Ein Abenteuer: Mein Besuch beim Patenkind in Acoria, Peru

Herzlicher Empfang auf 4.000 Meter: Alois Glanz mit seiner Patenfamilie im Projektgebiet nahe Huancavelica.

Herzlicher Empfang auf 4.000 Meter: Alois Glanz trifft “seine” Patenfamilie und Patenkind Daniel im Projektgebiet nahe Huancavelica.

Im Vorfeld einer Gruppenreise entstand der Plan, unser World Vision Patenkind Daniel in Peru zu besuchen. Leider musste meine Frau wegen der großen Höhe des Projektgebietes und der damit möglichen Höhenkrankheit passen.

Anreise über fantastische Bergwelten und Schluchten

Am 5. Juli 2012 kam ich um 0:30 Uhr in Lima an, aber mein Gepäck mit all den Geschenken leider nicht! Nach der Verlustmeldung ging es um 8:00 Uhr mit einem Bus von Lima (0 Meter über N.N.) über einen 4.818 m hohen Pass nach Huancayo und am nächsten Tag frühmorgens um 6:30 weiter mit der Schmalspurbahn 128 km nach Huancavelica. Bei dieser Tour sieht man fantastische Bergwelten und Schluchten.

Herzlicher Empfang auf 4.000 Meter Höhe

Nach einem sehr freundlichen Empfang im Regionalbüro von World Vision und Klärung meiner Gepäckprobleme, nicht zuletzt zur Weiterleitung meiner darin enthaltenen Geschenke =), brachten die  World Vision Mitarbeiter mich zum reservierten Hotel. Am nächsten Morgen ging es dann um 8:00 Uhr mit einem  World Vision Fahrzeug gut eine Stunde ins Projektgebiet. Dann kam der spannende Moment der ersten Begegnung mit Daniel und seiner Familie! Der Eingang war mit Luftballons und einem Willkommensschild mit meinen Namen geschmückt.

Sichtlich freute sich die Patenfamilie, die bereits im Vorfeld viel dekoriert und geschmückt hatte, um so ihre Patenfamilie aus Deutschland vor Ort herzlich willkommen zu heißen.

Daniel hielt eine selbstgemalte Zeichnung mit meiner Reiseroute in den Händen. Die Zeichnung war verziert mit ganz kleinen Strickwaren, sehr liebevoll gestaltet. Adolfo, der englisch sprechende World Vision Mitarbeiter, stellte uns gegenseitig vor. Eine Stunde saßen wir in fast 4.000 Meter Höhe in der Sonne bei einem regen Frage- und Antwortspiel. Ich erhielt von der Familie und von World Vision kleine Geschenke wie selbstgestrickte Handschuhe, Schal und Mütze. Adolfo erklärte der Familie, dass meine Geschenke in den nächsten Tagen mit meinem Gepäck eintreffen würden.

Bei der Frage, ob ich demnächst wieder komme, musste ich die Erwartungen leider dämpfen. Es ist für uns Europäer ein sehr weiter Weg und nicht leicht, in einer Höhe von 4.000 m ohne Probleme wie der Höhenkrankheit und Atemproblemen zu reisen.

Besuch der World Vision Projekte

Anschließend fuhren wir alle zusammen um verschiedene Projekte von World Vision zu besichtigen, wie Gewächshäuser und Meerschweinchenzüchtungen. Nach einem reichlichen Mittagessen und vielen Fotos war der rührende Abschied gekommen.

Am nächsten Morgen kam mein Gepäck an. In meinem Hotelzimmer teilten wir die Geschenke auf für Daniel, seine Geschwister sowie seine Eltern; auch für World Vision und andere Kinder im Projekt blieb noch einiges übrig.

Der Besuch im World Vision Projekt Acoria war ein einzigartiges und emotional sehr berührendes Erlebnis. Der Weg allerdings war gewaltig – daher ist eine gesundheitliche Vorbereitung unerlässlich.

Mit freundlichen Grüßen

Alois Glanz

PS (World Vision): Werden auch SIE Pate! Informieren können Sie sich unter:

http://www.worldvision.de/kinderpatenschaft.php

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr World Vision-Blog-Team

 

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