Indien: Kampf um die letzten Wassertropfen und ein Leben in Schulden

Pankeys Mutter Renuka ist seit 3 Jahren Witwe. Ihr Mann - oben auf dem Bild - beging Selbstmord, weil er keinen Ausweg aus der Schuldenfalle sah. Foto: Daniel Mung / World Vision

In indischen Dörfern herrscht wegen der Dürre und Hitzewelle vielerorts Endzeitstimmung. Das berichten auch unsere Mitarbeiter. Vor Brunnen und Tanklastwagen kämpfen Menschen um jeden Tropfen Wasser. Die Regierung kann die Not kaum lindern. Junge Bauern wie der 24jährige Pankey haben wegen der Missernten auch keine Chance ihre wachsenden Schulden abzutragen. Das bedeutet Hunger, auch wenn der nächste Monsun mehr Regen bringen sollte.

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Höchste Katastrophenstufe für Indien: mehr als 300 Millionen Menschen von Dürre betroffen

India Drought 2016 : Affected Area, Kita village- Yavatmal District, Maharashtra

World Vision hat für die Projekte in Indien die höchste Katastrophen-Warnstufe ausgerufen. Mehr als 300 Millionen Menschen sind von der langanhaltenden Hitzewelle betroffen. Die anhaltende Trockenheit hat dazu geführt, dass mehrmals hintereinander die Ernten ausgefallen sind. Nach Regierungsangaben haben sich seit Anfang des Jahres inzwischen mehr als 200 Bauern aus Verzweiflung das Leben genommen. Ganz …

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Trotz großem Risiko “der beste Job”: Syrischer Ingenieur freut sich helfen zu können

Ingenieur Eyad (rechts) bei der Arbeit an Wasserleitungen: "Ingenieur zu sein ist meine Leidenschaft und es ist schön zu sehen, wenn diese Leidenschaft Menschen hilft."

Eyad bei der Arbeit: Er betreut unter Lebensgefahr Reparatur- und Bauarbeiten an lebenswichtigen Wasserquellen in Syrien.

Ingenieur, Mitte 30, beruflich etabliert, spezialisiert auf das Automobilwesen,  sucht neue Herausforderung. So ein Stellengesuch würde in Deutschland viele Jobofferten bekommen. Eyad ist dieser Ingenieur. Aber statt bei einem großen Unternehmen anzuheuern – vielleicht sogar in Deutschland – hat sich er sich für eine besondere Herausforderung entschieden: Er arbeitet für World Vision im Kriegsland Syrien.

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Sauberes Örtchen in Ghana: “Jetzt werden unsere Kinder nicht mehr ständig krank”

Dorfbewohner_Atosali_Ghana_2014

“Ich bin stolz auf mein Dorf, weil wir jetzt im ganzen Land als “saubere Gemeinde” bekannt sind”, sagt Atampure begeistert. So war das nicht immer in der kleinen bäuerlichen Gemeinde Atosali in der Region Oberer Osten in Ghana. Atosali war einmal die Verkörperung schlechter Hygienebedingungen.

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Aufräumarbeiten laufen: Taifun Hagupit richtet schlimme Zerstörungen an

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‘Hagupit’ ist über die Philippinen hinweg gezogen und hat mit seiner Wucht große Schäden angerichtet. Das genaue Ausmaß ist noch nicht bekannt. World Vision Erkundungsteams sind unterwegs und erfassen die Zerstörung – viele Straßen sind jedoch wegen umgestürzter Bäume unpassierbar. Schwer getroffen hat es zum Beispiel die Region um die Städte Dolores und Santa Rita auf der Insel Samar. Hütten und Häuser sind zerstört, tausende Menschen derzeit obdachlos.

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Vor dem Sturm

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Die Menschen auf den Philippinen bereiten sich auf das Eintreffen des Taifuns “Hagupit” vor. Sie suchen Schutz an den Evakuierungsorten, zumeist in sicher gebauten Gebäuden: Schulen oder Kirchen. Am Samstag soll der Sturm auf das Festland treffen. Mit dem erwarteten Sturm kommt starker Regen, der zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen kann. Die Erinnerungen an den …

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Das Geheimnis nachhaltiger Brunnen

World Visions Brunnenbauprojekte in Westafrika sind ein Erfolgsmodell (hier: Äthiopien - Foto: World Vision)

Eine heute veröffentlichte Studie der Universität North-Carolina-Chapel Hill (UNC) zeigt: Beteiligung und Gebühren sind Erfolgsfaktoren für funktionierende Brunnen. Als Non-Profit-Organisation realisiert World Vision weltweit Wasserprojekte in Entwicklungsländern: Alle 30 Sekunden erhält dadurch ein weiterer Mensch Zugang zu sauberem Wasser.

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Projektbesuch Ostkongo – Teil 3/3

Kinder

Judith Haase, World Vision-Referentin für Gesundheit und Ernährung berichtet über World Vision-Projekte im Ostkongo. Hier Teil 3 der 3-teiligen Blog-Reihe.

Wasser-Sanitär-Hygiene Projekt Die letzte Station war ein Wasser-Sanitär-Hygiene Projekt von World Vision. Es war wenige Wochen vor meinem Besuch zu Ende gegangen. Weil noch ein Endbericht an die deutsche Regierung, die das Projekt finanziert hat, anzufertigen ist, besuchte ich die Projektstandorte vor Ort mit dem Projektkoordinator, der jede Menge Erfahrung mit Wasserprojekten hat. Es war …

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