Verstehen, was es bedeutet, nichts zu haben

Freundschaft geschlossen: Mikiyas Sintayenu World Vision Jugendbotschafterin na Riedel (Foto: World Vision)

“Unsere “kleinen Problemchen” erscheinen im Verhältnis zu denen der Äthiopier lächerlich”, findet World Vision Jugendbotschafterin Joanna Riedel. Im November reiste sie mit Jugendbotschafterin Laura Eckert und unseren Jugendreferenten Rafael und Denise nach Äthiopien – und erlebte eine Woche, die viel in ihr verändert hat.

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Der Kampf gegen den weltweiten Hunger wird nachhaltiger

Public Encouraged to Implement Keyhole Gardens

Masemakaleng Kabane hat HIV. Die 59-jährige Großmutter aus Lesotho trägt dabei die Verantwortung für sieben Kinder. Was Hunger ist, weiß sie nur zu gut – oft genüg fühlt sie sich schwach, zu schwach um aufs Feld zugehen und der mageren Erde ihres Ackers Hirse abzuringen. Zu wenig und kein ausgewogenes Essen, Magenknurren am Abend – so war das lange bei den Kabanes. Bis World-Vision-Mitarbeiter die Familie auf eine Idee brachten. Und mit ihr das ganze Dorf …

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12 Superlebensmittel im Kampf gegen den Hunger

Die Aubergine ist eine von vielen nahrhaften Gemüsearten, die in Familiengärten in Bangladesch wachsen. Diese Hausgärten bereichern den Speiseplan und die Haushaltskasse. ©Neuton Rony Das/World Vision

Wer die asiatische Küche kennt und liebt, mag es kaum glauben: Asien hat die weltweit höchste Rate an unterernährten Menschen. Der Kontinent ist damit Rekordhalter beim chronischen Hunger: Millionen Kinder bekommen von Geburt an zu wenig zu essen. Doch nicht nur Unterernährung führt zu dauerhaften Schäden besonders in der Wachstumsphase.

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E-Cards: Nur ein Dollar pro Tag und doch ein Stückchen Würde

E-Cards statt Lebensmittelrationen: Ein Stück Würde für syrische Flüchtlinge (Foto: Patricia Mouamar, World Vision)

Sie sieht aus wie eine ganz normale Scheckkarte. Tatsächlich aber ist sie eine kleine Revolution in der Flüchtlingshilfe: die e-Card. Mussten bislang Flüchtlinge mit Gutscheinen um Lebensmittelrationen anstehen, so können sie heute mit der e-Card in Läden und Supermärkten einkaufen. Sie entscheiden selbst, wofür sie das wenige Geld ausgeben möchten, das ihnen zur Verfügung gestellt wird. Die Eigenständigkeit gibt ihnen ein Stück Würde zurück. Zwei Beispiele aus dem Libanon.

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„Wir haben’s satt!“: Aktionstag 24 Stunden Hunger

Schülerinnen des Carolus-Magnus-Gymnasiums in Übach-Palenberg - 2013 nahmen sie bei Hunger24 teil

Knurrender Magen, Ruf nach Gerechtigkeit: Bei “24 Stunden Hunger” verzichten Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland einen Tag lang auf Essen. Mit kreativen Aktionen setzen sie ein Zeichen gegen die globale Ungerechtigkeit und den weltweiten Hunger. Am Freitag geht’s los – mehr als 200 Gruppen und Einzelpersonen sind dabei. Am eigenen Leib erleben, wie es …

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Kleiner Einsatz, große Wirkung: Wieso Kinderpatenschaften im Tschad besonders viel verändern

community members respond to malnutrition by providing enriched porridge to children (2)

Mit Eisen angereicherter Haferbrei soll gegen Krankheiten stark machen

In kaum einem Land der Welt kann man mit geringem finanziellen Aufwand so viel Gutes bewirken wie im Tschad – davon ist John Scicchitano überzeugt. Im zweiten Teil unseres Interviews fordert der Leiter von World Vision Tschad, dass wir unser Afrika-Bild überdenken. Die Bevölkerung im Süden des Tschad ist eher christlich, im Norden eher muslimisch. Macht …

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Überleben im Tschad: Hand in Hand gegen die drittschwerste Armut der Welt

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John Scicchitano ist seit 2012 Leiter von World Vision Tschad. Dass der US-Amerikaner in Afrika lebt, hat auch persönliche Gründe: Johns Frau stammt aus N'Djamena, der Hauptstadt des Tschads.

Arabische Frauen in langen Gewändern. Schwarzafrikanerinnen in gelb-rot-blauen Mustermixkleidern. Flüsse, die trockenes Land wie Lebensadern durchziehen. Hunderte verschiedener Sprach- und Volksgruppen – seit 25 Jahren in friedlichem Miteinander. Der Tschad ist ein reiches Land: reich an Menschen, Bodenschätzen, landwirtschaftlichen Möglichkeiten. Dennoch zählt er zu den ärmsten Ländern der Welt.  Im Human Development Index, der den …

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Christoph Waffenschmidt: Mein Jahr im Rückblick

Christoph Waffenschmidt im Libanon

2013 war das Jahr der Bundestagswahl. Seit wenigen Tagen werden wir von einer GroKo regiert und als deutsche Nichtregierungsorganisation haben wir mit Gerd Müller einen neuen Minister im für uns wichtigen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Unsere Erwartungen und politischen Forderungen haben sich nicht geändert. 0,7 % des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungsarbeit und weltweite Armutsüberwindung, …

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