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	<title>WORLD VISION BLOG</title>
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	<description>Der World Vision Blog lädt Sie ein, mit den Menschen dieses Netzwerks unterwegs zu sein, zu erfahren, was uns bewegt, und natürlich nicht zuletzt: sich einzumischen. Damit wir bewegt bleiben und mit Vision handeln.</description>
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		<title>Malische Flüchtlinge in Niger &#8211; Krise in Westafrika</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Kage</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katastrophenhilfe]]></category>
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		<description><![CDATA[Unser Kollege Lutz Hahn von World Vision Schweiz hat diesen Bericht von seiner Reise zu den malischen Flüchtlingen in Niger mitgebracht. Zehntausende Menschen haben Mali wegen der Kämpfe verlassen um sich im Nachbarland Niger in Sicherheit zu bringen. Die Sicherheitslage verschärft die Lage der von Nahrungsmittelknappheit betroffenen Bevölkerung zusätzlich. Laut den Vereinten Nationen sind zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Unser Kollege Lutz Hahn von World Vision Schweiz hat diesen Bericht von seiner Reise zu den malischen Flüchtlingen in Niger mitgebracht. Zehntausende Menschen haben Mali wegen der Kämpfe verlassen um sich im Nachbarland Niger in Sicherheit zu bringen. Die Sicherheitslage verschärft die Lage der von Nahrungsmittelknappheit betroffenen Bevölkerung zusätzlich. Laut den Vereinten Nationen sind zur Zeit bis zu 18 Millionen Menschen in der Sahelzone von der Nachrungsmittelkrise betroffen. Eine Millionen Kinder sind bereits von Unterernährung bedroht.</p>
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		<title>Wo einfache Murmeln Augen zum Leuchten bringen &#8211; bei Leandro in &#8220;Los Diamantes&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Manner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung erleben]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpatenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Sven und Ute Engelmann haben im März ihr Patenkind Leandro in Guatemala besucht und dabei mitbekommen, wie die Arbeit des auslaufendes Projekts &#8220;Los Diamantes&#8221; in die Hände der Bevölkerung übergeben wird. Wir danken für den Bericht und die Fotos. In einem wunderschönen Urlaub hatten wir einen emotionalen Höhepunkt mit dem Besuch bei Leandro. Vor Ort musste zwei Tage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="aligncenter size-large wp-image-5263" title="Patenbesuch bei Leandro" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/05/sven-Engelmann-und-frau-mit-Leandro-482x319.jpg" alt="" width="482" height="319" /></p>
<p><em>Sven und Ute Engelmann haben im März ihr Patenkind Leandro in Guatemala besucht und dabei mitbekommen, wie die Arbeit des auslaufendes Projekts &#8220;Los Diamantes&#8221; in die Hände der Bevölkerung übergeben wird. Wir danken für den Bericht und die Fotos.</em></p>
<p>In einem wunderschönen Urlaub hatten wir einen emotionalen Höhepunkt mit dem Besuch bei Leandro. Vor Ort musste zwei Tage vor dem Besuch etwas umorganisiert werden, da die Sicherheitslage den Besuch der Region um den Tajamulco nicht ermöglicht hat. Aber unsere Reiseagentur hat alles individuell und perfekt mit Francisco Chevez geklärt, so dass er uns am 06.03.2012 früh mit unserer Dolmetscherin an andere Stelle abgeholt hat. Gemeinsam sind wir dann zwei drei Stunden bis in das Projekt „Los Diamantos“ gefahren. Hier wurden wir von freiwilligen Helfern begrüßt und willkommen geheißen.<span id="more-5261"></span></p>
<p>Die ehrenamtlichen Helfer treffen sich jetzt regelmäßig, um das Projekt -welches ja dieses Jahr offiziell „ausläuft“- weiterzuführen, damit die Errungenschaften erhalten und ausgebaut werden können. Auch waren wir von deren Enthusiasmus erstaunt… ein Fußmarsch von mehreren Stunden war da ja ganz normal.</p>
<p>Im Projekt haben wir auch Marco kennengelernt, welcher unsere Patenfamilie nun schon seit vielen Jahren betreut. Er hat uns dann viel vom Projekt direkt bei den Familien berichtet und den Schwierigkeiten welche es gibt – und natürlich von den Erfolgen.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-5265" title="fussball" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/05/fussball-230x152.jpg" alt="" width="230" height="152" />Nach einer kurzen weiteren Fahrt durch Dörfer des Projektes waren wir dann auch schon da. Für das letzte Stück war der Allrad-Antrieb dann wirklich nötig. Egal –wir waren da und standen am Hof unseres Patenkindes! Wer war hier mehr aufgeregt? Leandro oder Ute und ich?! Marco führte uns auf den Hof, Leandro hat mit seinen Schulfreunden gerade Hausaufgaben in Geometrie gemacht und schaute etwas schüchtern zu uns… na klar! Aber ein Griff in unseren Rucksack hat alle Distanzen schnell überwunden: als Geschenk hatten wir einen Fußball mitgebracht. Leandro musste ihn erst mal halten, damit wir ihn aufpumpen konnten… und dann war der Damm gebrochen! Wir haben Fußball gespielt… so wie ich schon lange nicht mehr gespielt habe! Den Kindern liegt das richtig im Blut! Als seine Schwester dann mitgespielt hat, dachte ich „schade, dass unsere Nationaltrainerin nicht hier ist…“.</p>
<p>Die überreifen Mangos (welche nicht gut genug zum Essen waren) wurden kurzerhand weggekickt und auch den Schweinen auf dem Hof wurde unmissverständlich mitgeteilt, dass das jetzt ein Fußballplatz ist!</p>
<p>In der Zeit hat uns Marco dann noch erzählt, dass World Vision der Familie das Baumaterial für das Steinhaus zur Verfügung gestellt hat – für die Leute dort ein kleines Vermögen.</p>
<p>Erschreckend für uns war, dass die Kinder das Wasser vom Onkel, welcher zwei Häuser weiter wohnt, holen müssen, da er einen Brunnen hat. Und duschen? Ja einen Fluss gibt es auch, ca. 30 Minuten Fußmarsch! Spätestens hier werden unsere „Probleme“ in Deutschland ganz klein!</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5264" title="wilhelm-busch" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/05/wilhelm-busch-230x152.jpg" alt="" width="230" height="152" />In guter Erinnerung werden uns auch die Gesichter bleiben, als wir Leandro ein kleines Buch mit Geschichten von Wilhelm Busch gegeben haben! Unsere Dolmetscherin hat Ihnen noch erklärt was für Streiche da drin stehen … sicherlich werden sie die Streiche von Max &amp; Moritz inzwischen schon gelesen haben! Für das gemeinsame Spielen gab es noch ein kleinen Beutel einfache Glasmurmeln: Ein Leuchten in den Augen der Kinder! Freude über einfache Spielzeuge… .</p>
<p>Zum Abschluss haben wir uns noch die Schule angesehen, welche von einem großen Telefonanbieter in Guatemala mit gesponsert wurde. Die Hilfe zur Selbsthilfe von World Vision war überall zu sehen. Als wichtiges Ergebnis ist da auch die asphaltierte Straße zu nennen. Die wurde zwar nicht von World Vision bezahlt, aber durch stetiges Fordern endlich vom Staat gebaut!</p>
<p>Auch wenn das Projekt jetzt zu Ende geht – es bleibt noch viel zu tun. Doch die Vorbereitung der freiwilligen Helfer scheint sehr gut zu sein, so dass für die Zukunft der Kinder gute Hoffnung besteht!</p>
<p>Ein großes Lob und Dankeschön an die vielen Helfer vor Ort und auf der ganzen Welt, welche mit der Organisation und Koordination die Hilfe ermöglichen!</p>
 <img src="http://blog.worldvision.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=5261" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Mit dem Motorrad zum Patenkind</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 14:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Kage</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpatenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Schwerte in Nordrhein-Westfalen bis nach Vietnam will World Vision Pate Lothar Baltrusch fahren. Das sind ca. 15000 Kilometer &#8211; das verlangt eine Menge Sitzfleisch! Der Journalist ist seit drei Jahren Pate eines Mädchens in Ostasien. Und er hat es sich in den Kopf gesetzt sein Patenkind persönlich zu besuchen. Doch er will mehr als &#8220;nur&#8221; seinem Patenkind einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Von Schwerte in Nordrhein-Westfalen bis nach Vietnam will World Vision Pate Lothar Baltrusch fahren. Das sind ca. 15000 Kilometer &#8211; das verlangt eine Menge Sitzfleisch! Der Journalist ist seit drei Jahren Pate eines Mädchens in Ostasien. Und er hat es sich in den Kopf gesetzt sein Patenkind persönlich zu besuchen. Doch er will mehr als &#8220;nur&#8221; seinem Patenkind einen Besuch abstatten. Lothar Baltrusch geht es darum mit seiner Reise andere Menschen zu inspirieren und zum Nachdenken anzuregen. Damit auch andere eine Patenschaft übernehmen. Noch gibt es eine Menge zu organisieren, bevor es im kommenden Jahr losgehen kann. Wir sind gespannt! World Vision Vorstand Christoph Waffenschmidt freut sich über das Engagement des 50Jährigen. Bei einem ersten Treffen am Tag der offenen Tür in Friedrichsdorf begutachtete Christoph Waffenschmidt auch gleich die private Maschine von Lothar Baltrusch. <span style="color: #ff6600;"><a href="http://blog.worldvision.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2FiZW50ZXVlci5sb3RoYXJiYWx0cnVzY2guZGUv"><span style="color: #ff6600;">Hier der Link zu Lothar Baltruschs Internetseite.</span></a></span></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-5242" title="010" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/05/0103-482x321.jpg" alt="" width="482" height="321" /></p>
<p>&nbsp;</p>
 <img src="http://blog.worldvision.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=5241" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Ein Haus für die Kinder der Welt – neue Heimat für World Vision</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 10:32:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Bathe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir sind umgezogen! Mit einem aktionsreichen Tag der offenen Tür feierte die Organisation die offizielle Einweihung des neuen Gebäudes unter der Adresse Am Zollstock 2 bis 4 in Friedrichsdorf. Die Redakteurin und Moderatorin des Hessischen Rundfunks Anja Kohl, brachte es in ihrer Moderation des offiziellen Teils auf den Punkt: „Ein Haus, das ist mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="aligncenter size-large wp-image-5257" title="189" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/05/189-482x321.jpg" alt="" width="482" height="321" /></p>
<div id="attachment_5229" class="wp-caption aligncenter" style="width: 482px">
	<img class="size-large wp-image-5229" title="blogKuchenfeen" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/05/blogKuchenfeen-482x361.jpg" alt="Sorgten für das leibliche Wohl - die Kuchenfeen von World Vision" width="482" height="361" />
	<p class="wp-caption-text">Sorgten für das leibliche Wohl - die Kuchenfeen von World Vision</p>
</div>
<p>Wir sind umgezogen! Mit einem aktionsreichen Tag der offenen Tür feierte die Organisation die offizielle Einweihung des neuen Gebäudes unter der Adresse Am Zollstock 2 bis 4 in Friedrichsdorf.</p>
<p><span id="more-5223"></span><br />
Die Redakteurin und Moderatorin des Hessischen Rundfunks Anja Kohl, brachte es in ihrer Moderation des offiziellen Teils auf den Punkt: „Ein Haus, das ist mehr als ein Gebäude. Das ist auch Heimat, emotionale Heimat.“ Auch Anja Kohl sorgt dafür, dass Menschen in Entwicklungsländern ein Dach über den Kopf und eine Perspektive für die Zukunft bekommen. Sie ist Patin eines siebenjährigen Jungen in Äthiopien.<br />
„Schon mit einem Euro am Tag kann man dafür sorgen, dass Kinder zur Schule gehen können, medizinisch versorgt werden und ausreichend zu essen bekommen“, erklärte die Börsenfachfrau, die sich auch als Botschafterin für World Vision engagiert.<br />
Verankert in der Region – weltweit aktiv. Und dass das neue Haus nicht in Berlin, Köln oder einer anderen Metropole steht hat auch seinen Grund, erklärte Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von World Vision: „Wir sind seit 20 Jahren in Friedrichsdorf. Hier fühlen wir uns zu Hause – und der Neubau ist auch ein klares Bekenntnis zur Stadt.“<br />
Derzeit 170 Mitarbeiter finden hier ihren Arbeitsplatz, bis zu 200 können in dem Gebäude arbeiten, diskutieren, neue Ideen entwickeln. Der Grundriss des Hauses fördert die Kommunikation, auf jeder der vier Etagen (plus Staffelgeschoss) gibt es Räume für Gespräch und Austausch. Davon waren auch der katholische Pfarrer Paul Lawatsch, Bezirksdekan und Probst Sigurd Rink von der evangelischen Propstei Süd-Nassau beeindruckt, die das Gebäude segneten.<br />
Um 14 Uhr öffneten sich die Türen für Interessierte – und die kamen reichlich. Viele Fragen zur Arbeit von World Vision wurden gestellt, zur Katastrophenhilfe, zur Entwicklungszusammenarbeit aber auch zum Patenschaftsmodell und was es bedeutet, eine Patenschaft zu übernehmen. Spannend war es für einige, eine Live-Video-Konferenz mit unseren Kollegen in Entwicklungsländern verfolgen zu können. Auch die Dokufilme über unsere Arbeit stießen auf Interesse, ebenso wie die vielen Informationen an den über die Etagen verteilten Ständen. Und das erworbene Wissen konnte gleich spielerisch in der vierten Etage getestet werden. Und wer so viel geleistet hat, der freute sich dann an der reichlichen Salat- und Kuchenauswahl.<br />
World Vision ist ein Kinderhilfswerk – und so spielten Kinder als Akteure und Besucher eine wichtige Rolle: Ob als Chor, als Mosaik-Künstler oder einfach als Gäste. So spielten Kinder aus Friedrichsdorf in einem „child friendly space“ – einem Schutzraum für Kinder in Krisenländern &#8211; und bastelteten sich im überdachten Freiraum einen bunten Nachmittag. Eines der abschließenden Highlights: Dutzende Ballons, die in den Friedrichsdorfer Himmel stiegen mit Wünschen von Friedrichsdorfer Kindern für die Kinder der Welt.<br />
Ein toller Tag, ein Tag der Freude. Der sich wohl bald in ähnlicher Form wiederholt: Das neue Haus soll auch ein zu Hause für Ausstellungen, Lesungen oder andere Veranstaltungen werden. Damit sich nicht nur World Vision in Friedrichsdorf wohlfühlt sondern auch die Friedrichsdorfer bei World Vision.</p>
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	<img class="size-large wp-image-5255" title="079" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/05/0791-482x321.jpg" alt="" width="482" height="321" />
	<p class="wp-caption-text">World Vision Botschafterinnen und Patinen Anja Kohl und Judy Bailey</p>
</div>
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		<title>Zurück zum Flugzeug-Wrack</title>
		<link>http://blog.worldvision.de/2012/05/zuruck-zum-flugzeug-wrack/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zuruck-zum-flugzeug-wrack</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 18:13:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Manner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung erleben]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophenhilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Südsudan-Blog von Martin Hiltbrunner, Teil 3 Beim Einchecken in einer Hütte an der Landepiste treffe ich auf eine weitere Mitarbeiterin von MSF Spanien, die auch mit demselben Flug ankam. Wir unterhalten uns. Sie erwähnt Schmerzen in ihrer Nase, weil ihr Rucksack auf ihrem Nebensitz lag als wir gelandet sind und ihr der Rucksack auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Südsudan-Blog von Martin Hiltbrunner, Teil 3</p>
<p>Beim Einchecken in einer Hütte an der Landepiste treffe ich auf eine weitere Mitarbeiterin von MSF Spanien, die auch mit demselben Flug ankam. Wir unterhalten uns. Sie erwähnt Schmerzen in ihrer Nase, weil ihr Rucksack auf ihrem Nebensitz lag als wir gelandet sind und ihr der Rucksack auf die Nase gefallen ist als sich das Flugzeug auf den Rücken überschlagen hat. Sie nimmt sich vor das Gepäck in Zukunft wie vorgeschrieben unter den Vordersitz zu schieben.</p>
<p>Dann sprechen wir über das Flugzeug. Es ist zeitgerecht vom Landestreifen weg transportiert worden. Ein Soldat steht dabei, so denke ich, dass er es bewacht und mich vielleicht wegschicken wird. Trotzdem gehe ich auf das Flugzeug zu, worauf mir der Soldat entgegenkommt, mit einer Petflasche in der Hand, und mich freundlich grüsst. Als ich näher zum Flugzeug komme, sehe ich dass ein Mann in der Gruppe mit einer Hacke ein Loch neben dem Flügel hackt. Ich schaue genauer hin. Alle haben Petflaschen in den Händen – nun verstehe ich – sie fangen das auslaufende Kerosin auf. Auch das ist Afrika – hier sehen sie das Potenzial, nicht die Gefahr.<span id="more-5219"></span></p>
<p>Ich öffne die Türe durch die ich aus dem Flugzeug gesprungen bin vor zwei Tagen, gehe ins Flugzeug hinein, sehe mir meinen Sitz an – reflektiere, fotografiere und danke Gott für seine Bewahrung während dem Unglück.</p>
<p>Langsam gehe ich zurück. Vor uns fährt eine Mutter mit einem Kind auf dem Rücken auf dem Fahrrad quer über den Landestreifen, der Polizist verwarnt sie, doch scheint sie dies nicht zu stören.</p>
<p>Dann hören wir bald unser Flugzeug. Es ist nicht derselbe Flugzeugtyp, das ist schon einmal positiv. Ich steige ein und suche mir einen Sitzplatz, dann starten wir. Alles geht gut, bis wir auf die ersten Wolken treffen, dann beginnt es zu schütteln. Ich halte mich zwischen meinen Beinen am Sitz fest. Langsam verkrampfen sich meine Finger. Dann beginne ich zu atmen, ruhig und tief &#8211; ein und aus, ein und aus und denke an meine Frau und Sohn wie sie am Flughafen auf mich warten. Das hilft. Kurz vor dem Landeanflug erwache ich dann wieder. Es scheint, die Atemübungen haben funktioniert, auch wenn ich eigentlich nicht damit gerechnet habe einzuschlafen. Wir landen ruhig in Juba.</p>
<p>Al-hamdu lilah asalama, denke ich – arabisch für: Gott sei Dank sind wir sicher angekommen.</p>
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		<title>Kühe unerwünscht</title>
		<link>http://blog.worldvision.de/2012/05/kuhe-unerwunscht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kuhe-unerwunscht</link>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 16:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Manner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung erleben]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophenhilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Südsudan-Blog von Martin Hiltbrunner, Teil 2 Nach einem weiteren Gespräch mit einer anderen Gruppe von Landwirten weist mich ein Kollege auf eine Cassavapflanze hin, die eine Blattkrankheit hat. Deshalb hat World Vision auch Stängel von trockenheits- und krankheitsresistenteren Casavasorten verteilt. Ich halte das kranke Blatt neben eines von einer resistenten Pflanze; ein positiver Unterschied, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Südsudan-Blog von Martin Hiltbrunner, Teil 2</p>
<p>Nach einem weiteren Gespräch mit einer anderen Gruppe von Landwirten weist mich ein Kollege auf eine Cassavapflanze hin, die eine Blattkrankheit hat. Deshalb hat World Vision auch Stängel von trockenheits- und krankheitsresistenteren Casavasorten verteilt. Ich halte das kranke Blatt neben eines von einer resistenten Pflanze; ein positiver Unterschied, denn die Blätter stellen eine gute Quelle für Proteine, Vitamine und Mineralstoffe dar. Verbesserte Ernährung und Einkommensmöglichkeiten sind ein wichtiger Bestandteil von den verschiedenen Aspekten dieses Projektes.</p>
<p>Dann fällt mir auf, dass ich bis jetzt keine Kühe gesehen habe in der Region Yambio. Die Felder werden von Menschen mit Hacken gepflügt. &#8220;Warum gebrauchen sie keine Ochsen zum Pflügen?&#8221;, frage ich mich. Ich denke an das Potenzial, dass es mit sich brächte, der Bevölkerung diese Art der Bodenbearbeitung vorzustellen, denn dann sie könnten ihr Anbaufläche wesentlich erweitern. Ich spreche meinen Kollegen darauf an, worauf dieser antwortet: „Wir sind Azandi, nicht Dinka. Wir sind Landbauern, wir haben nichts mit Kühen am Hut .“ Nach einer Diskussion im Büro um die Zukunft des Projektes ruhe ich mich erstmal aus. Es war ein langer Tag.</p>
<p>Am Abend sehe ich auf Facebook die Kommentare, die Facebook-Freunde als Reaktion auf die Nachricht meiner Frau über das Unglück geschrieben haben. Ich lese die Worte von Freunden aus ganz unterschiedlichen Hintergründen verschiedene Male durch. Es tut gut, wie die Freundinnen meiner Frau sich in ihre Situation versetzen und sie unterstützen mit der Distanz zwischen uns umzugehen.</p>
<p>Später am Abend erfahre ich, dass ich am nächten Tag definitiv auf der Passagierliste registriert bin für den Rückflug nach Juba. Angst vor dem Moment in einem Flugzeug, wieder auf einem Stuhl festgeschnallt zu sein und nichts tun zu können, schleicht sich langsam an. Ich merke wie sehr (scheinbar) Irrationales doch auch mein Leben beinflusst , nicht nur die Menschen hier, deren Kultur sie daran hindert Kühe zu halten, sondern auch ich könnte mich dominieren lassen von Ängsten vor einem weiteren Unfall. Ich könnte ein Auto für die Rückfahrt nach Juba anfordern, und viele würden mich verstehen. Werde ich es schaffen die Angst zu überwinden?</p>
<p>&nbsp;</p>
 <img src="http://blog.worldvision.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=5217" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Zäh wie der Dschungel</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 12:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Manner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katastrophenhilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Martin Hiltbrunner betreut Katastrophenhilfe-Projekte bei World Vision Schweiz und arbeitet momentan im Südsudan. Da der Südsudan fast so groß wie Frankreich ist, aber kaum über befestigte Straßen verfügt, ist der Kollege teilweise mit dem Flugzeug unterwegs. Vorgestern überschlug sich das Flugzeug, in dem er saß, bei der Landung, und dieses Erlebnis wirkte gestern noch nach, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="mceTemp"><em><img class="alignright size-full wp-image-5210" title="hiltbrunner" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/05/hiltbrunner.jpg" alt="" width="200" height="300" />Martin Hiltbrunner betreut Katastrophenhilfe-Projekte bei World Vision Schweiz und arbeitet momentan im Südsudan. Da der Südsudan fast so groß wie Frankreich ist, aber kaum über befestigte Straßen verfügt, ist der Kollege teilweise mit dem Flugzeug unterwegs. Vorgestern überschlug sich das Flugzeug, in dem er saß, bei der Landung, und dieses Erlebnis wirkte gestern noch nach, wie man seinem heutigen Bericht entnehmen kann.</em></div>
<p>Ich sitze im Auto zu unserem ersten Treffen mit Bauern, die ein Training über verbesserte Anbaumethoden besucht haben. Da merke ich, dass meine Gedanken immer wieder zurückgehen zum Flugzeugunfall den ich gestern wunderbarerweise gut überlebt habe. Die Gedanken zu verdrängen scheint wenig zu bewirken, sie kommen unmittelbar zurück.</p>
<p>Vorbei an Feldern die von einzelnen Männern oder Frauen mit ihren Hacken bearbeitet werden. Verstreut über die Felder ragen meterhohe, verbrannte Baumstümpfe aus dem Acker empor, alles was übrig ist vom vorherigen Urwald. Endlich kommen wir an unserem Ziel an. Eine Gruppe versucht dem schnell wachsenden Unkraut um die Cassavastauden herum den Garaus zu machen. Der Dschungel scheint zäh &#8211; wie die Gedanken über den Verlauf meines Unglücks gestern Mittag und die Erinnerung an die lauten Instruktionen meines Sitznachbarn, eines spanischen MSF-Mitarbeiters, der mich jäh aus einer Art Traum riss, als er schrie: „Get out!“</p>
<p>Als die Männer und Frauen mit ihrer harten Arbeit aufgehört haben und im Schatten eines Baumes zusammensitzen, erklärt mein Kollege von World Vision Südsudan der Gruppe den Zweck unseres Treffens. Er stellt mich vor und ich beginne meine Fragen zu stellen. Die Diskussion, die sich entwickelt ist interessant und positive Resultate werden sichtbar. Das Training hat die Arbeitsweise der Teilnehmer nachhaltig verändert. Einer sagt stolz: „Weil ich meinen Mais gepflanzt habe in Reihen, und im richtigen Abstand zueinander habe ich viel mehr geerntet als mein Nachbar.“ Die Gruppe lacht und der betroffene Nachbar schmunzelt und nickt.</p>
<p>Der Sekretär der Gruppe zeigt mir stolz sein Protokoll der letzten Sitzung, fein säuberlich, in Englisch in einem Heft, welches von UNICEF in Schulen abgegeben wird, aufgeschrieben. Auch wenn ich einzelne Punkte nicht verstehe zeigen sich doch erste, funktionierende Strukturen einer landwirtschaftlichen Genossenschaft, dank dem Management Training von World Vision. Leider ist der Kassierer nicht da. Ich hätte zu gerne einen Blick in sein Kassenbuch geworfen. Am Ende unseres Treffens verabschieden wir uns und gehen zurück zum Auto.</p>
<p>Auf der Rückfahrt holen sie mich wieder ein – Gedanken an gestern – an die wenigen Minuten, die es dauerte bis unser Flugzeug auf dem Dach zum Stillstand kam, nach einem scheinbar normalen Landeanflug. Flashbacks an die Sekunden, die ich benötigte um die Notfalltüre hinter mir zu öffnen und ich dem Wrack entstieg, über die Rinne sprang, die sich mit Kerosin zu füllen begann, und wie ich den Männern von UNMISS entgegen rannte, die mit Feuerlöschern ausgerüstet auf das rauchende Flugzeug zugeeilt kamen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wachsende Not im Grenzgebiet zwischen Sudan und Südsudan</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 14:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Manner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katastrophenhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Flugzeugunglück]]></category>
		<category><![CDATA[humanitäre Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[Südsudan]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus den umstrittenen Grenzgebieten zwischen Sudan und Südsudan kommen Berichte über heftige Kämpfe, bei denen auch schwere Artillerie und Bombenabwürfe eingesetzt wird werden. Die Stadt Bentiu soll in den vergangenen Tagen Ziel von mehr als 30 Angriffen gewesen sein. World Vision hat wegen der Kämpfe seine Einsatzbasis von Bentiu nach Leer verlegt, versorgt die wachsende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Aus den umstrittenen Grenzgebieten zwischen Sudan und Südsudan kommen Berichte über heftige Kämpfe, bei denen auch schwere Artillerie und Bombenabwürfe eingesetzt wird werden. Die Stadt Bentiu soll in den vergangenen Tagen Ziel von mehr als 30 Angriffen gewesen sein.</p>
<div id="attachment_5211" class="wp-caption alignright" style="width: 230px">
	<img class="size-medium wp-image-5211" title="Bentue and Leer in South Sudan" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/05/Sudan_Leer-230x152.jpg" alt="" width="230" height="152" />
	<p class="wp-caption-text">Besprechung der Sicherheitsslage im Büro in Leer, Unity State.</p>
</div>
<p>World Vision hat wegen der Kämpfe seine Einsatzbasis von Bentiu nach Leer verlegt, versorgt die wachsende Anzahl von Binnenflüchtlingen in der Region aber weiter mit Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern. Wie Landeskoordinator Edwin Asante berichtet, stimmen die Helfer die Einsätze jeweils mit den Vertretern der Vereinten Nationen ab, um die Risiken zu kalkulieren.</p>
<p>Leider hat sich auch in anderen Regionen die Sicherheitslage verschlechtert. So erfuhr World Vision in der vergangenen Woche von der Entführung mehrerer Mitarbeiter von Hilfsorganisationen in den Bundesstaaten Upper Nile und Unity State. World Vision hat die Programm-Aktivitäten in Upper Nile zurückgefahren, hält jedoch seine Strukturen für Nothilfe-Einsätze aufrecht, die durch Friedensverhandlungen oder Hilfskorridore möglich werden könnten.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5213" title="Bentue and Leer in South Sudan" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/05/sudan_lager-230x152.jpg" alt="" width="230" height="152" />Internationale Beobachter gebe es in den Grenzregionen allerdings nicht, sagt Edwin Asante, und daher sei es schwierig, verlässliche Informationen über eingeschlossene Zivilisten zu bekommen. „Sie können wahrscheinlich nicht fliehen, weil sich nur das Militär frei bewegen kann“, vermutet Asante.</p>
<h3> Schweizer Helfer überlebt Flugzeug-Unglück</h3>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-5203" title="Flugzeugunglueck in Yambio" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/05/Yambio-Plane-crash3-230x129.jpg" alt="" width="230" height="129" />Der Schweizer Martin Hiltbrunner, der für World Vision unter anderem wegen eines Medikamententransports in den Südsudan gereist war, hat gestern unterdessen einen Flugzeug-Unfall mit leichten Verletzungen überlebt. Das UN-Flugzeug war beim Landanflug auf die Stadt Yambio von der Piste abgekommen und hatte sich überschlagen. Auch die anderen Passagiere überlebten das Unglück, das nicht mit den Kämpfen in Zusammenhang stand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
 <img src="http://blog.worldvision.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=5201" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nature is cool –  Zentrum für Umweltbildung in Armenien eröffnet</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 11:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Manner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung erleben]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen und Visionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Teenager aus armen Bergregionen in Armenien fühlen sich trotz der geografischen Nähe zu Europa abgeschnitten vom Rest der Welt. Während der langen Wintermonate kommen sie kaum aus ihren Dörfern und Kleinstädten heraus. In den Dörfern gibt es oft nicht einmal fließend Wasser, geschweige denn Internetverbindungen oder Jugendzentren. Wissbegierige Mädchen und Jungen freuen sich daher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_5188" class="wp-caption aligncenter" style="width: 482px">
	<img class="size-large wp-image-5188" title="Armenien_Sevansee" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/04/Lake-Sevan-482x272.jpg" alt="" width="482" height="272" />
	<p class="wp-caption-text">Besonders im Blickpunkt der Naturschützer: der Sevan-See - der als höchster Binnensee der Welt gilt - und seine Umgebung, die sich den Projektbesuchern noch im Winterkleid zeigten.</p>
</div>
<p>Viele Teenager aus armen Bergregionen in Armenien fühlen sich trotz der geografischen Nähe zu Europa abgeschnitten vom Rest der Welt. Während der langen Wintermonate kommen sie kaum aus ihren Dörfern und Kleinstädten heraus. In den Dörfern gibt es oft nicht einmal fließend Wasser, geschweige denn Internetverbindungen oder Jugendzentren. Wissbegierige Mädchen und Jungen freuen sich daher um so mehr, wenn sich eine Tür zur weiten Welt und einem interessanten Lernangebot öffnet.</p>
<p>Durch eine Kooperation von World Vision mit dem Unternehmen Panasonic Europe und der Universität Gavar hat sich eine solche Tür geöffnet. 60 Schülerinnen und Schüler aus Gavar und Vardenis – zwei im Osten gelegene Projektregionen von World Vision &#8211; eroberten sich am 31. März das neu eingerichtete Zentrum für Umweltbildung in der Fakultät für Naturwissenschaften. Noch gleicht es einem Klassenzimmer, das sich allerdings schon durch die Multimedia-Ausstattung sehr von den üblichen Klassenzimmern in Armenien unterscheidet. Damit können Sie umfangreich recherchieren, kommunizieren und mit Unterstützung der Partner eigene kleine Projekte in ihren Dörfern planen. Bald schon können die Schülerinnen und Schüler dort auch Wasser-und Bodenproben analysieren oder mit Abfallprodukten experimentieren.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/-wTjN2JXAVc" frameborder="0" width="450" height="259"></iframe></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter"><span id="more-5174"></span></div>
<h3> Professionelles Training für Zukunftsbotschafter</h3>
<p>Dozenten der armenischen Universität und der deutsche Recycling-Experte Dr. Sven Grieger werden den Jugendlichen in verschiedenen Kursen Grundwissen über Natur-Zusammenhänge, umweltschonende Landwirtschaftsmethoden, biologische Energie-Erzeugung und produktive Abfall-Verwertung vermitteln. Nach Recherchen der World Vision-Mitarbeiter gibt es in der sehr armen, landwirtschaftlich geprägten Region einen großen Bedarf an Wissen zu diesen Themen; sie haben dieses neue Bildungsangebot zudem so konzipiert, dass Patenkinder und andere Jugendliche aus den Regionalentwicklungsprojekten mit den erworbenen Kenntnissen auch ihre Berufschancen verbessern können.</p>
<div id="attachment_5184" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px">
	<img class="size-medium wp-image-5184" title="Umwetlbildung_Armenien_Jugendliche" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/04/Jugendliche-um-zentrum-230x152.jpg" alt="" width="230" height="152" />
	<p class="wp-caption-text">Zuhören oder den Computer ausprobieren? Die Jugendlichen sind am Eröffnungstag hin und her gerissen, werden aber im Kurs beides üben.</p>
</div>
<p>Der Unterricht wird zwar durch Computer und moderne Medien unterstützt, führt aber auch zu Feldern und Flüssen vor der Haustür der Jugendlichen, wo sie praktisch den Nutzen und Schaden so mancher Abfälle direkt testen können. Im herbst planen sie dann die ersten eigenen Projekte. Die Universität Gavar hat schon Erfahrungen mit Jugendarbeit und will unter den Teilnehmern ein Netz von„Öko-Clubs“ aufbauen. Die Initiatoren erhoffen sich davon auch, dass die Jugendlichen zu Zukunftsbotschaftern in ihren Gemeinden werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die 16jährige Anita Hovhannesyan aus Gavar war unter den ersten, die sich für das Programm und den Club registrierten. „Ich sehe oft, wie Leute in meiner Nachbarschaft achtlos etwas wegwerfen und meine Umwelt zumüllen, obwohl man die Dinge gut weiter verwerten könnte. In dem Club bekommen wir die Chance zu lernen, wie wir unsere Umwelt schützen können“, erklärt sie ihre Motivation.</p>
<h3></h3>
<div class="mceTemp"></div>
<div id="attachment_5185" class="wp-caption alignright" style="width: 230px">
	<img class="size-thumbnail wp-image-5185" title="Umweltbildung_Armenien_Eröffnung" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/04/band-230x140.jpg" alt="" width="230" height="140" />
	<p class="wp-caption-text">Der Moment der Einweihung: Die Rektorin der Uni, Marion Aide von World Vision und Katrin Conzelmann-Stingl von Panasonic (v.l.n.r.) durchschneiden das Band zum Multimedia-Zentrum.</p>
</div>
<h3>Uni-Umfeld stärkt die Motivation der Jugendlichen</h3>
<p>“Ich freue mich, dass ihr begierig darauf seid, Neues zu lernen, euch über Umweltbelange zu informieren und etwas für die Entwicklung eures Landes zu tun“, sagte Katrin Conzelmann-Stingl, CSR-Managerin bei Panasonic Europe, in ihrer Rede an die Schüler und Schülerinnen während der Eröffnungszeremonie. Zuvor hatte sie die Entwicklungsarbeit von World Vision im Regionalentwicklungsprojekt Vardenis kennen gelernt.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5190" title="rektorin" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/04/rektorin-230x140.jpg" alt="" width="230" height="140" />“Das Zentrum ist für die Jugendlichen sehr attraktiv, weil sie sich hier wie Studenten fühlen und hochqualifizierten Dozenten zuhören können“, sagt Ruzanna Hakobyan, Rektorin der Universität Gavar, während World Vision-Projektleiter Husik Sargsyan sich freut, den Teenagern durch dieses Projekt eine große Vielfalt an theoretischen und praktischen Lernerfahrungen bieten zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit einer <a href="http://blog.worldvision.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly93d3cud29ybGR2aXNpb24uZGUvc3BlbmRlbi1wYW5hc29uaWMtcGFuYXNvbmljLWRvbmF0aW9uLWZvcm0ucGhw" target=\"_blank\">Spende</a> können Sie weitere Kurse dieses Projekts oder auch ein Sommerlager für Kinder aus Armenien mit Naturschutz-Komponenten ermöglichen. Herzlichen Dank!</p>
<p>&nbsp;</p>
 <img src="http://blog.worldvision.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=5174" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Beim Patenkind in Nicaragua: Vom roten Luftballon und einem ganz besonderen Treffen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 09:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Manner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinderpatenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.worldvision.de/?p=5176</guid>
		<description><![CDATA[Judith Bojert hat uns diesen Bericht von ihrer Reise zum Patenkind nach Nicaragua geschickt. Vielen Dank! Es ist ein Freitagmorgen im Februar 2012. Für die meisten Menschen ein ganz normaler Tag, doch für mein Patenkind Jose Roman und mich ein ganz besonderer. – Heute werden wir uns zum ersten Mal nach 1 ½ Jahren Briefkontakt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Judith Bojert hat uns diesen Bericht von ihrer Reise zum Patenkind nach Nicaragua geschickt. Vielen Dank!</em></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-5180" title="Patin mit Patenkind Jose" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/04/Patin-mit-Patenkind-Jose-230x322.jpg" alt="" width="230" height="322" />Es ist ein Freitagmorgen im Februar 2012. Für die meisten Menschen ein ganz normaler Tag, doch für mein Patenkind Jose Roman und mich ein ganz besonderer. – Heute werden wir uns zum ersten Mal nach 1 ½ Jahren Briefkontakt live gegenübertreten.</p>
<p>Nach einem leckeren nicaraguanischen Frühstück kommen meine Begleitung, unser World Vision-Ansprechpartner und ich beim Projekt-Büro in Limay an. „Er ist schon da“, teilt uns Edgar mit und plötzlich werde ich doch ein wenig aufgeregt… <span id="more-5176"></span></p>
<p>Wir betreten das Haus und werden von einem schüchternen Jungen begrüßt, der mit seiner Mutter auf uns wartet. Es muss schon eine merkwürdige Situation für den Kleinen sein, der dort umgeben von vielen Erwachsenen sitzt und von zwei blonden jungen Frauen aus einem fremden Land besucht wird. Doch schon bald finde ich einen Weg, um auch ohne Worte mit meinem Patenkind zu kommunizieren und das Eis zu brechen: Ein roter Luftballon – seine Lieblingsfarbe! – hilft uns dabei und Jose Roman kann gar nicht genug kriegen, damit zu spielen und ihn möglichst lange in der Luft zu halten. Er lacht und freut sich – seine Freude steckt mich an und ich bin so glücklich, ihn fröhlich zu sehen. Auch die Gummibärchen aus Deutschland verschlingt er mit Genuss – und ich bin mir nicht sicher, ob er für seine Freunde tatsächlich noch welche übriglassen wird… </p>
<div id="attachment_5181" class="wp-caption alignright" style="width: 230px">
	<img class="size-medium wp-image-5181" title="kleinkind_ernaehrung" src="http://blog.worldvision.de/wp-content/uploads/2012/04/kleinkind_ernaehrung-230x172.jpg" alt="" width="230" height="172" />
	<p class="wp-caption-text">Mahlzeit! Gezielte Hilfe für Kleinkinder mit Anzeichen von Mangel- oder Unterernährung.</p>
</div>
<p>Während des Vormittags, den wir gemeinsam verbringen, zeigen uns die engagierten einheimischen Mitarbeiter verschiedene Projekte in der Umgebung. Ein Ernährungsprogramm für unterernährte Kinder, die verbesserte Situation der Wasserverteilung im Dorf und ein Keramik-Projekt, bei dem mehrere Frauen einer anständigen Arbeit nachgehen können, die ihnen ein Einkommen bringt. Im Laufe unserer Reise durch Nicaragua werden wir die Produkte noch auf verschiedenen Märkten bestaunen können.</p>
<p>José Roman taut inzwischen immer mehr auf und hat riesigen Spaß, die mitgebrachten Seifenblasen zu jagen und zerplatzen zu lassen. Nach einem leckeren gemeinsamen Essen, einer Runde „Memory“ (mit Jose Romans ganz eigenen Regeln) und dankbaren Worten seiner Mutter müssen wir uns wieder verabschieden.</p>
<p>Es berührt mich sehr zu sehen, was mit monatlichen Spendengeldern geschieht und wie Menschen dadurch ganz praktisch geholfen wird. Alle MitarbeiterInnen, die wir im Laufe des Tages treffen, geben bereitwillig Auskunft und Einblick in ihre Arbeit; wir dürfen alles fragen, was wir wissen möchten. Diese große Transparenz macht es mir noch leichter, auch in Zukunft gerne zu geben und zu teilen. Auch die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, die uns von Seiten der World Vision-Mitarbeiter in Deutschland und Nicaragua entgegengebracht wurde, werde ich in guter Erinnerung behalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Leider wurde unsere Reise überschattet von einem Raubüberfall am Tag unseres Rückflugs. Doch für mich war es kein Zufall, sondern Gottes Handeln, dass wir unser Gepäck kurz vorher im World Vision-Büro in Managua untergestellt hatten und man uns dort nach dem Schreckenserlebnis mit allem Nötigen versorgte und wir bis zum Check-In am Flughafen in guten Händen waren! Dafür bin ich sehr dankbar und fühle mich noch tiefer verbunden mit den Menschen, die in einem für uns fernen Land, in dem große Nöte herrschen, eine so wertvolle Arbeit tun. Vielen Dank! Die gute Erinnerung an eine eindrucksvolle Begegnung mit meinem Patenkind und viele andere tolle Erlebnisse in einem wunderschönen Land können unser letztes Urlaubserlebnis allemal toppen und ich werde gerne wiederkommen!</p>
<p>&nbsp;</p>
 <img src="http://blog.worldvision.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=5176" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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