Mali im Schwebezustand: Rückkehr in den Norden muss noch warten

Mali_Portrait_Boureima

Unser Mitarbeiter Muganzi Isharaza hat in Zentral-Mali mit Flüchtlingsfamilien aus dem Norden über ihre Situation gesprochen und ihre Schilderungen aufgezeichnet. Informationen wie die des hier vorgestellten Händlers helfen World Vision, seine Hiflsprogramme und Projektanträge dem aktuellen Bedarf anzupassen.

Mein Name ist Boureima Tamboura. Ich bin 35 Jahre alt und komme aus Boni bei Douentza. Ich bin ein Händler. Vor den Kämpfen im Norden habe ich meine Waren in Koro (Provinz Mopti) eingekauft und in Douentza oder Gao verkauft.

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Die Mädchen und Jungen aus Timbuktu

Maedchen aus Timbuktu

Aus dem Mali-Tagebuch von Maria Mutya Frio:

Heute ist ein anderer Tag als sonst. Ich kann selbst mit Familien reden, die vor den Kämpfen im Norden Malis geflohen sind.

In den letzten Wochen habe ich die Zeitungsschlagzeilen über die militärische Offensive der französischen und malischen Truppen gegen extremistische Rebellen verfolgt. Angeblich hatten die Rebellen seit der Eroberung der Gebiete im Norden vor einem Jahr eine strenge Auslegung der Scharia durchgesetzt. Nicht noch ein Krieg, so dachte ich oft.

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Hunderttausende fliehen aus Malis Norden

Die Kämpfe im Norden von Mali haben viele Menschen heimatlos gemacht. Über 400.000 sind auf der Flucht, etwa die Hälfte davon sucht Schutz im Süden des Landes, die andere Hälfte ist in Nachbarländer geflohen. Die Kämpfe zwischen Regierungssoldaten auf der einen und Islamisten und Tuareg auf der anderen Seite haben auch die Versorgungslage drastisch verschlechtert. …

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Foto-Rätsel der Woche

Aus was schaut Pakuy da raus? Nein, kein Wohnwagen-Anhänger aus ökologisch korrekten Materialien…….noch ein Tipp: Diese Bauten stehen in Mali.   Hier die Lösung: Bei den Gebäuden handelt es sich um Silos im Projekt Segou in Mali. Normalerweise gefüllt mit Getreide und Gemüse – doch wegen der anhaltenden Dürre sind die Silos leer. Zumindest bieten …

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Malische Flüchtlinge in Niger – Krise in Westafrika

Unser Kollege Lutz Hahn von World Vision Schweiz hat diesen Bericht von seiner Reise zu den malischen Flüchtlingen in Niger mitgebracht. Zehntausende Menschen haben Mali wegen der Kämpfe verlassen um sich im Nachbarland Niger in Sicherheit zu bringen. Die Sicherheitslage verschärft die Lage der von Nahrungsmittelknappheit betroffenen Bevölkerung zusätzlich. Laut den Vereinten Nationen sind zur …

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Ein staubtrockener Workshop mit fruchtbaren Ergebnissen

Seit vielen Jahren unterstützt World Vision in regionalen Entwicklungsprogrammen (ADPs) in Mali die dort lebenden Menschen bei ihrem Wunsch, für ihre Kinder und sich eine bessere Zukunft zu schaffen. Damit die Programme erfolgreich sind und immer wieder an veränderte Bedingungen angepasst werden, kontrollieren World Vision Mitarbeiter die erreichten Ergebnisse. In Evaluierungen, so der Fachbegriff, wird …

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Adventskalender 2010, 24. Dezember – Große Freude beim Patenbesuch

Fousseini Dembele (auf dem Foto sitzt er im Unterricht) war einer der ersten Jungen aus Sanke in Mali, die beim Start des Regional-Entwicklungsprojekts in das Patenschaftsprogramm aufgenommen wurden. Damals waren noch viele Dorfbewohner skeptisch. Manche brachten das Patenschaftsprogramm mit Kinderhandel in Verbindung. Heute ist von diesen Vorurteilen nichts mehr übrig, und Foussini ist froh, dass …

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Adventskalender 2010, 6. Dezember – Gesundes Essen für Kinder

Unter- und Mangelernährung ist in Mali eine der Haupttodesursachen bei Kleinkindern. World Vision setzt verstärkt auf Ernährungsworkshops, da sich herausgestellt hat, dass viele Mütter nicht wissen, wie sie ihre Kinder trotz der verbreiteten Armut ausgewogen ernähren können. Gerade für Kleinkinder ist das aber überlebenswichtig. In Workshops bringen von World Vision ausgebildete Gesundheitshelfer den Müttern bei, …

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