„Wir wissen oft nicht, was auf uns zukommt, wenn wir morgens an die Grenze fahren“

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Katharina Witkowski ist Nothelferin von World Vision und aktuell im Einsatz an der serbisch-kroatischen Grenze. Im Interview mit unserem Bündnis Aktion Deutschland Hilft berichtet sie von der sich zuspitzenden Situation auf dem Balkan: Grenzen werden geschlossen, geöffnet und wieder geschlossen. Die Flüchtenden leiden unter der Unsicherheit, und auch für die Helfer ist die Lage auf dem Balkan eine besondere Herausforderung.

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Katastrophen-Vorsorge zahlt sich aus: Wie sich traditionelles Wissen und moderne Technik dabei verbinden können

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Die vielen Naturkatastrophen und der Klimawandel fordern zum Umdenken heraus. Viele Länder müssen mehr Vorsorge unterstützen, als sie es bisher tun. Und sie werden mehr Erfolg damit haben, wenn sie neben moderner Technologie auch traditionelles lokales Wissen mit einbeziehen.

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Mütter und Kinder finden etwas Ruhe auf der Flucht

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Jeden Tag überqueren tausende Flüchtlinge nahe dem Dorf Bapska die serbisch-kroatische Grenze. Immer mehr Frauen und Kinder sind unter ihnen, weil sie die Hoffnung auf baldigen Frieden in Syrien, Irak oder Afghanistan aufgegeben haben und keine Perspektive finden in den Nachbarländern. Vermutlich wollen sie auch rechtzeitig vor dem Wintereinbruch Europa erreichen. Der vier Monate alte …

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Weltfriedenstag: Mit 12 schon der Mann im Haus

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Die Bekaa-Ebene im Libanon ist bekannt für ihre kulturellen Schätze. Jahrtausende alte Tempel, Säulen, Steine, deren Inschriften von vergangenen Kulturen zeugen. Nicht viele Einheimische lebten hier, bis zum Ausbruch des Syrien-Krieges waren es meist Touristen, die die Gegend temporär bevölkerten. Das Bild hat sich gewandelt, berichtet unsere Kollegin Rachel Smalley:

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Syrische Flüchtlinge in Serbien: Zu Fuß aus der Hölle

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Tiefe Erschöpfung gräbt sich in ihre Gesichter. Die Körper sind ausgemergelt, nach einem langen Fußmarsch durch Mazedonien haben viele keine Schuhe mehr. Zehntausende Flüchtlinge aus Syrien warten in Nordserbien auf eine Möglichkeit nach Westeuropa zu gelangen. Die Versorgungslage in der Region an der ungarisch-serbischen Grenze ist katastrophal. World Vision hat deswegen eine Hilfsaktion gestartet, eine …

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Trotz großem Risiko “der beste Job”: Syrischer Ingenieur freut sich helfen zu können

Ingenieur Eyad (rechts) bei der Arbeit an Wasserleitungen: "Ingenieur zu sein ist meine Leidenschaft und es ist schön zu sehen, wenn diese Leidenschaft Menschen hilft."

Eyad bei der Arbeit: Er betreut unter Lebensgefahr Reparatur- und Bauarbeiten an lebenswichtigen Wasserquellen in Syrien.

Ingenieur, Mitte 30, beruflich etabliert, spezialisiert auf das Automobilwesen,  sucht neue Herausforderung. So ein Stellengesuch würde in Deutschland viele Jobofferten bekommen. Eyad ist dieser Ingenieur. Aber statt bei einem großen Unternehmen anzuheuern – vielleicht sogar in Deutschland – hat sich er sich für eine besondere Herausforderung entschieden: Er arbeitet für World Vision im Kriegsland Syrien.

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Südsudan: “Wir wollen Schule – trotz Krieg”

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Die Jüngsten im jüngsten Staat der Welt haben ein besonders schweres Schicksal: Gewalttätigen Milizen und Soldaten ausgeliefert, ebenso Hunger und Durst und dann kämpfen viele noch mit der Perspektivlosigkeit im Bürgerkriegsland Südsudan. Kinder und Jugendliche – etwa 800.000 von ihnen sind auf der Flucht vor den Kämpfen. Dennoch ist den Kindern besonders wichtig, dass sie …

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Ebola in Westafrika: Noch viel zu tun

Zugang zu medizinischer Versorgung ist in Sierra Leone immer noch ein großes Problem. World Vision unterstützt mehrere Distrikte bei der Verbesserung der Gesundheitsdienste. Hier warten Mütter mit ihren Kleinkindern im Distrikt Bo auf ihre Untersuchungen.

Vor einem Jahr hat die Regierung in Sierra Leone wegen Ebola den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Das Virus forderte bei diesem bisher größten Ausbruch in Westafrika bisher mehr als 11.000 Menschenleben und ist weiterhin eine Gefahr, auch wenn die Zahl der Neuinfektionen in Sierra Leone und Guinea letzte Woche den bisher niedrigsten Stand seit über einem Jahr …

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Kinder der Dalit in Nepal: Ihre Träume werden nicht vergessen

Kinder auf dem Schulweg

Auf den schroffen, kargen Bergstraßen oberhalb der riesigen Berge des Sindhuli Distrikts im Osten von Nepal springen einem die blauen Uniformen ins Auge. Die Kinder in diesen Uniformen tragen Bücher in der Hand und sind auf dem Weg zur Schule. Dieser Weg ist nicht einfach:  Im Durchschnitt laufen Kinder etwa vier Kilometer von ihrem Haus …

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