wiederbegrünung des Kontinents.

In diesen Tagen findet in Nairobi eine große Konferenz zum Thema “Wiederbegrünung Afrikas” statt. Für uns nimmt Silvia Holten an dem Treffen von Wissenschaftlern und Politikern teil. Hier ist der erste Bericht ihrer Reise nach Kenia und anschließend Äthiopien: Artikel lesen

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Innovationen zur Armutsbekämpfung: Auf diesen Wegen sind wir gerade unterwegs…

Im World Vision Institut für Forschung und Innovation sind wir dabei, neue Wege zu erforschen, die uns unserem Ziel näher bringen: Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Zwei dieser Wege stellen wir heute vor…

Soziale Sicherungssysteme für die Bewohner unserer Entwicklungsprojekte

In Gegenden, die häufig von Krisen und Katastrophen betroffen sind, werden oft die Lebensgrundlagen der Menschen zerstört. In der Not verschulden sie sich, zwingen ihre Kinder zur Kinderarbeit oder Prostitution, sie haben keinen Zugang mehr zu Gesundheitsversorgung und Ernährung, Bildung und Ausbildung. So rutschen sie immer tiefer in Armut und Bedürftigkeit ab. Um dies zu vermeiden, wollen wir soziale Sicherungssysteme in unseren Projekten weltweit einführen, die den Menschen in Notsituationen nachhaltige Hilfe ermöglichen und ein Abrutschen in die Armutsspirale verhindern. An diesem Projekt wird gerade intensiv gearbeitet: Wie kann diese Vision praktisch umgesetzt werden? Gibt es schon erste Ansätze? Nicht nur angesichts des Klimawandels und der dadurch zunehmenden Naturkatastrophen ein dringendes und wichtiges Thema!

Zielgruppe Best Ager (50+) für soziale Projekte weltweit gewinnen!

Ein anderer Weg, um nachhaltig Armut bekämpfen zu können, ist die Gewinnung der Altersgruppe 50+ als Spender. Wir möchten diese Menschen künftig noch besser ansprechen und motivieren, Kinder in den ärmsten Ländern dieser Welt zu unterstützen. Die sogenannten „Best Ager“ (die aufgrund der demographischen Entwicklung einen immer größeren Teil der deutschen Gesellschaft ausmachen werden) sind im Durchschnitt zu Spenden bereit und haben auch mehr Freiraum für ehrenamtliches Engagement – deshalb wollen wir sie gezielt für soziale Projekte in Asien, Lateinamerika und Afrika gewinnen.

Aus diesem Grund kooperieren wir mit führenden Agenturen der deutschen Trend- und Innovationsbranche, die sich vor einem Jahr zur Innovation Alliance zusammen geschlossen haben. Gemeinsam entwickeln wir ein Innovations-Konzept zur besseren Erreichung der Zielgruppe Best Ager (50+). Wir freuen uns, dass die Innovation Alliance für dieses wichtige Anliegen auf pro Bono-Basis mit uns arbeitet. Wir sind gespannt auf das Konzept und hoffen auf neue „Best-Ager-Unterstützer“, die sich aktiv für unsere Vision einer besseren Zukunft für Kinder einsetzen!

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Das Ziel unserer Wege ist für uns klar, nämlich Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen. Aber welchen Weg nehmen wir, um dorthin zu kommen? Einige Marschrouten kennen wir schon, sie sind gut, deshalb folgen wir ihnen weiter. Andere Wege erweisen sich leider auch mal als Sackgassen, dann heißt es: schnell umkehren. Und viele Wege sind schon sehr „ausgetrampelt“, weil schon so viele so lange auf diesen Wegen gehen. Deshalb fragen wir uns: Welche noch unentdeckten, ganz neuen Wege gibt es, die uns vielleicht schneller oder effektiver an unser Ziel bringen?!? Dazu muss man manchmal Dickicht wegreißen, das die Sicht auf eine neue Wegabzweigung verbirgt. Wir haben den Pioniergeist, den man dafür braucht – und viele Ideen! Artikel lesen

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Jugendliche für Politik begeistern

31.05.2011

“Peer Up!” heißt das Projekt von Johannes Backhaus. Der World-Vision-Mitarbeiter bringt junge Leute zusammen, die sich mit entwicklungspolitischen Themen beschäftigen wollen. Und er lernt dabei auch eine Menge über die Sicht junger Menschen auf die Politik in Deutschland. Wie neulich, bei einem Treffen mit Bundestagsabgeordneten in Berlin. Mein Job bei World Vision ist es, in [...]

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Genisis Vision Summit 2011 – Anregungen fürs Social Business

28.04.2011

„Don´t wait. Innovate!“ – Mit diesem fordernden Slogan wurden die rund 1.000 interessierten und engagierten Teilnehmer des Vision Summit 2011 an Wochenende des 8. und 9. Aprils 2011 von den Veranstaltern des GENISIS Institute for Social Business and Impact Strategies gemeinnützige GmbH begrüßt. Ein Motto, dass sich durch die Bandbreite der Workshops und Vorträge hindurch [...]

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