Musik, Kunst und Gemeinschaft: Helfer der Ankunft für junge Flüchtlinge in der Türkei

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Nach einer Flucht sollte man irgendwo ankommen, aber dazu muss man viele Barrieren überwinden. Diese Erfahrungen machen Lamia und Maila aus Syrien gerade in der Türkei. Deshalb gehen sie so gerne in das Gemeinschaftshaus, das ihnen dabei hilft neue Kontakte zu knüpfen und aktiv-kreativ ihre Fähigkeiten zu erweitern. Machen Sie mit uns einen Rundgang durch diesen wunderbaren Ort.

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Die Kunst, niemals aufzugeben: Wie Jwan in den Nordirak zurückkehrte, um Frauen wieder Hoffnung zu schenken

Jwan Omar hängt in einem „Frauen- und kleine Kinder-Raum“in Sulaymaniyah ein Poster auf. Sie freut sich darauf, ab sofort Frauen und Kinder durch Kunst bei ihrem Heilungsprozess zu unterstützen (Foto: World Vision)

Jwan Omar ist eines jener Kinder, die mitten im Krieg geboren wurden. Als sie einen Monat alt war – und ihr Bruder Shwan ein Jahr -, wurde ihr Vater von Milizen in Bagdad entführt. Er kam nie zurück. Später fand die Familie heraus, dass er bei lebendigem Leib verbrannt worden war. Warum, wisse sie bis heute nicht. Als Jwan sieben war, beschloss ihre Mutter, mit den Kindern von Bagdad nach Sulaymaniyah in Kurdistan, Irak, zu ziehen. Heute ist Jwan Anfang 40, und sie ist heimgekehrt, um jenen zu helfen, die ebenfalls ihre Heimat verloren haben.

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10 Jahre nach dem Tsunami: Vom Touristen-Maler zum Hoffnungsmaler für die Kinder

Asanka in einer seiner Malklassen, die er ehrenamtlich am Wochenende betreut. Er unterrichtet vor allem Kinder aus armen Familien in seiner Umgebung in Ost-Sri Lanka. Foto: Ilana Rose/ World Vision

Nach der Tsunami-Katastrophe mussten Hilfsorganisationen zwar viele Probleme gleichzeitig anpacken, aber World Vision behielt dabei die Bedürfnisse der Kinder fest im Blick. In 200 Kinderzentren gaben engagierte lokale Sozialarbeiter, Lehrerinnen und auch Künstler wie Asanka aus Sri Lanka traumatisierten und obdachlos gewordenen Kindern Halt im Chaos. Eine im November durchgeführte Befragung junger Frauen und Männer aus Indonesien, Sri Lanka und Indien hat ergeben, dass die Lernangebote und gemeinsamen Freizeitaktivitäten den damals 8-14jährigen am meisten halfen, neuen Mut zu finden und die Katastrophe positiv zu verarbeiten. Noch heute profitieren außerdem benachteiligte Kinder etwa aus Sri Lanka davon, dass die Arbeit in den Kinderzentren den Maler Asanka nachhaltig geprägt hat.

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