Schutz vor Schnee und Kälte

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Der Wintereinbruch im Nahen Osten hat die Situation der Syrien-Flüchtlinge deutlich verschärft. In Jordanien, im Libanon und im Norden Iraks hat es zum Teil stark geschneit. Zelte sind unter der Last des Schnees zusammengebrochen und die Menschen frieren bei eisigen Temperaturen.

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In Jordanien konnten die Mitarbeiter von World Vision bislang tausend Haushalten mit Öfen, Decken, Matratzen, Gaskanistern und Geld für Winterkleidung helfen. Weitere 4000 Haushalte (20.000 Menschen) sollen in den kommenden Wochen unterstützt werden.

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In Libanon arbeitet World Vision eng mit UNICEF zusammen um den syrischen Flüchtlingen und den sie aufnehmenden libanesischen Gemeinden zu helfen. Auf der besonders betroffenen Bekaa-Hochebene sind an 40 Orten Hilfsprogramme in Gang. Vor allem die Verteilung von warmer Kleidung und Gutscheinen zum Kauf von Winterkleidung, aber auch die Versorgung von Klassenzimmern und Zelten mit kleinen Öfen stehen hierbei im Vordergrund. Ein wichtiger Teil der Arbeit vor Ort ist es auch die Gebiete in denen die syrischen Familien Schutz gefunden haben, vor den zu erwartenden Überschwemmungen zu schützen. Bei steigenden Temperaturen bedroht die Schneeschmelze die Menschen in ihren, meist improvisierten, Unterkünften.

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Mit der Verteilung der Winterkleidung in Zusammenarbeit mit UNICEF sollen insgesamt 100.000 Kinder im Alter bis 14 Jahren versorgt werden.

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Zudem arbeitet World Vision zusammen mit dem UN-Flüchtlingswerk UNHCR um insgesamt 30.000 Haushalte auf der Bekaa-Ebene beim Kauf von Heizmaterial zu unterstützen.

Im Norden Iraks versorgt World Vision knapp 3000 Flüchtlingsfamilien mit dem nötigsten um sie gegen die Kälte zu schützen. Daneben steht die Versorgung der Familien und der Kleinkinder mit Hygiene-Artikeln im Fokus.

Ihre Hilfe zählt. Bitte klicken Sie hier für den Schutz der Kinder und ihre Familien vor der Kälte.

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