Gemeinsam selbermachen heißt die Devise

Unsere SchülerpraktikantInnen im Winter 2014 - und mittendrin im blauen Pulli: Katrin Schlegel, Eure Ansprechpartnerin bei World Vision

Ein Betriebspraktikum bei einer internationalen Hilfsorganisation? Klar geht das! Wer sich entscheidet, für ein paar Wochen hinter die Kulissen von World Vision zu schnuppern, wird nicht direkt zum Kriseneinsatz ins Ausland geschickt. Als SchülerpraktikantInnen könnt ihr im hessischen Friedrichsdorf Praxiserfahrung sammeln, am Hauptsitz von World Vision Deutschland. In Übungen und Seminaren lernt Ihr dort die Welt der Entwicklungszusammenarbeit, der Humanitären Hilfe und der Anwaltschaftsarbeit kennen. Und einen uns wichtigen Grundgedanken: dass man Gutes am besten gemeinsam gestaltet. Hier berichten SchülerpraktikantInnen, wie sie 2014 ihr Praktikum bei World Vision erlebt haben:

Sophia, 16 Jahre: “Zu Beginn stand ich dem Praktikum bei World Vision mit gemischten Gefühlen gegenüber. Zum einen freute ich mich auf die neuen Erfahrungen und hoffte, möglichst viel mitnehmen und lernen zu können, hatte aber auch Sorge, ob ich mich in diesem komplett neuen Umfeld zurechtfinden würde. Es stellte sich heraus, dass meine Zweifel völlig unbegründet waren. Die Mitarbeiter haben die anderen Praktikanten und mich sehr herzlich aufgenommen, besonders unsere Ansprechpartnerin Katrin Schlegel, die uns während unserer Zeit begleitet hat.

Wir wurden in viele Bereich der Arbeit von World Vision eingeführt, hatten aber auch die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Uns wurden drei Praktikumsaufgaben zugeteilt, die wir selbst bearbeiten durften: eine Präsentation vor dem Vorstand, ein Videoclip über unser Praktikum und schließlich noch dieser Blogbeitrag. Darüber hinaus konnten wir immer wieder unsere eigenen Ideen und Gedanken mit einbringen und kleinere Aufgaben erledigen, sodass wir nie das Gefühl hatten, überflüssig oder unwillkommen zu sein.

Gegen Ende meines Praktikums fand das Jugendforum „Voice4Justice“ für SchülerInnen in Frankfurt statt, bei dem auch ich mithelfen durfte. Es war eine interessante Erfahrung, so ein Event aus der Sicht der Organisatoren mitzuerleben.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass ich mich sehr freue, mich für ein Praktikum bei World Vision entschieden zu haben, selbst wenn ich am Anfang unsicher und es manchmal anstrengend war. Es hat insgesamt sehr viel Spaß gemacht und ich haben viele neue Erfahrungen und Eindrücke gesammelt, die mir hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben werden.”

Paula (15), Sebastian (16) und Jannis (14): “Im Laufe der drei Wochen lernten wir fast alle Abteilungen von World Vision durch spannende Einführungsveranstaltungen kennenlernen.  Bei unseren Aufgaben konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen und unsere eigenen Ideen gut einbringen. Dabei hatten wir immer einen Ansprechpartner, an den wir uns jederzeit wenden konnten. Alle Mitarbeiter nahmen sich viel Zeit für uns.

Am meisten Spaß hat das Drehen des Videoclips gemacht – jeder konnte hier seine Ideen einbringen. Vor allem lernten wir dabei nicht nur das Filmen an sich kennen lernen, sondern auch das Arbeiten mit verschiedenen Einstellungsgrößen und das Arbeiten in der Gruppe.

Der wohl größte Unterschied zum Schulleben war, dass wir uns unsere Zeit selbst einteilen und unsere Aufgaben so bearbeiten konnten, das uns eigentlich nie langweilig wurde. Unser Schülerpraktikum bei World Vision war eine tolle Zeit, mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.”

Hast Du auch Interesse an einem Schülerpraktikum bei World Vision? Infos gibt’s bei Katrin Schlegel: katrin_schlegel@wvi.org

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