Tag des Flüchtlings: In der Menge dem einzelnen Kind gerecht werden

Der hochgereckte schwarz gefärbte Finger ist für diesen Jungen und viele weitere Kinder in Lul, Südsudan, ein gutes Zeichen. Er ist damit registriert für den Bezug von Lebensmitteln, die durch Hilfsorganisationen verteilt werden. "Die Kinder hier sind aus anderen Orten hierher geflohen und haben sehr wenig gegessen", berichtet James East von World Vision, der das Foto gemacht hat.

Weltweit sind 51 Millionen Menschen auf der Flucht oder vertrieben – so viele, wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr. Diese Menge hilfsbedürftiger Menschen zeigt, dass die Weltgemeinschaft mit vielen Krisen überfordert ist. Dennoch haben wir die Pflicht hinzusehen und jedes einzelne Kind, um das wir uns kümmern, ist ein Anfang für eine humanere Welt.

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Bundesaußenminister Steinmeier bei Flüchtlingen an syrischer Grenze

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Frank-Walter Steinmeier hat sich selbst vor Ort ein Bild gemacht von der Lage der syrischen Flüchtlinge. Bei Bar Elias besuchte der Außenminister zusammen mit Bundestagsabgeordneten die Familien, die in provisorischen Unterkünften leben. Kinder überreichten Herrn Steinmeier den von Ihnen mit verfassten Syrien-Report. “Wir bitten Sie sich, zusammen mit Ihrer Regierung, dafür einzusetzen Lösungen für die …

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Bundestagsabgeordneter Omid Nouripour besucht syrische Flüchtlinge

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Kilian Kleinschmidt ist so etwas wie der Bürgermeister des Flüchtlingslagers Zataari in der jordanischen Wüste. Er schildert dem Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour die Situation und mit welchen Schwierigkeiten er hier zu kämpfen hat. Den Menschen zuzuhören, ist für ihn der Schlüssel zum Erfolg. Fast 100.000 Syrer leben in der Container-Stadt. Konflikte müssen gelöst werden, die Infrastruktur …

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Wasser in der Wüste

Azraq Refugee Camp

Eine Stadt für 100.000 syrische Flüchtlinge, aus dem staubigen Wüstenboden gestampft: Heute eröffnet in Jordanien Camp Asrak. Die Menschen dort mit Wasser zu versorgen, stellt eine Riesenherausforderung dar. Wasser, Nahrung, Unterkunft – Menschen mit diesen Grundangeboten zu versorgen, ist für Hilfsorganisationen wie World Vision in Notsituationen  die erste Aufgabe.  In einer Gegend jedoch, in der die durchschnittliche …

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Zu wenig Essen, zu wenig Platz für Flüchtlinge und Helfer

Schlangestehen für Wasser: Das Leben in Camp von Malakal ist hart und entbehrungsreich - besonders für Kinder

Malakal, einst eine lebendige Nil-Metropole und die zweitgrößte Stadt des Südsudans, ist eine Geisterstadt. Die Straßen sind leer, die Häuser ausgebrannt, der Marktplatz verlassen. Es herrscht gespenstische Stille. Auf einem UN-Gelände drängen sich Zehntausende Flüchtlinge, aus Angst vor Gewalt. World Vision Mitarbeiterin Katharina Witkowski reiste vor wenigen Tagen nach Malakal , dort wird sie in …

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Eine Liebe aus vollem, zerrissenem Herzen

Ola aus Syrien: Von ihrem Zuhause bleibt nur ein Smartphone-Video

Ola aus Syrien: Von ihrem Zuhause bleibt nur ein Smartphone-Video

Heute hat mir ein Mädchen, 15 Jahre alt, einen Film von seinem zerbombten Zuhause gezeigt. Sie hielt mir ihr Handy hin, ihre Hände zitterten leicht, und nahm mich mit auf eine wackelige, pixelige Tour durch ihr Haus. Zwischen umgekippten Möbeln lagen Haufen aus Kleidern, Papier und Nippes auf staubbedeckten Teppichen. Hier und dort war die …

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Lebensmittel für Flüchtlinge im Südsudan – und ein hoher Besuch

UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos besucht Flüchtlinge in der Kaserne von UNMISS, Malakal, Südsudan

UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos besucht Flüchtlinge in der Kaserne von UNMISS, Malakal, Südsudan

Mehr als 26.000 Südsudanesen harren derzeit in der Stadt Malakal aus – zwischen Müllhaufen, ohne Wasser, ohne sanitäre Anlagen. Sie suchen Schutz im Konflikt zwischen Regierungs- und Oppositionstruppen. Als eine der ersten Hilfsorganisationen hat World Vision nun mit dem Verteilen von Lebensmitteln begonnen, begleitet von UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos. Tausende haben sich seit dem Ausbruch der Kämpfe …

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Trauma mit Plastikpistole: Begegnung mit Ahmed aus Syrien

Ahmed (10) schaut zu, wie sein kleiner Bruder Hussein (4) und seine Schwester Emal (11) über ihre Hoffnungen für Syrien sprechen

Ahmed (10) schaut zu, wie sein kleiner Bruder Hussein (4) und seine Schwester Emal (11) über ihre Hoffnungen für Syrien sprechen

Es gibt Worte, die wir lieber vermeiden, wenn wir über humanitäre Hilfe schreiben. „Traumatisiert“ ist so ein Wort. Zu viel schwingt mit in diesem Fachbegriff, der in sehr speziellen Zusammenhängen und mit sehr spezifischer Bedeutung eingesetzt wird. Doch als ich diesem Jungen begegnete, fiel mir kein anderes Wort ein. Ahmed ist zehn Jahre alt und lebt …

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