Taifun Haiyan: Hilfe kommt zu den Menschen

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World Vision ist es heute gelungen, dringend benötigte Hilfsgüter an Opfer des Taifuns Haiyan auf der philippinischen Insel Cebu zu verteilen. Insgesamt 900 Familien erhielten Lebensmittel, Wasser und Hygiene-Sets.

World Vision ist es heute gelungen, dringend benötigte Hilfsgüter an Opfer des Taifuns Haiyan auf der philippinischen Insel Cebu zu verteilen. Insgesamt 780 Familien erhielten Lebensmittel, Wasser und Hygiene-Sets.

„Wir sind glücklich, dass die Verteilung endlich stattfinden konnte und dass alles ruhig und friedlich abgelaufen ist“, erklärte die philippinische Mitarbeiterin Joanne Tay. „Obwohl sie hungrig und durstig waren, verhielten sich alle Empfänger vorbildlich diszipliniert”, berichtet Joanna Tay. Die Empfänger hatten zum ersten Mal seit sechs Tagen Hilfe bekommen, da die Straßen vorher unpassierbar waren.

Moritz Wohlrab vom Bündnis “Aktion Deutschland Hilft” und der Neuseeländer Chris Clarke begleiteten den Hilfstransport. “Die Fahrt mit unseren LKW dauerte 5-6 Stunden.  Je näher wir dem Zielort kamen, desto mehr Zerstörung sahen wir”, gab Chris Clarke durch. “In Tabugon steht nur ungefähr jedes 10. Haus noch.”. Ein 70 Jahre alter Mann sagte den Helfern: “Wenn der Sturm hier bei Nacht gewütet hätte, wären viele gestorben.”

Die Hilfsgüter versorgen jede Familie etwa zwei Wochen lang mit Nahrung (Reis, Mungobohnen, Speiseöl, Zucker und Kekse) und Trinkwasser. Außerdem erhielten die Empfänger Hygiene-Artikel wie Seife und Desinfektionsmittel. Bei der Verteilung kam auch eine spezielle World-Vision-Technik zum Einsatz: eine Karte zum Erfassen der Empfänger, ähnlich einer EC-Karte, die gewährleistet, dass niemand mehrfach oder unberechtigt Hilfsgüter erhält.

Zu den vielen, die ihre Dankbarkeit auf herzliche Weise zum Ausdruck brachten, gehörte ein Dorf-Krankenpfleger, der auch bei der Verteilung half. “Das wird uns auf die Füße helfen”, sagte er zu unserem Team.

Diese Verteilung war natürlich nur ein Anfang, denn viele Orte auf den betroffenen Inseln sind wegen der zerstörten Infrastruktur und versperrten Straßen noch nicht mit Hilfe erreicht worden. Allein 2,5 Millionen Menschen brauchen Nahrungshilfe, schätzen die Vereinten Nationen (UNOCHA). An dem Einsatz von World Vision sind mittlerweile rund 100 Mitarbeiter auf den Philippinen beteiligt. Sie organisieren weitere Hilfstransporte, auch in entlegene Gebiete, und bereiten die Einrichtung von Kinderschutzzentren vor. In diesen Zentren werden traumatisierte Kinder betreut. Hier können sie zur Ruhe kommen, lernen und spielen. Diese Zentren wurden auch nach den jüngsten Katastrophen wie etwa in Haiti oder Japan mit großem Erfolg eingerichtet.

Danke für Ihre Spende!

6 Kommentare

  1. Julie Presting, 18. November 2013

    Wie kann man erfahren ob es dem eigenen Patenkind gut geht?

  2. Cornelia Kalensee, 19. November 2013

    das würde ich auch gern wissen

  3. Rudolf Simon, 19. November 2013

    Wie kann ich erfahren, ob es unserem Patenkind gut geht?

  4. Roland Leonhart, 19. November 2013

    Hallo
    Ich befinde mich grade in einem berufsfreien Jahr und könnte bis 01.04.2014 vor Ort helfen.

  5. Iris Manner, 20. November 2013

    Liebe Philippinen-Paten,
    danke für Ihre Nachfragen und Ihr Mitgefühl. Auf unserer Webseite http://www.worldvision.de/unsere-arbeit-wo-wir-arbeiten-philippinen-taifun-haiyan-informationen-fuer-paten.php finden Sie wichtige Informationen zur Situation in den Projekten und dem Wohlergehen der Patenkinder. Wir aktualisieren diese Seite, sobald weitere Informationen vorliefen. Herzliche Grüße vom Blogteam und vom Patenservice.

  6. Bernd H, 24. November 2013

    Liebes World Vision Team,

    vielen Dank für diese direkte und schnelle Rückmeldung per Email und Link auf diesen Artikel, also auf Spenden, die den Taifun betroffen haben.

    MfG Bernd H

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