Hilfskonvoi für Madaja kann nur der Anfang sein – alle Belagerungen und Behinderungen von Hilfe in Syrien müssen beendet werden!

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Aus der belagerten syrischen Stadt Madaja haben wir in den letzten Tagen furchtbare Berichte und Bilder hungernder Menschen gesehen. Heute macht ein erster Hilfskonvoi, der u.a. Lebensmittel, Decken und Medikamente bringt und die Stadt erreicht haben soll, den Menschen Hoffnung auf eine Besserung ihrer verzweifelten Lage.  Lokale Partner von World Vision beteiligen sich nach derzeitiger …

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Schnee und Eis lässt die Menschen nicht schlafen

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Der vierjährige Abd Al Kader und seine zweijährige Schwester Mona sind auf die Beeka-Ebene mit ihrer Familie aus Syrien geflohen. Mona hat keine Winterschuhe und darf deshalb nicht raus.

Mit ihren Eltern leben der sechsjährige Faysal und seine vierjährige Schwester Aziza in einer selbstgebauten Hütte auf der Beeka-Ebene in Libanon. Die ganze Nacht haben die Eltern im Freien verbracht um zu verhindern, daß das Dach unter der Schneelast einstürzt. Geschlafen hat keiner von ihnen. Die Familie konnte durch die Unterstützung von World Vision Anfang …

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Anpfiff in Azraq-Flüchtlingslager

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Der Ball rollt, die Kinder lachen – Fußball mitten in der Wüste Jordaniens. Vertreter der englischen Premiere League haben 24 Männer und 12 Frauen in einem mehrtägigen Fortbildung als Trainer und Schiedsrichter ausgebildet. Der Plan ist eine eigene Liga mit 32 Mannschaften für Mädchen und Jungen zu schaffen, die Premiere Leauge stellt die Mittel und World Vision Jordanien realisiert dieses Projekt. “Das …

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„Wir wissen oft nicht, was auf uns zukommt, wenn wir morgens an die Grenze fahren“

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Katharina Witkowski ist Nothelferin von World Vision und aktuell im Einsatz an der serbisch-kroatischen Grenze. Im Interview mit unserem Bündnis Aktion Deutschland Hilft berichtet sie von der sich zuspitzenden Situation auf dem Balkan: Grenzen werden geschlossen, geöffnet und wieder geschlossen. Die Flüchtenden leiden unter der Unsicherheit, und auch für die Helfer ist die Lage auf dem Balkan eine besondere Herausforderung.

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Weltfriedenstag: Mit 12 schon der Mann im Haus

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Die Bekaa-Ebene im Libanon ist bekannt für ihre kulturellen Schätze. Jahrtausende alte Tempel, Säulen, Steine, deren Inschriften von vergangenen Kulturen zeugen. Nicht viele Einheimische lebten hier, bis zum Ausbruch des Syrien-Krieges waren es meist Touristen, die die Gegend temporär bevölkerten. Das Bild hat sich gewandelt, berichtet unsere Kollegin Rachel Smalley:

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Trotz großem Risiko “der beste Job”: Syrischer Ingenieur freut sich helfen zu können

Ingenieur Eyad (rechts) bei der Arbeit an Wasserleitungen: "Ingenieur zu sein ist meine Leidenschaft und es ist schön zu sehen, wenn diese Leidenschaft Menschen hilft."

Eyad bei der Arbeit: Er betreut unter Lebensgefahr Reparatur- und Bauarbeiten an lebenswichtigen Wasserquellen in Syrien.

Ingenieur, Mitte 30, beruflich etabliert, spezialisiert auf das Automobilwesen,  sucht neue Herausforderung. So ein Stellengesuch würde in Deutschland viele Jobofferten bekommen. Eyad ist dieser Ingenieur. Aber statt bei einem großen Unternehmen anzuheuern – vielleicht sogar in Deutschland – hat sich er sich für eine besondere Herausforderung entschieden: Er arbeitet für World Vision im Kriegsland Syrien.

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1000 Nächte fern der Heimat

s150468-1: Baker’s scream: “I want to go to school”, loudens the scream of “No Lost Generation”

Wäre gestern eine Naturkatastrophe passiert, wären dabei hunderttausende Menschen ums Leben gekommen, Häuser zerstört und Schulen, wären Millionen dadurch obdachlos geworden, dann würde die Welt hinsehen. Wäre die Syrienkrise eine Naturkatastrophe, würde die Schlagzeile wohl so oder so ähnlich klingen: „Katastrophales Unglück: Mehr als 200.000 Menschen getötet, 14 Millionen geflüchtet“ Viele Menschen würden die Medienberichte …

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Die Kunst, niemals aufzugeben: Wie Jwan in den Nordirak zurückkehrte, um Frauen wieder Hoffnung zu schenken

Jwan Omar hängt in einem „Frauen- und kleine Kinder-Raum“in Sulaymaniyah ein Poster auf. Sie freut sich darauf, ab sofort Frauen und Kinder durch Kunst bei ihrem Heilungsprozess zu unterstützen (Foto: World Vision)

Jwan Omar ist eines jener Kinder, die mitten im Krieg geboren wurden. Als sie einen Monat alt war – und ihr Bruder Shwan ein Jahr -, wurde ihr Vater von Milizen in Bagdad entführt. Er kam nie zurück. Später fand die Familie heraus, dass er bei lebendigem Leib verbrannt worden war. Warum, wisse sie bis heute nicht. Als Jwan sieben war, beschloss ihre Mutter, mit den Kindern von Bagdad nach Sulaymaniyah in Kurdistan, Irak, zu ziehen. Heute ist Jwan Anfang 40, und sie ist heimgekehrt, um jenen zu helfen, die ebenfalls ihre Heimat verloren haben.

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