Kinderarbeiterin in einer Textilfabrik

Ernster Blick auf ernste Tatsachen. "Ich muss realistisch sein", sagt ihre Mutter, die selbst schon als Kind arbeiten musste. 
Foto: Mark Nonkes

Mindestens jedes 10. Kind auf der Welt muss arbeiten, damit seine Familie überleben kann. Viele dieser Kinder stellen Produkte her, die wir konsumieren. Bithi aus Bangladesh zum Beispiel näht 12 Stunden pro Tag Taschen für Designer-Jeans, die sie sich selbst nie leisten kann. Solche Kinderarbeit zerstört Träume und Entwicklungschancen von Millionen Mädchen und Jungen. Jeder kann etwas dagegen tun!

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17 Jahre Albtraum: Die Geschichte einer Genitalverstümmelung

Binta standing in front of a farm in her village

Mit 27 Jahren trägt Binta schwer an den Folgen der Verstümmelung, die sie vor 17 Jahren erlitten hat. Sie blickt auf ein Leben voller Schmerz und Scham zurück. Die Hoffnung, eines Tages Mutter zu werden, hat sie verloren. Ihr einziger Wunsch ist es, dass andere Mädchen nicht auch Opfer weiblicher Genitalverstümmelung werden.

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Mädchenbeschneidung gemeinsam beenden

Besonders in der jüngeren Generation, die durch Bildung und Aufklärung mehr Abstand von der Tradition gewonnen hat, gibt es inzwischen viele Gegner der Mädchenbeschneidung. Es gibt aber in allen Altersgruppen, bei Frauen wie Männern, auch Befürworterinnen, die ganz unterschiedliche Interessen damit verbinden.

In Kenia gibt es Demonstrationen gegen und Demonstrationen für die Beschneidung von Mädchen. Warum gibt es trotz vieler Kampagnen und Gesetze noch Widerstände gegen eine Aufgabe der Tradition und wie könnten Lehren aus den bisherigen Bemühungen dazu genutzt werden, Mädchen noch effektiver zu schützen? Diesen Fragen geht der Beitrag unserer Gastautorin Martha Tureti aus Kenia zum internationalen Tag “Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung” nach.

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World Vision mit Überlebender und Jugendvertretern bei Londoner Konferenz gegen sexuelle Gewalt

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Die von Angelina Jolia und dem britischen Außenminister Hague geleitete “Konferenz gegen sexuelle Gewalt in Konfliktgebieten”, die in dieser Woche in London stattfindet, bekommt erfreulich viel Aufmerksamkeit. Dies ist sicherlich zu einem guten Teil der prominenten und überzeugend auftretenden UN-Botschafterin zu verdanken und dem Neuigkeitswert des Ereignisses, denn eine so große Konferenz mit politischen und zivilen Vertretern …

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Indien: Karate für starke Mädchen

Children Who Participated in Asia Leader Forum in Chennai City

Immer wieder erschüttern uns Berichte aus Indien über vergewaltigte Mädchen und Frauen. Und auch, wenn die Zahl dieser Taten in Relation zur enormen Zahl von Einwohnern in Indien gesetzt werden muss – grundsätzlich werden Mädchen und Frauen in Indien geringer geachtet als Männer. Dieses Verständnis aufzubrechen ist einer der Aspekte der Arbeit von World Vision. Der wohl wichtigste Ansatz: Mädchen stark machen. Und wie gut das gelingen kann, zeigt das Beispiel der Mädchen-Karate-Gruppe aus Ranchi.

Ein Nachmittag im Sportzentrum von Indiens Hauptstadt Delhi. Die Halle ist erfüllt vom Geräusch nackter Füße auf glattem Boden. Schiedsrichter pfeifen, Trainer geben knappe Anweisungen. Mädchen treten, schlagen sich, stellen Beinchen und versuchen die Gegnerin zu Boden zu schicken. Besonders erfolgreich dabei: Sechs Mädchen aus einem Slum in der Stadt Ranchi. Am Ende des Wettkampfes …

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Die Mädchen und Jungen aus Timbuktu

Maedchen aus Timbuktu

Aus dem Mali-Tagebuch von Maria Mutya Frio:

Heute ist ein anderer Tag als sonst. Ich kann selbst mit Familien reden, die vor den Kämpfen im Norden Malis geflohen sind.

In den letzten Wochen habe ich die Zeitungsschlagzeilen über die militärische Offensive der französischen und malischen Truppen gegen extremistische Rebellen verfolgt. Angeblich hatten die Rebellen seit der Eroberung der Gebiete im Norden vor einem Jahr eine strenge Auslegung der Scharia durchgesetzt. Nicht noch ein Krieg, so dachte ich oft.

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Hier regt sich Widerstand gegen frauenfeindliche Bräuche

Kenia-Reiseblog von Thomas Kalytta, 10. Tag Nach 45 Minuten taucht ein langes Steingebäude hinter den Büschen auf. 17 Mädchen aus den Klassen 5-8 der Schule in Kapnyayi erwarten uns zum Gruppeninterview. Wir wollen gerne hören, was sie über ihre Situation, über Kinderrechte, Bildungschancen und  Geschlechterrollen zu sagen haben. Mädchen kommen sonst kaum zu Wort. Deshalb werden …

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Mit vielen Fragen weit draußen in der Pampa

 Reiseblog Kenia von Thomas Kalytta, Tag 6 und 7 Wir brechen auf zum nächsten Einsatz. Das Ziel heißt Kolowa, ein Programm unter der Ethnie der Pokot, die als Viehhirten teilweise noch nomadisch leben. Plötzlich geht es steil hinab ins atemberaubende Rift Valley. Die Klima ändert sich drastisch vom angenehm-kühlem und feuchten Hochland in die flimmernd-heiße Ebene, in …

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Adventskalender 2010, 17. Dezember – Blindes Mädchen wird Vorbild

Als blindes Mädchen in einer Region wie Chipinge aufzuwachsen, ist ein hartes Schicksal. Eniah Mandaa ist blind und wohnt in einem Dorf Chipinges. Doch sie ist voller Zuversicht. Denn Dank der Förderung von World Vision besucht sie inzwischen eine weiterführende Schule. Eniah nutzt ihre Chance vorbildlich: Trotz ihrer Behinderung gehört sie zu den Besten ihres …

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