Paten entdecken spannende Kultur und Leben der Patenkinder in Äthiopien

Äthiopien – für viele Menschen hier der Inbegriff von Armut und Hunger – ist ein faszinierendes Land. Das erlebt soeben eine Gruppe von World Vision-Patinnen und Paten zusammen mit Freunden und Verwandten, die eine Kultur-Gruppenreise nach Äthiopien mit einem Besuch im World Vision-Projekt Ephrata verbinden. 16 Tage lang geht es durch ein Land, das so viele unterschiedliche Völker beheimatet, 8 zum UNESCO-Welterbe zählende Sehenswürdigkeiten und vieles mehr zu bieten hat. Hier einige Foto-Eindrücke der Reise:

Auf einer Insel im Tanasee bewunderten die Äthiopien-Paten zum Beisiel diesen strohgedeckten Rundbau, der als Kirche dient. Foto: Christine Gringer

Ein Lastentransport auf dem Tanasee: Wir hatten ehrlich Bedenken, dass die Männer sinken würden mit der ganzen Last. Als wir mit dem (motorisierten) Boot nach dem Besuch der Inselklöster zurückfuhren, paddelten die tapferen Ruderer immer noch.

Herrlich, wenn die Absprachen in der Gruppe im Monat März im Freien unter blühenden Bäumen stattfinden können....

Die aus Felsen gehauenen Kirchen von Lalibela aus dem 13. Jahrhundert. Beeindruckend ist gar kein Wort dafür, ja sie sind tatsächlich eines der 8 Weltwunder....

Keine Reise ohne Mühen: Eine Teilnehmerin erklettert den Ausgang.

Ein Mädchen ruht sich vor der Lalibela-Kirche aus und sieht vermutlich nicht zum ersten Mal Fremde hier, scheint aber trotzdem neugierig auf uns zu sein.

Von Frau zu Frau...so also wird gekocht in Äthiopien und die Zutaten schauen auch interessant aus.

Vorsicht scharf! Hier werden Chili verkauft.

Das äthiopische Nationalgericht "Injera" bekam mit den bunten Saußen und Ei direkt eine österliche Anmutung.

An den Hüten schon kann man die große Vielfalt der Kulturen in Äthiopien ablesen.

Ankunft im Projektgebiet Nedjo. Wir haben es geschafft und sind geschafft. Einen ganzen Tag dauerte die Fahrt dorthin.

Das Willkommen an der von World Vision gebauten Schule war überwältigend: alle Klassen empfingen uns mit Blumen und Palmwedeln. 90 Kinder in der ersten Klasse - eng? Kein Problem...

Bei Uno kommt man sich schnell näher: eine Patin mit ihrem Patenkind und Dolmetscher sind dabei einheitliche Regeln zu finden.....

Elke Bartschard und ihr Patenkind unterhalten sich über die Schule. Ein World Vision-Mitarbeiter übersetzt. Denn die Kinder lernen zwar Englisch in der Schule, wagen sich aber gegenüber Erwachsenen noch nicht an die Umsetzung.

Heidrun mit Patenkindfamilie: "we are family!" - Patin Heidrun Herrenbruch konnte nicht nur ihr Patenkind kennenlernen, sondern auch dessen Eltern - ein großer Festtag für alle.

Etwas Zeit für ein gemeinsames Volleyball-Spiel gab es dann auch...

5 Kommentare

  1. Margrit Ninghetto, 13. April 2012

    Ich lebe in Korea und habe 28 Kinder durch World Vision. Drei meiner Kinder
    leben in Aethiopien , deshalb habe ich mich gefreut diesen Bericht zu lesen
    und die Fotos sehen zu koennen. Ganz herzlichen Dank !

  2. Iris Manner, 25. April 2012

    Liebe Frau Ninghetto,
    wir freuen uns sehr, dass sie die Arbeit von World Vision so tatkräftig und mit außergewöhnlichem Engagement unterstützen! Würden Sie uns verraten, wie es dazu kam?
    Schön, dass Sie sich über unseren Bericht gefreut haben, den wir übrigens inzwischen noch um weitere Bilder ergänzt haben. Ganz herzlichen Dank!

  3. G.Odenkirchen, 8. Mai 2012

    Vielen Dank für die Bilder und das Video.Auch wenn ich nicht dabei sein
    konnte,habe ich mich doch über die Bilder und das Video gefreut.
    Es Ist wichtig ,dass der Pate mal sieht,wofür gespendet wird.
    Alles Gute für die Zukunft

  4. Karola, 8. Mai 2012

    Hallo!
    Ich habe auch 3 Kinder im Projekt Nedjo und habe mich sehr gefreut, ein paar Bilder direkt vor Ort zu sehen. Ich hoffe ich kann nächstes Jahr dann auch an einer Reise zu meinen Patenkindern teilnehmen. Mein 4. Patenkind lebt in Kenia.
    Lieben Gruß Karola

  5. Marga Grönwald, 9. Mai 2012

    Ich bin neugierig auf dies Berichte aus Äthiopien, da ich selbst ein Patenkind in Addis Ababa habe. Gerne würde ich auch dort hin fahren und mein Patenkind kennen lernen. Leider bin ich nicht mehr jung genug, um diese anstrengende Fahrt auf mich zu nehmen.
    Alles Gute für weitere Unternehmungen, wünscht M.Grönwald

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