World-Vision-Mitarbeiter: Panik nach Erdbeben und Tsunami-Warnung für Indischen Ozean

Die Zerstörungen nach dem Tsunami von 2004 waren auch Aceh enorm

Die Erdbeben im indischen Ozean und die aktuelle Tsunami-Warnung wecken traurige Erinnerungen an die Katastrophe von 2004. Unsere Mitarbeiter in Asien hoffen, dass das Beben diesmal nicht so schlimme Folgen hat.

Die Nothilfe Mitarbeiter von World Vision sind nach einem der heftigsten Erdbeben in der asiatischen Region auf Standby für einen Einsatz.
Die jüngste Beben hatte eine Stärke von 8,8 und sein Zentrum lag etwa 430 km von Banda Aceh, der Hauptstadt der Provinz Aceh entfernt. Nach dem Beben und mehreren schweren Nachbeben gaben die Behörden eine Tsunami-Warnung für den gesamten indischen Ozean heraus.

Billy Sumuan, Fachmann für humanitäre Notfälle und Direktor für World Vision Indonesien, sagte: “Jeder ist in einem Zustand der Nervosität. Wir haben Kontakt zu unseren Projektmitarbeitern in Aceh und sie berichten, dass die Menschen dort aus Angst vor dem Tsunami in höher gelegene Gebiete laufen.”

Trauma von 2004 hat sich eingebrannt

“Die Menschen in Aceh erinnern sich an den Tsunami von 2004, als wenn es gestern war. Er hat sich allen in die Erinnerung und auch in die Gegenwart eingebrannt., weil so viele Menschen umgekommen sind, und weil ganze Ortschaften buchstäblich vom Angesicht der Erde ausgelöscht wurden. Niemand, der durch das durchlebt hat, nimmt diese aktuellen Warnungen auf die leichte Schulter. ”

World-Vision-Mitarbeiter Charles Asinaga erzählte von der aktuellen Situation in Jakarta, Indonesien: “Es war ein echtes Gefühl der Panik nach dem Beben. Die Menschen drängten sich durch die Straßen, um von der Küste weg zu fliehen. Die Telefonleitungen sind verstopft. Es ist sehr schwierig, Informationen zu erhalten. Wir warten deshalb noch auf Nachrichten aus den Städten in Küstenregionen, einschließlich der südlichen Teile der Provinz wie Meulaboh und der kleinen Inseln in der Nähe des Epizentrums. ”

World Vision bereit für Nothilfe-Einsatz

World Vision arbeitet eng mit den lokalen Behörden, der Regierung, der UNO und anderen NGOs zusammen, um die Bedürfnisse nach jeder größeren Katastrophe zu ermitteln. Dazu gehören die Bereitstellung von Zelten, Küchensets, Nahrung und Wasser. Humanitäre Helfer werden eingesetzt, inklusive Logistik und Beschaffung.

In der indonesischen Provinz Aceh hat World Vision Entwicklungsprogramme mit Schwerpunkt auf Bildung, außerdem auch auf der Insel Nias, wo 5.000 Kinder durch Patenschaften unterstützt werden.

World Vision Mitarbeiter berichten, Gebäude hätten selbst noch in Sri Lanka, Nepal, Singapur, Malaysia und Indien gewankt. Einige World-Vision-Büros wurden evakuiert. Die Einsatzteams für den Katastrophenfall stehen aber bereit. Hoffentlich müssen wir sie nicht einsetzen.

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