Aktueller Report: Hunger und Durst nach El Niño gefährden das Leben vieler Kinder in Afrika

Aphele läuft jeden Tag mehr als 4 Kilometer  bis zur Schule. "Ich gehe lieber hin, weil unsere Lehrer uns Frühstück und Mittagessen geben. Zuhause haben wir gerade meistens nichts zu essen." Ihre Familie ist durch die Dürre hart getroffen worden. Die meisten ihrer Rinder starben durch die Trockenheit. Foto: Crislyn Felisilda / World Vision

Aphele läuft jeden Tag mehr als 4 Kilometer bis zur Schule. "Ich gehe lieber hin, weil unsere Lehrer uns Frühstück und Mittagessen geben. Zuhause haben wir gerade meistens nichts zu essen." Ihre Familie ist durch die Dürre hart getroffen worden. Die meisten ihrer Rinder starben durch die Trockenheit. Foto: Crislyn Felisilda / World Vision

Hunger, Kinderarbeit und Schulabbrüche: Das sind einige der verheerenden Folgen, die El Niño für Kinder im südlichen Afrika hat. Diese Ergebnisse sind in einem aktuellen Bericht mehrerer Kinderhilfsorganisationen zu lesen. In neun Ländern des südlichen Afrika (Südafrika, Lesotho, Swasiland, Angola, Mosambik, Malawi, Simbabwe, Sambia und der Demokratischen Republik Kongo) hat World Vision gemeinsam mit UNICEF …

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Höchste Katastrophenstufe für Indien: mehr als 300 Millionen Menschen von Dürre betroffen

India Drought 2016 : Affected Area, Kita village- Yavatmal District, Maharashtra

World Vision hat für die Projekte in Indien die höchste Katastrophen-Warnstufe ausgerufen. Mehr als 300 Millionen Menschen sind von der langanhaltenden Hitzewelle betroffen. Die anhaltende Trockenheit hat dazu geführt, dass mehrmals hintereinander die Ernten ausgefallen sind. Nach Regierungsangaben haben sich seit Anfang des Jahres inzwischen mehr als 200 Bauern aus Verzweiflung das Leben genommen. Ganz …

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Somaliland: Innovativ gegen die Dürre

Farmer in  waraabedareere freuen sich ueber Tomaten-Ernte .

Im Jahr 2011 herrschte am Horn von Afrika eine langandauernde Dürre. Auch Somalia war betroffen, sogar im besonderen Maße, da das Land keine funktionierende Regierung hat und die Infrastruktur weitestgehend zerstört ist. Fast vier Millionen Menschen waren auf Hilfe angewiesen, fast die Hälfte der Bevölkerung. In viele Regionen des Landes konnten aber gar keine Hilfslieferungen …

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Heißestes Jahr und höchste Zeit für Klimaschutz

Salissou's Story: A Brother's Sacrifice for his Little Sister

Es ist nicht fünf vor zwölf in Sachen Klima, es ist 12 Uhr. Die Lage ist dramatischer als gedacht. Darüber sind sich die meisten Wissenschaftler einig. Erstmals wurde im vergangenen Jahr eine Erderwärmung um 1 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter gemessen. Dieses Jahr wird wahrscheinlich noch heißer – das heißeste Jahr seit der Wetteraufzeichnung. Zwar wurde …

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Der verrückte weiße Bauer

Tony Rinaudo (r.) im Gespräch mit Bauer Ergene in Humbo, Äthiopien (Foto: Silvia Holten/World Vision)

Wir fahren nach Südäthiopien in die Region Humbo. Etwa sechs Stunden dauert die Fahrt von Addis Abeba aus. Vor vielen hundert Jahren war Äthiopien ein grünes Land, heute sind viele Regionen völlig vertrocknet. Wir sind erschrocken, wie degradiert das Land teilweise ist. Oft sehen wir tiefe Gräben von drei und mehr Metern Tiefe, die der Regen und die Fluten in die Erde gefressen haben. Hier und da stehen einzelne Bäume auf grauen, von der Sonne ausgedörrten Äckern. Rinder und Ziegenherden drängen sich im Schatten. Die Hitze lässt die Luft über dem Boden flimmern.

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Eine grüne Revolution soll von Afrika aus die Welt erfassen

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Malawi ist ein schönes Land, mit sanften Hügeln. Überall ist es grün, vereinzelt stehen Bäume in der Landschaft, Mais- und Tabakfelder wachsen am Wegesrand. Ich bin überrascht. So viel Grün hätte ich nicht erwartet. Auch in der Hauptstadt Lilongwe gibt es viel Grün und viele Parks zu sehen. Doch der Eindruck täuscht. Der Klimawandel schlägt …

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