Wyne und das Knistern der Pesos: Wie eine Spargruppe für Taifun Haiyan gerüstet war

Wyne Tupaz, 22, Mutter von zwei Töchtern, ist zählendes und zahlendes Mitglied der Spargruppe von El Pilar auf Leyte (Foto: Dorothea Hohengarten/World Vision)

Wyne liebt das Gefühl, wenn Peso-Scheine zwischen ihren Fingern knistern. “Ich hab nur einen einfachen Schulabschluss”, sagt sie und grinst schüchtern, “aber das mach’ ich gerne: Geld zählen.” Wyne, 22, sitzt vor dem Dorfkiosk. Nebenan brausen kleine LKW über die Durchgangsstraße, die Ladeflächen voller frisch geerntetem Reis. Hinter ihr haben die anderen Frauen gerade die große Schatulle mit Geld zugeschlossen. Wenn Wyne davon erzählt, was ihr vor knapp einem Jahr widerfahren ist – und mit ihr allen anderen im Dorf – dann hört ihr Grinsen auf. Die Tränen kommen.

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Das Syrien-Drama muss beendet werden

s140965-5: The toll of war. The loss of home, friends and education

Heute verhandeln in Berlin Regierungsvertreter aus mehr als 40 Ländern, wie die Situation der mehr als 10 Millionen syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge und der Länder, die einen Großteil dieser Flüchtlinge aufgenommen haben, verbessert werden kann. World Vision fordert die Bundesregierung auf, mehr Engagement für die mehr als zehn Millionen syrischen Flüchtlinge und deren Hauptaufnahmestaaten zu zeigen.

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Der Kampf gegen den weltweiten Hunger wird nachhaltiger

Public Encouraged to Implement Keyhole Gardens

Masemakaleng Kabane hat HIV. Die 59-jährige Großmutter aus Lesotho trägt dabei die Verantwortung für sieben Kinder. Was Hunger ist, weiß sie nur zu gut – oft genüg fühlt sie sich schwach, zu schwach um aufs Feld zugehen und der mageren Erde ihres Ackers Hirse abzuringen. Zu wenig und kein ausgewogenes Essen, Magenknurren am Abend – so war das lange bei den Kabanes. Bis World-Vision-Mitarbeiter die Familie auf eine Idee brachten. Und mit ihr das ganze Dorf …

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Die traurige Wahrheit über die aktuelle Ebola-Krise

Martin; Gesundheitshelfer in Sierra Leone, ist täglich 24 Stunden im Dienst. Und das für 110 Dollar im Monat. (Foto: Marcel Mettelsiefen/World Vision)

Ich lernte Martin im Süden von Sierra Leone kennen. Er ist Krankenpfleger wie ich. Wir besuchten Gesundheitsprojekte die World Vision zusammen mit der Regierung und Projektpartnern durchführt. Martin und drei Helferinnen waren für die Gesundheitsversorgung von mehr als 6500 Menschen in drei Unterbezirken zuständig.

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Syrien: Was Krieg mit Jugendlichen macht – und wie World Vision hilft

Abdul (rechts) singt.

Abdul ist 13, er träumt davon, Architekt oder Chirurg zu werden. Doch der Krieg in Syrien hat alles verändert. Sein Vater starb, die Familie flüchtete, Abdul musste im Restaurant schuften, das wunderschöne Zuhause ist nur noch eine Erinnerung. World Vision hilft syrischen und jordanischen Jugendlichen wie Abdul, ihren Hass und ihre Angst zu überwinden – im Jugendraum einer islamischen Gemeinde. Unsere Reportage zum Weltfriedenstag.

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Fragile Gesundheitssysteme durch Ebola vor dem Kollaps

Sierra Leone gehört -auch aufgrund seines schwachen Gesundheitssystems - zu den Ländern mt den höchsten Kindersterblichkeitsraten - viele Menschen müssen weite Wege laufen oder fahren, um Gesundheitsstationen wie diese aufsuchen zu können (Foto: Marcel Mettelsiefen/World Vision)

Angesichts des drohenden Zusammenbruchs des liberianischen Gesundheitssystem durch die Ebola-Epidemie weist World Vision auf die gefährliche Überlastung weiterer Staaten hin. In den betroffenen Ländern sind Krankenhäuser und Gesundheitsstationen zunehmend nicht mehr in der Lage, die gesundheitliche Grundversorgung für die Bevölkerung zu leisten. Immer mehr Kinder in Westafrika sind medizinisch unterversorgt. Dringend sind Investitionen notwendig.

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Hilfe für Flüchtlinge im Nordirak: World Vision kooperiert mit irakischer Frauenorganisation

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Einerseits geht das Leben einfach weiter. Andererseits muss man in diesen Tagen improvisieren können.  Eine Kleinstadt nahe Dohuk im Nordirak hat ihre Hochzeitshalle hergegeben, um Müttern wie Majida, aber auch ganzen Familien ein Dach über dem Kopf anbieten zu können. Schulen, Kirchen und sogar viele Rohbauten beherbergen in der Region ebenfalls tausende Menschen, die sich …

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E-Cards: Nur ein Dollar pro Tag und doch ein Stückchen Würde

E-Cards statt Lebensmittelrationen: Ein Stück Würde für syrische Flüchtlinge (Foto: Patricia Mouamar, World Vision)

Sie sieht aus wie eine ganz normale Scheckkarte. Tatsächlich aber ist sie eine kleine Revolution in der Flüchtlingshilfe: die e-Card. Mussten bislang Flüchtlinge mit Gutscheinen um Lebensmittelrationen anstehen, so können sie heute mit der e-Card in Läden und Supermärkten einkaufen. Sie entscheiden selbst, wofür sie das wenige Geld ausgeben möchten, das ihnen zur Verfügung gestellt wird. Die Eigenständigkeit gibt ihnen ein Stück Würde zurück. Zwei Beispiele aus dem Libanon.

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