17 Jahre Albtraum: Die Geschichte einer Genitalverstümmelung

Binta standing in front of a farm in her village

Mit 27 Jahren trägt Binta schwer an den Folgen der Verstümmelung, die sie vor 17 Jahren erlitten hat. Sie blickt auf ein Leben voller Schmerz und Scham zurück. Die Hoffnung, eines Tages Mutter zu werden, hat sie verloren. Ihr einziger Wunsch ist es, dass andere Mädchen nicht auch Opfer weiblicher Genitalverstümmelung werden.

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Mädchenbeschneidung gemeinsam beenden

Besonders in der jüngeren Generation, die durch Bildung und Aufklärung mehr Abstand von der Tradition gewonnen hat, gibt es inzwischen viele Gegner der Mädchenbeschneidung. Es gibt aber in allen Altersgruppen, bei Frauen wie Männern, auch Befürworterinnen, die ganz unterschiedliche Interessen damit verbinden.

In Kenia gibt es Demonstrationen gegen und Demonstrationen für die Beschneidung von Mädchen. Warum gibt es trotz vieler Kampagnen und Gesetze noch Widerstände gegen eine Aufgabe der Tradition und wie könnten Lehren aus den bisherigen Bemühungen dazu genutzt werden, Mädchen noch effektiver zu schützen? Diesen Fragen geht der Beitrag unserer Gastautorin Martha Tureti aus Kenia zum internationalen Tag “Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung” nach.

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Sister Fa: „Ich musste kämpfen, um mich durchzusetzen“

Portrait Sister Fa Quer

Rapt mit politischem Auftrag: Die senegalesische Sängerin Sister Fa (Foto: Alexander Gonschior/WV)

Sie lebt in Berlin, aber die Kinder ihrer Heimat liegen ihr am Herzen und vor allem die Mädchen. Für sie gibt sie Konzerte in abgelegenen Ortschaften im tiefsten Süden oder im höchsten Norden von Senegal. Denn dort dauert ein grausamer Brauch bis heute an: Die genitale Beschneidung von Mädchen. Die 32-jährige Rapperin Sister Fa weiß …

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Adventskalender 2010, 15. Dezember – „Mädchen zu beschneiden war ein Fehler“

„In meinem Leben habe ich viele Mädchen beschnitten. Heute weiß ich, dass dies unrecht war“, sagt Marième Mint Abdarrahmane. Die 68-Jährige ist das, was man in Afrika eine traditionelle Beschneiderin nennt. Die Genitalverstümmelung bei Frauen ist als traditionelle Praxis in Afrika immer noch weit verbreitet und verursacht viel Leid und Krankheit. Im Regionalentwicklungsprojekt Arafat hat …

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