Wanderarbeiter-Baby Pich: Letzter Ausweg Kraftbrei

s150284-1: Tieto Global Oy and World Vision conducts dental mission in North Cebu

Als Baby wurde Pich von ihrer Mutter getrennt - sie ging auf der Suche nach Arbeit in die Hauptstadt. Deshalb wurde das kleine Mädchen nicht gestillt. Pich verlor nach der Geburt so viel Gewicht, dass ihre Großmutter um ihr Leben bangte - bis eine World-Vision-Ernährungsinitiative ihr neue Kraft gab.

Pichs Mutter verließ die Familie, als das Baby gerade mal zwei Wochen alt war, um mit ihrem Mann auf Baustellen in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh und an anderen Orten im Land zu arbeiten. Für Pich bedeutete das: keine Muttermilch.

Im Gegensatz zu ihren drei älteren Schwestern, die bis zu ihrem ersten Geburtstag gestillt wurden, war Pich zunächst auf die Kondensmilch angewiesen, die ihre Großmutter Rom ihr gab. Binnen weniger Monate war Pich schwer unterernährt. “Ich dachte, sie stirbt”, sagt Rom. “Ich machte mir riesige Sorgen”. “Ich wusste ja vorher nichts von dem Kraftbrei”, fährt sie fort. “Hätte ich nicht davon erfahren, hätte ich ihr einfach immer weiter normalen Reisbrei mit Sojasauce gegeben”.

Die kleine Pich wurde mit Porridge-Kraftbrei vor dem Verhungern gerettet

Die kleine Pich wurde mit Porridge-Kraftbrei vor dem Verhungern gerettet

Nur 50 Meter von ihrem Zuhause entfernt bekommt Rom jetzt jeden Dienstag Vollkornbrei, der mit wichtigen Mineralien und Vitaminen angereicht ist, im Kindergarten ihres Dorfs. Dieser dient zugleich als Jugend- und Kinderclub und am Wochenende als Kirche.

Mehr als 100 Kinder und schwangere Frauen wurden hier von World Vision in den vergangenen Monaten darin geschult, was bessere Ernährung bedeutet. Ziel der Initiative: Die Kinder sollen gesünder werden, die Erwachsenen ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie man Kindern mit einfachen Mitteln gesundes Essen zubereitet.

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