Südsudan hat wenig zu feiern und braucht viel Geduld

WV programs in the vicinity of Kaejok, Warrup State, South Sudan.

Die Schilder wurden entfernt, die Straßensperren abgebaut, alle Flaggen zusammengefaltet und die Soldaten sind von den Straßen verschwunden. Zwei Tage nach den Feiern zum 4. Jahrestag der Unabhängigkeit Südsudans ist die Stimmung in der Hauptstadt Juba gedrückt. Die Spannung, die Tage vorher auf den Straßen  in der Luft lag, ist zwar verschwunden  und man will …

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Nawatakia mwaka mwema wenye mafanikio na salamu kutoka Nairobi!

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Das heißt: Ein frohes neues Jahr und viele Grüße aus Nairobi! Seit Oktober 2014 lebe und arbeite ich nun in der Millionenstadt am Rande des Rift Valleys. Der einjährige Aufenthalt ist Teil des Trainee-Programms, das ich bei World Vision Deutschland absolviere. In Deutschland habe ich zuerst als Projektassistentin und dann als Trainee in der Abteilung Humanitäre Hilfe gearbeitet. Nun werde ich ein Jahr im Somalia-Büro von World Vision tätig sein.

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Der World Vision Jahresrückblick 2014

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2014 war ein Jahr, in dem erneut Hunderttausende ihr Leben oder ihr Zuhause verloren haben. In den Krisen in Syrien, Gaza, Irak, auf den Philippinen und an vielen anderen Orten der Welt sind es vor allem Kinder, die leiden. Zugleich konnten wir durch Ihre Spenden hunderttausenden Menschen in Notlagen rund um den Globus helfen. Wir konnten politische Veränderungen in Gang setzen und an vielen Orten dazu beitragen, dass sich Kinder, Familien und ganze Dorfgemeinden langfristig aus dem Kreislauf der Armut befreien. Dafür möchten wir allen Patinnen und Paten, Einzelspendern, Unternehmen und Prominenten herzlich danken.

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Hilfe für Flüchtlinge im Nordirak: World Vision kooperiert mit irakischer Frauenorganisation

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Einerseits geht das Leben einfach weiter. Andererseits muss man in diesen Tagen improvisieren können.  Eine Kleinstadt nahe Dohuk im Nordirak hat ihre Hochzeitshalle hergegeben, um Müttern wie Majida, aber auch ganzen Familien ein Dach über dem Kopf anbieten zu können. Schulen, Kirchen und sogar viele Rohbauten beherbergen in der Region ebenfalls tausende Menschen, die sich …

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Welttag der humanitären Hilfe: Warum Deutschland seine Friedenspolitik überdenken sollte

Ein Mitarbeiter des Kinderschutzteams von World Vision in Gaza kümmert sich um ein verletztes Kind (Foto: World Vision)

Gaza, Irak, Zentralafrikanische Republik, Ukraine. Konflikte und Kriege, die wir jeden Tag präsentiert bekommen und die nicht aufhören wollen. Die Welt ist so turbulent, so unruhig, so aggressiv wie sie es lange nicht mehr war. Dazu gehören auch die Konflikte, die durch die Aktualität der neuen Kriege mehr und mehr in den Hintergrund der Wahrnehmung geraten.

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Zelt an Zelt mit südsudanesischen Flüchtlingen – eine Woche als Humanitäre Helferin im Flüchtlingslager Malakal

Hilfseinsatz im Matsch: Nothilfekoordinatorin Katharina Witkowski im Flüchtlingslager Malakal, Südsudan (Foto: World Vision)

Als Mitarbeiter von World Vision berichten wir oft über unsere Arbeit. Dabei stehen die Projekte und die Menschen, die wir unterstützen im Mittelpunkt. Doch die vergangene Woche im Flüchtlingslager in Malakal hat mich zum Nachdenken gebracht – darüber, warum viele von uns den Beruf als Humanitäre Helfer gewählt haben, unter welchen Bedingungen wir oft leben und welchen Einfluss diese Arbeit auf unser Leben hat.

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Zu wenig Essen, zu wenig Platz für Flüchtlinge und Helfer

Schlangestehen für Wasser: Das Leben in Camp von Malakal ist hart und entbehrungsreich - besonders für Kinder

Malakal, einst eine lebendige Nil-Metropole und die zweitgrößte Stadt des Südsudans, ist eine Geisterstadt. Die Straßen sind leer, die Häuser ausgebrannt, der Marktplatz verlassen. Es herrscht gespenstische Stille. Auf einem UN-Gelände drängen sich Zehntausende Flüchtlinge, aus Angst vor Gewalt. World Vision Mitarbeiterin Katharina Witkowski reiste vor wenigen Tagen nach Malakal , dort wird sie in …

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Ausgeblutete Märkte, kreisende Geier: Eindrücke aus dem Südsudan

Malakal, South Sudan

Allein verantwortlich für die Geschwister: Viele Flüchtlingskinder in Malakal sind Waisen

Unser Mitarbeiter Michael Arunga ist in den Südsudan zurückgekehrt und erkennt das Land nicht wieder. Aus der Stadt Malakal ist eine ausgebrannte Steinwüste geworden. Schnell kommt man als Helfer selbst ins Kreuzfeuer der Kämpfe. Das hat unser Team gerade erlebt. Trotzdem tut es sein Bestes, das Leid der geflohenen Menschen zu lindern.

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Hilfe für syrische Kinder bringt schmerzvolle Erinnerungen zurück

Eine sehr engagierte Mitarbeiterin, die sich bei den syrischen Flüchtlingsfamilien Zeit nimmt zum Zuhören, dabei aber auch an eigene schreckliche Erinnerungen aus dem Bürgerkrieg erinnert wird: Patricia Mouamar im Libanon

Am heutigen Welttag der humanitären Hilfe werben wir für mehr Vorsorge gegen Gewalt-Eskalation und Katastrophen, unter denen die Kinder am meisten leiden. Und wir danken allen, die viele persönliche Opfer bringen, um leidenden Menschen Hilfe und Hoffnung zu bringen. Syrischen Flüchtlingskindern beizustehen weckt bei der Libanesin Patrcia Mouamar zum Beispiels schmerzhafte Kindheitserinnerungen.

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Syrische Flüchtlinge im Libanon: Vor allem die Kinder leiden

Zehntausende Menschen sind vor den Kämpfen in Syrien ins Nachbarland Libanon geflohen. Oft haben sie nichts weiter mitnehmen können als etwas Bargeld und die Sachen die sie auf dem Leib trugen. Besonders die Kinder leiden unter den Erfahrungen, die sie in Syrien und während der Flucht machen mussten. Das Internationale Kinderhilfswerk World Vision kümmert sich …

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