Wenn die Verzweiflung am größten ist, werden neue Ideen geboren

Honig-ernte einer Imker-Gruppe

Das nördliche Somaliland gehört zu den heißesten und trockendsten Regionen in Afrika. Aktuell bringt wieder eine sehr schlimme Dürre viele wandernde Viehhalter zur Verzweiflung. Nothelfer von World Vision bringen immer mehr hungernde Kinder in Krankenhäuser. Doch die Not bringt viele Nomaden auch dazu sich neuen Ideen zu öffnen.

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Der verrückte weiße Bauer

Tony Rinaudo (r.) im Gespräch mit Bauer Ergene in Humbo, Äthiopien (Foto: Silvia Holten/World Vision)

Wir fahren nach Südäthiopien in die Region Humbo. Etwa sechs Stunden dauert die Fahrt von Addis Abeba aus. Vor vielen hundert Jahren war Äthiopien ein grünes Land, heute sind viele Regionen völlig vertrocknet. Wir sind erschrocken, wie degradiert das Land teilweise ist. Oft sehen wir tiefe Gräben von drei und mehr Metern Tiefe, die der Regen und die Fluten in die Erde gefressen haben. Hier und da stehen einzelne Bäume auf grauen, von der Sonne ausgedörrten Äckern. Rinder und Ziegenherden drängen sich im Schatten. Die Hitze lässt die Luft über dem Boden flimmern.

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Ein nachhaltiger Agrarcocktail für ein grünes Afrika

Die großen Märkte wie hier in Lilongwe werden von Zwischenhändlern beherrscht

Vier Tage Konferenz in Malawis Kongresszentrum Lilongwe liegen hinter mir. Vier Tage Workshops, Vorträge, Zahlen, Berichte. Der Kopf ist randvoll, eigentlich will ich nach so einem Faktenmarathon erst einmal die Beine hochlegen. Diesmal ist es anders. Gut gelaunt, irgendwie beschwingt sitze ich am Computer und denke über einen Cocktail nach. Keine Sorge – bei der …

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Eine grüne Revolution soll von Afrika aus die Welt erfassen

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Malawi ist ein schönes Land, mit sanften Hügeln. Überall ist es grün, vereinzelt stehen Bäume in der Landschaft, Mais- und Tabakfelder wachsen am Wegesrand. Ich bin überrascht. So viel Grün hätte ich nicht erwartet. Auch in der Hauptstadt Lilongwe gibt es viel Grün und viele Parks zu sehen. Doch der Eindruck täuscht. Der Klimawandel schlägt …

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