Schlechte Unterkünfte, Temperaturen unter Null: Den Flüchtlingen in Irak droht ein schlimmer Winter

s140965-8: Winter coupled with inadequate shelter, threatens thousands in Iraq

Dohuk, im kurdischen Teil des Irak. “Bitte helfen sie uns, der Winter kommt”, fleht Wahda. Mit ihrere Familie lebt die Mutter im Freien – nur ein paar Plastikfolien, Pappe und Holzpaletten schützen sie derzeit. Nach Schätzungen der UN sind derzeit 5,2 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, und die Temperaturen sinken unerbittlich.

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Tag des Flüchtlings: In der Menge dem einzelnen Kind gerecht werden

Der hochgereckte schwarz gefärbte Finger ist für diesen Jungen und viele weitere Kinder in Lul, Südsudan, ein gutes Zeichen. Er ist damit registriert für den Bezug von Lebensmitteln, die durch Hilfsorganisationen verteilt werden. "Die Kinder hier sind aus anderen Orten hierher geflohen und haben sehr wenig gegessen", berichtet James East von World Vision, der das Foto gemacht hat.

Weltweit sind 51 Millionen Menschen auf der Flucht oder vertrieben – so viele, wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr. Diese Menge hilfsbedürftiger Menschen zeigt, dass die Weltgemeinschaft mit vielen Krisen überfordert ist. Dennoch haben wir die Pflicht hinzusehen und jedes einzelne Kind, um das wir uns kümmern, ist ein Anfang für eine humanere Welt.

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Trauma mit Plastikpistole: Begegnung mit Ahmed aus Syrien

Ahmed (10) schaut zu, wie sein kleiner Bruder Hussein (4) und seine Schwester Emal (11) über ihre Hoffnungen für Syrien sprechen

Ahmed (10) schaut zu, wie sein kleiner Bruder Hussein (4) und seine Schwester Emal (11) über ihre Hoffnungen für Syrien sprechen

Es gibt Worte, die wir lieber vermeiden, wenn wir über humanitäre Hilfe schreiben. „Traumatisiert“ ist so ein Wort. Zu viel schwingt mit in diesem Fachbegriff, der in sehr speziellen Zusammenhängen und mit sehr spezifischer Bedeutung eingesetzt wird. Doch als ich diesem Jungen begegnete, fiel mir kein anderes Wort ein. Ahmed ist zehn Jahre alt und lebt …

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Die Mädchen und Jungen aus Timbuktu

Maedchen aus Timbuktu

Aus dem Mali-Tagebuch von Maria Mutya Frio:

Heute ist ein anderer Tag als sonst. Ich kann selbst mit Familien reden, die vor den Kämpfen im Norden Malis geflohen sind.

In den letzten Wochen habe ich die Zeitungsschlagzeilen über die militärische Offensive der französischen und malischen Truppen gegen extremistische Rebellen verfolgt. Angeblich hatten die Rebellen seit der Eroberung der Gebiete im Norden vor einem Jahr eine strenge Auslegung der Scharia durchgesetzt. Nicht noch ein Krieg, so dachte ich oft.

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