World Vision erreicht abgelegene Orte in indischen Überschwemmungsgebieten

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World Vision Helfer waren drei Tage zu den Menschen unterwegs. Viele Strassen sind von den Wassermassen weg gespült worden.
Uttarakhand | Flash Floods | 28th June 2013 | Damage Done

Die größte Herausforderung für die Helfer ist es die Betroffenen überhaupt zu erreichen. Weiterhin regnet es immer wieder und es kommt zu Bergrutschen, die ein Weiterkommen erschweren und verzögern. Nach zwei Tagen und einer sechsstündigen 80 Kilometer-Fahrt im Auto, mussten die World Vision Mitarbeiter noch eine halbe Stunde bergab wandern. Dann hat sie es endlich geschafft. Sie sind nun in den am stärksten von den Überschwemmungen betroffenen Dörfern. Chandrapuri und die umliegenden Ortschaften haben stark gelitten. Ganze Dörfer wurden vom Wasser davon getragen.

Uttarakhand | Flash Floods | 28th June 2013 | Damage Done
Die indische Luftwaffe versorgt die von der Aussenwelt abgeschlossenen Familien mit Nahrungsmitteln per Hubschrauber.

Uttarakhand | Flash Floods | 28th June 2013 | Damage Done
Die Zerstörungen sind enorm. Allein in diesen Dörfern am Mandakini Fluss, der in den Ganges mündet, sind 128 Häuser stark beschädigt.
Als erste Hilfsmaßnahmen planen die Helfer von World Vision Indien 1500 Hygiene-Pakete zu verteilen. Diese beinhalten z.B. Seife und Entkeimungstabletten für Wasser. Zudem werden 6000 Versorgungspakete zur Verfügung gestellt, in denen unter anderem Decken, Töpfe und weitere Dinge des täglichen Bedarfs enthalten sind. Sobald die Helfer besser vordringen können, werden unter anderem auch Nahrungsmittel und Zelte zu den Betroffenen gebracht. Der Schutz der Kinder in der betroffenen Region wird bei der weiteren Arbeit im Mittelpunkt stehen.

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