Danke an die Lichterkinder und ihre Helfer…

stimmung

...in Berlin und Waldbröl und in vielen weiteren großen und kleinen Städten Deutschlands. Über 80.000 Kinder haben in den letzten Tagen mit Laternen und kreativen Spenden-Aktionen Licht in die Dunkelheit gebracht, haben das Teilen geübt und dabei auch über den Tellerrand geschaut. Wir konnten leider nicht überall dabei sein, freuen uns aber über alle Bilder und Berichte, die im Friedrichsdorfer Büro eintrudeln. Ihnen allen, die sich beteiligt haben, danken wir ganz herzlich! Und wenn die Stimmung überall so schön war wie in Berlin und Waldbröl, können wir uns schon auf das nächste Jahr freuen.

“Das Martinsfest vorzubereiten ist immer ein großer Kraftakt bei uns, aber wenn wir dann mitten drin sind, merken wir immer, dass es sich gelohnt hat”, bemerkt die Leiterin der St. Michaelsgemeinde in Berlin am Rande des hoch lodernden Martinsfeuers. In einem großen Zug sind die Kinder der Kita und viele weitere Kinder aus der Nachbarschaft mit ihren Laternen hinter dem Reiter auf dem schwarzen Pferd durch die Straßen und einen Park gelaufen, haben alte und neue Lieder gesungen und dann sehr aufmerksam der Martinsgeschichte gelauscht, die von engagierten Eltern und Jugendlichen in Szene gesetzt wurde. Als es schon ganz dunkel ist, teilen sie mit leuchtenden Augen am Lagerfeuer ihr Essen miteinander – Kinder aus ganz verschiedenen Kulturen und Religionen – und viele kommen auch zum kleinen Infostand von World Vision, um auch etwas für notleidende Kinder in Nicaragua zu geben und sich Vorlese-Büchlein abzuholen. Manche summen noch eine ganze Weile das Lichterkinder-Lied der Kinder-Rap Gruppe “Junge Dichter und Denker”.

Die Lichterkinder kommen aus vielen verschiedenen Kulturen und finden bei einem so schönen Fest ganz leicht zueinander.

St. Martin führt den Lichterkinder-Zug an.

Im Theaterstück zur Geschichte von Martins guter Tat – in Szene gesetzt von Eltern und Erziehern der Kita St. Michael in Berlin – wird der Bettler zunächst von zwei reichen Damen brüsk abgewiesen.

Mit dabei sind einige Caritas-Kids aus einer heilpädagogischen Einrichtung für behinderte Kinder und Jugendliche. Andreas Noak, der die religionspädagogische Arbeit leitet und eng mit benachbarten Gemeinden zusammen arbeitet, hat allen Anwesenden die Lichterkinder-Aktion erklärt und Bilder aus Indien mitgebracht. “Letztes Jahr haben wir mit den Lichterkindern ja Spenden für ein Starthelfer-Programm in Indien gesammelt, und ich bin danach direkt dorthin gefahren, habe mir angeschaut, wie das Geld eingesetzt wird”, berichtet er noch. Um den Kindern das Thema nahe zu bringen, hat er einen Bastel- und Spieletag zu Nicaragua organisiert und dazu auch Kinder der evangelischen Thomasgemeinde eingeladen. Auf den Bildern kann man sehen, dass viele Anregungen aus dem Mitmachpaket umgesetzt wurden.

 

Hier entstehen gerade Feuervögel-Laternen.

 

Kinder aus dem Projektgebiet in Nicaragua haben übrigens auch aktiv eine Brücke zu Kindern nach Deutschland gebaut. Sie gesstalteten das unten abgebildete Danke-Plakat, das Christoph Waffenschmidt dann nach Waldbröl brachte. Dort unterstützte der Verkehrs-und Verschönerungsverein der Stadt anlässlich seines 50. Martingszugs die Lichterkinder-Aktion und spendete unter anderem Erlöse aus dem Verkauf von Weckmännern.

Christoph Waffenschmidt erklärt in Waldbröl die Lichterkinder-Aktion.

1 Kommentar

  1. Gabriele Busch, 14. November 2012

    Tolle Aktion!

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