
Sven und Ute Engelmann haben im März ihr Patenkind Leandro in Guatemala besucht und dabei mitbekommen, wie die Arbeit des auslaufendes Projekts “Los Diamantes” in die Hände der Bevölkerung übergeben wird. Wir danken für den Bericht und die Fotos.
In einem wunderschönen Urlaub hatten wir einen emotionalen Höhepunkt mit dem Besuch bei Leandro. Vor Ort musste zwei Tage vor dem Besuch etwas umorganisiert werden, da die Sicherheitslage den Besuch der Region um den Tajamulco nicht ermöglicht hat. Aber unsere Reiseagentur hat alles individuell und perfekt mit Francisco Chevez geklärt, so dass er uns am 06.03.2012 früh mit unserer Dolmetscherin an andere Stelle abgeholt hat. Gemeinsam sind wir dann zwei drei Stunden bis in das Projekt „Los Diamantos“ gefahren. Hier wurden wir von freiwilligen Helfern begrüßt und willkommen geheißen. Artikel lesen
Von Schwerte in Nordrhein-Westfalen bis nach Vietnam will World Vision Pate Lothar Baltrusch fahren. Das sind ca. 15000 Kilometer – das verlangt eine Menge Sitzfleisch! Der Journalist ist seit drei Jahren Pate eines Mädchens in Ostasien. Und er hat es sich in den Kopf gesetzt sein Patenkind persönlich zu besuchen. Doch er will mehr als “nur” seinem Patenkind einen Besuch abstatten. Lothar Baltrusch geht es darum mit seiner Reise andere Menschen zu inspirieren und zum Nachdenken anzuregen. Damit auch andere eine Patenschaft übernehmen. Noch gibt es eine Menge zu organisieren, bevor es im kommenden Jahr losgehen kann. Wir sind gespannt! World Vision Vorstand Christoph Waffenschmidt freut sich über das Engagement des 50Jährigen. Bei einem ersten Treffen am Tag der offenen Tür in Friedrichsdorf begutachtete Christoph Waffenschmidt auch gleich die private Maschine von Lothar Baltrusch. Hier der Link zu Lothar Baltruschs Internetseite.

Judith Bojert hat uns diesen Bericht von ihrer Reise zum Patenkind nach Nicaragua geschickt. Vielen Dank!
Es ist ein Freitagmorgen im Februar 2012. Für die meisten Menschen ein ganz normaler Tag, doch für mein Patenkind Jose Roman und mich ein ganz besonderer. – Heute werden wir uns zum ersten Mal nach 1 ½ Jahren Briefkontakt live gegenübertreten.
Nach einem leckeren nicaraguanischen Frühstück kommen meine Begleitung, unser World Vision-Ansprechpartner und ich beim Projekt-Büro in Limay an. „Er ist schon da“, teilt uns Edgar mit und plötzlich werde ich doch ein wenig aufgeregt… Artikel lesen
Äthiopien – für viele Menschen hier der Inbegriff von Armut und Hunger – ist ein faszinierendes Land. Das erlebt soeben eine Gruppe von World Vision-Patinnen und Paten zusammen mit Freunden und Verwandten, die eine Kultur-Gruppenreise nach Äthiopien mit einem Besuch im World Vision-Projekt Ephrata verbinden. 16 Tage lang geht es durch ein Land, das so viele unterschiedliche Völker beheimatet, 8 zum UNESCO-Welterbe zählende Sehenswürdigkeiten und vieles mehr zu bieten hat. Hier einige Foto-Eindrücke der Reise:
Auf einer Insel im Tanasee bewunderten die Äthiopien-Paten zum Beisiel diesen strohgedeckten Rundbau, der als Kirche dient. Foto: Christine Gringer
Ein Lastentransport auf dem Tanasee: Wir hatten ehrlich Bedenken, dass die Männer sinken würden mit der ganzen Last. Als wir mit dem (motorisierten) Boot nach dem Besuch der Inselklöster zurückfuhren, paddelten die tapferen Ruderer immer noch.
Herrlich, wenn die Absprachen in der Gruppe im Monat März im Freien unter blühenden Bäumen stattfinden können....
Die aus Felsen gehauenen Kirchen von Lalibela aus dem 13. Jahrhundert. Beeindruckend ist gar kein Wort dafür, ja sie sind tatsächlich eines der 8 Weltwunder....
Keine Reise ohne Mühen: Eine Teilnehmerin erklettert den Ausgang.
Ein Mädchen ruht sich vor der Lalibela-Kirche aus und sieht vermutlich nicht zum ersten Mal Fremde hier, scheint aber trotzdem neugierig auf uns zu sein.
Von Frau zu Frau...so also wird gekocht in Äthiopien und die Zutaten schauen auch interessant aus.
Vorsicht scharf! Hier werden Chili verkauft.
Das äthiopische Nationalgericht "Injera" bekam mit den bunten Saußen und Ei direkt eine österliche Anmutung.
An den Hüten schon kann man die große Vielfalt der Kulturen in Äthiopien ablesen.
Ankunft im Projektgebiet Nedjo. Wir haben es geschafft und sind geschafft. Einen ganzen Tag dauerte die Fahrt dorthin.
Das Willkommen an der von World Vision gebauten Schule war überwältigend: alle Klassen empfingen uns mit Blumen und Palmwedeln. 90 Kinder in der ersten Klasse - eng? Kein Problem...

Bei Uno kommt man sich schnell näher: eine Patin mit ihrem Patenkind und Dolmetscher sind dabei einheitliche Regeln zu finden.....
Elke Bartschard und ihr Patenkind unterhalten sich über die Schule. Ein World Vision-Mitarbeiter übersetzt. Denn die Kinder lernen zwar Englisch in der Schule, wagen sich aber gegenüber Erwachsenen noch nicht an die Umsetzung.
Heidrun mit Patenkindfamilie: "we are family!" - Patin Heidrun Herrenbruch konnte nicht nur ihr Patenkind kennenlernen, sondern auch dessen Eltern - ein großer Festtag für alle.
Etwas Zeit für ein gemeinsames Volleyball-Spiel gab es dann auch...